Hallo Zusammen,

das Thema hat jetzt nichts mit HH zu tun aber ich möchte mal fragen ob die Frauen hier ähnliche Erfahrungen gemahct haben.

Ich war früher echt ein Mensch, der gedacht hat Ärzte wissen was sie tun und sie seien vertrauenswürdig.
Es gibt auch Ärzte die ihren Job verdammt gut tun und
sich wirklich darum bemühen Jemandem zu helfen.

Seitdem ich angfangen habe mich im Internet zu informieren sobald mir ein Arzt Medikamente verschreibt etc. bin ich teilweise wirklich schockiert wie "gebildet" manche Ärzte sind.
Gibt es nicht sowas wie eine Pflicht sich weiterzubilden?
Es ist teilweise wirklich erschreckend, dass mir Medikamente verabreicht werden, bei denen ich allein durch google auf Ärzteblätter stoße auf denen deutlich steht, dass dieses Medikament seit JAHREN veraltet ist.

Ich kann nachvollziehen,dass ein Arzt nicht auf jede Krankheit spezialisiert sein kann aber bei solchen gängigen Erkrankungen wie einer Blasenentzündung ist das doch nicht zuviel verlangt.

Ich weiss nicht wie vielen Frauen es hier so geht wie mir - aber mittlerweile bin ich verzweifelt.

Ich habe 6 Jahre!! fast jeden Monat! starke bis unerträgliche Schmerzen gehabt, ich habe alles getan, 4 Liter trinken,Bärentraubenblätter,Baumwollunterwäsche,nach dem Sex aufs Klo etc...es hat nichts geholfen.
Man kann sich ja vorstellen das meine Lebensqualität im Keller war..und das ist in dem alter echt hart.

Die Härte ist aber eigentlich immer noch wenn man damit zum Arzt geht und er einem sagt man solle "von vorne nach hinten abwischen" und "hygiene" wäre wichtig. O.O
Das ist wirklich wie ein schlag ins Gesicht!

Ich muss sagen, ich bin überglücklich,dass ich einen sehr engagierten Urologen gefunden hab, der sich ernsthaft für mein Problem interessiert hat.
Er hat mir ein Antibiotikum verschrieben und seitdem habe ich keine Blasenentzündung mehr gehabt - unglaublich aber wahr.( er hat genau gewusst welches medikamnet unwirksam ist...und er wusste auch genau was in den Ärzteblättern stand die ich vorher gelesen hatte, das gab Pluspunkte :) )
Er hat auch angedeutet, dass ich vielleicht 6 Jahre damit rumgelaufen bin weil die andern Ärzte zu blöd ( sorry :) ) waren mal zu schauen welches Medikament noch wirksam ist!
:angry:

Schade, dass man die nicht wegen geklauter Lebenszeit verklagen kann...aber dann gäbs hier glaub ich Mord und Todschlag :)

Jetzt bin ich aber gerade wieder an einem Punkt und möchte mal die Frauen hier fragen ob ich damit auch zum Urologen gehen kann.

Nach der AB-einnahme hab ich einen Pilz bekommen.
Ich hatte noch nie in meinem Leben einen muss ich noch hinzufügen.
Mein Frauenarzt hat mich behandelt, das war im Dezember.
Doch die Schmerzen gehen nicht weg :(
Ich war seitdem 3 mal da...weil ich teilweise unerträgliche Schmerzen habe.
Ein inneres total starkes Brennen (in der Scheide) das mich wirklich langsam in den Wahnsinn treibt.
Ich bin zu nix mehr in der Lage und fühle mich als hätte ich garkeine Lebenskraft mehr :blink:

Ich hab ihr 3 mal versucht zu erklären, dass ich so starke Schmerzen habe, dass ich mir manchmal wünsche ich wär tot - klingt jetzt übertrieben.

Sie meinte nur da wär nichts und der Laborbefund hätte nichts ergeben :unsure: und hat mir wieder ihre tollen milchsäurecremes gegeben...die soweit ich weiss, nochnicht mal ne bestätigte Wirkung haben.

Ich bin echt nicht zimperlich was Schmerzen angeht aber ich habe heute zu meinem Freund gesagt ich würde mir freiwillig den kleinen Finger abnehmen lassen wenn das ne Garantie ist, dass ich diese ekligen Schmerzen nie wieder habe.

Ich überlege ob ich mit dem Problem zu dem Urologen gehen soll, das ist meine letzte Hoffnung.
Ich habe alle Internetforen durch, bestimmt schon 150 Euro für Salben, Cremes ausgegeben :S

Ich hab echt verdammte Angst, dass niemand was findet und ich immer diese Schmerzen haben werde und ich nie wieder Sex haben kann :dry:

Ist ein Urologe denn auch dafür zuständig oder nur für Hanrwegserkrankungen ? Vielleicht hat ja Jemand von euch eine Ahnung.
Oder vielleicht hat einer von euch noch einen Tipp woher dieses verdammte innerliche Brennen kommt.

(auch beim wasserlassen ganz übel - Blasenentzündung ist aber so gut wie ausgeschlossen,da ich die symptome echt zu gut kenne)
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  • AW: seit 5 monaten schmerzen nach Antibiotikaeinnahme

    von » 12 Jahre her


    Ich hatte das Problem noch nicht, glaube aber, dass eventuell ein Hautarzt da noch was wissen könnte. Da steht doch bei denen meistens auf dem Praxisschild: Haut- und Geschlechtskrankheiten. Oder du gehst noch mal zu einem anderen Frauenarzt...
    Ich drücke die Daumen, das scheint echt noch viel schlimmer zu sein als das blöde Schwitzen, was uns ja schon genug quält :-(

  • AW: seit 5 monaten schmerzen nach Antibiotikaeinnahme

    von » 12 Jahre her


    Ich habe in den letzten 2 Jahren auch sehr gute Erfahrung mit Homöopathie gemacht - das wäre natürlich auch noch eine Alternative. Ist mir gerade noch so eingefallen.

  • AW: seit 5 monaten schmerzen nach Antibiotikaeinnahme

    von » 12 Jahre her


    Ich werd wohl jetzt erstmal zu dem Urologen gehen, hab aber voll verplant, dass feiertage sind. -.-
    Momentan kommt irgendwie alles zusammen - schwitzen, schmerzen.
    Echt ätzend, die ferien sind im arsch :)
    Aber besser so als wenn ich in der Schule fehle.

    Also ich muss ehrlich sagen, dass ich von Homöopathie nicht viel halte, da ich mich mal darüber informiert habe wie das eigentlich funktioniert.
    ich denke mal, es hilft einfach nur aufgrund des placebo-effects.
    Aber wenn ich alles durch habe und mir nichts hilft, werde ich das vielleicht auch mal probieren. Schaden kann es ja nun nicht.
    Ich hab heute gemerkt dass ich mehr im Gesicht schwitze seit ich das AHC nehme -.-
    Aber mir ist das egal...das kann man weg wischen und es ist nicht so unangenehm wie unterm Arm,wenn das Shirt nass wird :)
    Morgen geh ich in die Stadt und kauf mir endlich mal ein enges Shirt - ich bin letztes Jahr im Sommer fast nur mit Pullis rumgelaufen ^^ Das ist echt zum kotzen.
    Wird schon alles irgendwie werden...man darf nur nicht aufgeben =/

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