Hallo liebe Leidengsgenossen,

 

Ich habe die Beobachtung gemacht, dass meine Hände praktisch gar nicht schwitzen, wenn ich eine schlaflose Nacht hatte. Auch wenn das Wetter warmfeucht und der Himmel sehr bedeckt ist, schwitze ich parktisch gar nicht. Insgesamt fühlt sich mein Körper und Kopf dann weniger gestresst. Habt ihr auch solche Beobachtungen bei euch gemacht?

 

LG

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  • AW: Schweißfrei bei Schlaflosigkeit

    von » 5 Monate her


    Ich persönlich kenne nur den nahezu schweißfreien Zustand im Urlaub, also unter größtmöglicher Entspannung.
    Durchwachte Nächte stressen mich dagegen eher und führen zu allen möglichen Zuständen des Unwohlseins.


    Sascha Ballweg | Initiator HyperhidroseHilfe.de und des Webshops Schwitzen.com
    Palmare Hyperhidrose zu ca. 95 % gelindert: "Bei mir wirken Antitranspirante & Iontophorese gleichermaßen gut, wobei die Iontophorese etwas schneller gegen meine Schweißhände wirkt. Wer Fragen hat… ich helfe gern :)"

  • AW: Schweißfrei bei Schlaflosigkeit

    von » 4 Monate her


    Hallo pablo889, 

    das ist interessant! :)

    Bei mir ist es eher umgekehrt. Ich "vertrage" warmfeuchtes Wetter nicht so gut, da schwitze ich ziemlich schnell. Und wenn ich wenig/ gar nicht geschlafen habe, schwitze ich auch noch sehr viel schneller als normal. Wie bei Sascha fühle ich mich da generell sehr unwohl. 

    Aber sagt mal ihr beiden, habt ihr häufiger schlaflose/ durchwachte Nächte? 
    Ich habe seit ein paar Jahren oft Schwierigkeiten mit dem Einschlafen. Manchmal schlafe ich gar nicht ein, obwohl ich sterbens müde bin. Ich weiß nicht so recht, woran das liegt. Man könnte fast meinen, dass es zeitgleich mit dem krassen Schwitzen (Achseln) entstanden ist.

    Viele Grüße und ich freue mich über eure Rückmeldung!


  • AW: Schweißfrei bei Schlaflosigkeit

    von » 4 Monate her


    Das hört sich für mich nach einer auffallend großen Unruhe an. Hier stimulieren entweder die Nerven die Unruhe oder die Unruhe die Nerven.
    Klären kann das wahrscheinlich nur ein Neurologe und/oder ein Psychologe.


    Sascha Ballweg | Initiator HyperhidroseHilfe.de und des Webshops Schwitzen.com
    Palmare Hyperhidrose zu ca. 95 % gelindert: "Bei mir wirken Antitranspirante & Iontophorese gleichermaßen gut, wobei die Iontophorese etwas schneller gegen meine Schweißhände wirkt. Wer Fragen hat… ich helfe gern :)"

  • AW: Schweißfrei bei Schlaflosigkeit

    von » 4 Monate her


    Hallo, ja, da könntest du Recht behalten. Danke für deine Rückmeldung dazu! Hat mich schon nochmal nachdenklich gemacht.
    Bei einer Neurologin war ich nämlich schon gewesen, die hat keinen Grund gesehen sich das genauer anzuschauen aus meinen Schilderungen und mich direkt gebeten mir einen Psychologen/ eine Psychologin zu suchen. Das mach ich dann nun mal. 

    Oh mann. So langsam macht das alles (Unruhe/ Nicht mehr Abschalten können, Einschlafprobleme, krasses Schwitzen) vielleicht tatsächlich Sinn?!?

    Kommt übrigens (meine aktuelle Einschätzung) durch meine Arbeit zustande. Ich bin dort jetzt schon 8 Jahre. Die Einschlafprobleme und auch das Schwitzen habe ich seit ca. 4 - 5 Jahre. Dass meine Arbeit sehr, sehr anstrengend ist, weiß ich schon lange. Durch eine hohe Mitarbeiterfluktuation ist es zudem seit einigen Jahren auch sehr frustrierend.
    Aber dass ich da solche persönlichen Schäden davontrage, hab ich ewig nicht realisiert. 

    Aber ich werde sehen, ob sich das bestätigt... dass das an der Arbeit liegt.
    Falls es jemanden interessiert, kann ich das gerne hier reinschreiben. 

    Vielleicht findet sich der/ die ein oder andere auch wieder in meiner Situation?

    Liebe Grüße 


    Bedankt von: Sascha Ballweg

  • AW: Schweißfrei bei Schlaflosigkeit

    von » 2 Wochen her


    So, Update :) also, meinen Job hab ich gekündigt, weil ich verstanden habe, dass der mir nicht mehr gut tut. Ich war nur noch mega gestresst und frustriert dort. Ich habe mich körperlich gut erholt und mir geht es körperlich und mental wieder gut :) Juhuu! 

    Das Schwitz-Problem hat sich dadurch allerdings nicht in Luft aufgelöst. Durch Corona und die Jobkündigung hatte ich erst mal ein paar Wochen sehr wenige soziale Kontakte, daher fielen auch viele belastende Schwitz-Situationen (Bromhidrose) weg, was sehr angenehm war. Aber das heißt nicht, dass ich nicht geschwitzt hätte. Das war interessant zu beobachten. Ich habe regelmäßig geschwitzt, es hat aber nicht mehr unangenehm gerochen. Dadurch war es weniger belastend.

    Ich hab das schon an anderer Stelle auch geschrieben... als ich verstanden habe, dass das ein bleibendes Thema ist, bin ich zu einem Arzt gegangen, der darauf spezialisiert ist. Die Hyperhydrose an den Achseln hat sich bestätigt (krankhafte Werte). Ich habe verstanden, dass ich da wenig Einfluss drauf habe, ob ich schwitze oder nicht und dass sich das vererbt. Habe mich dann für eine radikale Option entschieden (miraDry). Bisher bin ich sehr glücklich darüber.


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