Hallo Leute,

hab schon einige hilfreiche Tipps bekommen.
Konnte mich mit vielen Leidensgesnossen identifizieren....
Seit ungefähr 9 Jahren, leide ich auch an Hyperhidrose unter den Achseln. So langsam habe ich es satt mich andauernd zu verstecken und mir Ausreden einfallen zu lassen.

Hab mich jetzt fest entschlossen meine Schweißdrüsen absaugen zu lassen. Jetzt meine Frage:
Hat jemand Erfahrung mit den gesetzlichen Krankenkassen gemacht? Gibt es überhaupt eine Chance dass die KK die Kosten für die OP übernimmt. Ich will auch nicht mehr Jahre warten und hoffe ihr könnt mir eure Erfahrungen berichten, vielleicht erspar ich mir dann den Stress mit der Krankenkasse und lass mir sofort einen Termin für die OP geben?!

Danke für eure Hilfe:)
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  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago


    Also ich habe mich auch schon seit langem mit dem "Finanzierungsproblem" einer Schweißdrüsenop herumgeschlagen! Einhellige Meinung bei all meinen Recherchen ist, dass man kaum eine Chance auf Kostenerstattung durch die KK hat. Auf http://www.schweissdruesenabsaugungen.de/hyperhidrose-faq.php wird dies damit begründet, dass es sich bei der Absaugung um eine Schönheitsoperation aus Kassensicht handelt - eine für mich wirklich mehr als gewöhnungsbedürftige Begründung!

  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago


    Ja, leider stellen sich viele Kassen noch quer, obwohl HH bei den meisten Ärzten schon als vollwerige Krankheit anerkannt ist.
    Allerdings sollte man nicht schon vorher die Hoffnung aufgeben und es einfach mal versuchen!

    In letzter Zeit hat sich in den Kassensätzen viel getan. Meine Kasse hat zum Beispiel Botox bei HH in ihrem Satz drin und hätte mir sofort die Spritzen zugesprochen. Da ich allerdings auf die Op plädiert habe und auch nicht locker gelassen habe, wurde mir die Kostenübernahme, als Sonderfallgenehmigung zugesprochen.

    Stress ist das ganze Telefonieren und Hin- und Herschreiben sicher, aber diese Zeit habe ich gern investiert. Dadurch kann man schon erhebliche Kosten sparen. Auch wenn man denkt, dass man das lästige Schwitzen am liebsten schon gestern los wäre, trägt man es doch schon viel zu lange mit sich herum, als nicht noch ein paar Wochen aus zu harren.

    Ich denke, desto weniger Leute aufmucken, deso länger wird es dauern, bis die Kassen endlich überzeugt davon sind, dass es sich eben nicht um eine "Schönheits-Op" handelt!

  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago


    Hallo Sunnie!

    Ich hab von der KK eine 100% ige Kostenübernahme bekommen! Wenn Du mir kurz Deine Mail-addy zukommen lässt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) schicke ich Dir mein Schreiben mal als Muster zu!

  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago


    Schönheits-OP?
    Das ist doch wohl ein schlechter Witz... Jeder von uns, weiß wohl wie man sich mit der HH fühlt?!
    Ich werd meine Krankenkasse wohl auch mal anschreiben, auf ein paar Wochen mehr kommt es jetzt wohl auch nicht mehr an.
    Muss ehrlich zugeben, dass ich schon etwas angst vor der Op hab. Ist bestimmt nicht ganz so angenehm. Aber mehr Angst macht mir allerdings, dass die OP nicht 100%ig sicher ist:huh: Wie sind eure Erfahrungen?
    LG Sunnie

  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago


    Hallo ihr Lieben, hallo Sasababy,

    in meiner Familie ist das Schwitzen wohl leider genetisch bedingt... Mein Opa hat sehr viel geschwitzt und hat das an meine Mama, meine Schwester und mich weitergegeben. Meine Schwester hat sich die Schweißdrüsen unter den Achseln bereits absaugen lassen und meine Mama und ich wollen das jetzt auch machen. Da meine Schwester allerdings zu ihrem Glück privat versichert ist, hat ihre KK die Kosten zu 100 Prozent übernommen. Meine Ma und ich ich sind aber nur gesetzlich krankenversichert und meiner Mama hat die KK schon eine Absage geschickt.

    Nun würde uns natürlich brennend interessieren, wo du versichert bist und was du genau der KK geschrieben hast.

    Es wäre wirklich super lieb, wenn du uns weiterhelfen könntest, bitte :)

    Meine Schwester ist nach der OP auch überglücklich und es ist bei ihr auch alles gut verheilt. Sie würde das auch jederzeit wieder machen!

    Und meine Mama hat sich schon beraten lassen. In der Charité in Berlin kostet die OP 800 €. Was, wenn ich das mit den hier genannten Kosten vergleiche, wohl extrem günstig ist. Aber auch 800 € sind trotzdem nicht wenig.

    Und das diese OP als Schönheit-Operation betitelt wird ist echt eine Frechheit. Das kann wohl niemand gesagt haben, der an dieser Krankheit leidet!

    Viele liebe Grüße,
    Kati

  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago


    Hy Sasababy!
    Bei welcher krankenkasse bist du denn versichert? also meine stellt sich seit diesem jahr schon quer bei der kostenübernahme für botox. bin jetzt am überlegen,die KK zu wechseln...

  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago


    Hallo Anni.

    Zunächsteinmal sollte man eine Krankenkasse nicht wegen einer solchen Kostenübernahme beurteilen oder wechseln, sondern immer noch das gesamte Paket dahinter betrachten. Oder hat es Dir in der med. Versorgung in den letzten Jahren an etwas gefehlt?. Seit dem 1. Januar 2009 haben es alle Kassen gleich schwer und die früheren "großzügigen" Kassen müssen jetzt auch anders haushalten.

    Hab den ganzen Kram gerade selbst durchgemacht. Was die KK und deren Entscheidungen betrifft, hab ich so meine eigene Meinung. Richtig, alternativen zur Schweißdrüsencürettage werden in nicht verhältnismäßiger Art und Weise unterstützt, was aber nicht immer nur Schuld der Krankenkassen ist. Viel hängt auch am Gesetzgeber. Mir sagten die an Telefon, das Problem bei der Cürettage ist, dass diese Methode noch zu neu sei und dementsprechend bei den Kassen im Rahmen des Leistungskataloges noch nicht bewertet bzw ausreichend behandelt wurde. Deshalb bleibt die Entscheidung meist der Kasse selbst überlassen, die das Ganze zu unabhängigen Gutachtern und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen zur Prüfung weitergeben. Das Ganze kann in 2 Jahren schon wieder ganz anders aussehen.
    Das Ganze ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Ich für meinen Teil habe heute die schriftliche Zusage der kompletten Übernahme bekommen. Ich selbst bin bei der AOK Hessen versichert. Ich kenne inzwischen andere Personen, die ebenfalls die komplette Übernahme erhalten haben - bei anderen Kassen.

    Hier ein paar Tipps, die vielleicht werterhelfen.

    Vorher gut informieren über die Behandlungsmethode und sich ein paar behandelnde Ärzte anschauen (Info im Internet kann schon reichen). Ich für meinen Teil hatte mich auf Dr. Alamouti in Herne festgelegt. Der ist momentan mit Abstand der günstigste und ein Ass auf seinem Gebiet. Ich war selbst dort und mir hat sowohl die Praxis als auch der Dr. und sein Team sehr gut gefallen.

    Wenn Du die OP willst und eine Kostenübernahme durch die Kasse erwirken möchtest, solltest Du vorher schon so ziemlich alle Dinge ausprobiert haben. Lass Dir von den behandelnden Ärzten Bescheinigungen über die Art und die Dauer der Behandlungen ausstellen, geh zum Beratungsgespräch für die OP. Dort läßt Du Dir einen Kostenvoranschlag ausstellen (und auch schon gleich für Botox - kannst Du bei der KK sicherlich brauchen!) Wenn es ein guter Arzt ist, kann er Dir auch noch ein Schreiben zur Notwendigkeit der Behandlung verfassen.
    Je mehr Schreiben Du hast, desto besser. Zum Schluß solltest Du ein Schreiben vorn Dir dazulegen, indem Du Dein Leiden noch einmal offen ansprichst. Besonders solltest Du dabei auf den wirtschaftlichen Aspekt der OP hinweisen.

    Wenn möglich, das Ganze persönlich ber der KK abgeben und sich dem Empfang bestätigen lassen. Ganz wichtig: sollte nach ein paar Tagen eine Absage kommen, um Himmels willen nicht aufgeben. Immer und immer wieder unter der Einhaltung der Fristen Widerspruch einlegen!!!!! Das bringt auf jeden Fall etwas.

    Was noch zu beachten ist: ich habe die Übernahme vor der OP angeleiert. Ich persönlich denke, dass das die sichere Variante ist. Kenne zwar auch Fälle, in denen nachträglich die Kostenübernahme erfolgte. Aber das sieht jede KK anders. Und noch sehr wichtig ist die Arztwahl. Meine AOK hat mir die OP bei Dr. Alamouti leider nicht genehmigt, da dieser ein reiner Privatarzt ist ohne kassenärztliche Zulassung. Meine Übernahme gilt lediglich für Prof. Dr. Noah in Kassel. Sicherlich sieht das auch jede KK wieder anders. Ich für meinen Teil wäre zu gerne nach Herne gegangen, aber die AOK besteht auf den Eingriff in Kassel, der fasr 800 Euro teurer ist. Nun gut, wenn die Zahlen soll mir das egal sein.

    Zugegeben, Alles etwas wirr und auf einmal. Deshalb mein Angebot an Alle, die dies hier lesen und vielleicht noch Rat oder Hilfe benötigen:

    wendet Euch direkt an mich unter xxx. Hier kann ich in Ruhe und in aller Ausführlichkeit auf Eizelfragen eingehen und evtl Hilfestellungen bei Schreiben etc. geben. Auch stehen meine Schreiben als Scans zur Verfügung.

    Keine Scheu, ich habe debn Kampf gegen die KK gewonnen und bin gerne bereit, Jedem, der das möchte, auch zu helfen.

    .... yes ....we can!!!!


    mfG
    Heiko

  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago



  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago


    hi heiko,
    es ist ja nun mehr oder weniger so,dass all KK mittlerweile alle die gleichen angebote haben und der beitragssatz ist ja nun auch einheitlich... hab am dienstag jetzt einen termin bei meinem hautarzt für ein beratungsgespräch für die OP. auch habe ich mit meiner KK noch einmal telefoniert. bin irgendwie nicht auf die idee gekomm,zu fragen,ob die die kosten für eine op übernehmen,sondern habe sie nur auf botox angesprochen. die kosten für die op übernehmen sie. nun bin ich ja mal gespannt,was der arzt am dienstag sagt...

  • AW: Schweißdrüsenabsaugung; Kostenübernahme durch KK?

    von » 9 years ago


    Hallo sunnie227,

    ich habe mich zwar erst gerade angemeldet und bin neu hier,
    aber ich habe schon so ziemlich alles ausprobiert um nicht mehr zu schwitzen.
    Meine KK hat damals die Kosten zur Schweißdrüsenabsaugung komplett übernommen.
    Leider war die OP nicht so wirkungsvoll wie ich es mir erhofft habe.
    Ein 3/4 Jahr war ich Schweiß frei und danach ging es wieder richtig los. Die Ärzte meinten, dass dies bei einigen wenigen Patienten passieren kann. Man sagte mir, dass ich diese Schweißdrüsenabsaugung bis zu drei mal wiederholen könnte. Dies habe ich nicht getan, da ein Spezialist mir mitteilte, dass es zu starken Narbenverwachsungen kommen kann und ich die Arme dann nicht mehr richtig anheben könnte.
    Daher mein Tipp, frage die Ärzte genau welche Probleme auch nach der OP entstehen könnten.
    Ich möchte die OP nicht schlecht machen, da Sie für die wo es richtig funktioniert eine 100% Verbesserung der Lebensqualität sein wird.
    Ich drücke Dir die Daumen
    Jfunny

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