Hallo,

ich nehme seit fast einem halben Jahr Sormodren 2 mal täglich 4mg. Es hilft sehr gut.
Mein Dermatologe meinte am Anfang der Behandlung, dass es sich das Schwitzen nach mehrmonatiger Sormodren-Gabe reguliert. Aber bisher bin ich immer noch stark "abhängig" von dem Medikament. Sobald ich es einmal nicht nehme, zerfließe ich. Jetzt soll ich das Mittel langsam absetzen, weil "ein Leben lang Sormodren nicht gut ist".

Gibt es eine Gefahr, wenn man Sormodren über sehr lange Zeit nimmt? Wie war Euer Therapie-Erfolg mit Sormodren, seid ihr garnicht mehr darauf angewiesen?

Ich mache mir große Sorgen, dass ich ohne Sormodren wieder sehr darunter leide.
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  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 9 Jahre her


    Ich habe keine guten Erfahrungen gemacht da bei mir etliche der in der Packungsbeilage beschrieben Nebenwirkungen auch aufgetreten sind. Wenn ich mich recht erinnere habe ich Sormodren bereits nach einem Monat wieder abgesetzt.

    Sascha Ballweg | Initiator HyperhidroseHilfe.de und des Webshops Schwitzen.com
    Palmare Hyperhidrose zu ca. 95 % gelindert: "Bei mir wirken Antitranspirante & Iontophorese gleichermaßen gut, wobei die Iontophorese etwas schneller gegen meine Schweißhände wirkt. Wer Fragen hat… ich helfe gern :)"

  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 9 Jahre her


    Hallo!
    Ich habe sormodren fast drei jahre lang genommen, sogar teilweise bis zu 16mg am tag.
    Nebenwikungen hatte ich viele, zb sehstörungen und mundtrockenheit.
    Ja ich war psychisch abhängig!
    Mein arzt hat damals gemeint das wäre zur langzeitmedikation zugelassen. Zwei Psychiater haben mir nach jahren dann entsetzt davon abgeraten es länger zu nehmen.
    Mittlerweile nehm ich es höchst selten, aber nur weil ich zur zeit nicht arbeite. ( hab grad aufgehört zu arbeiten weil ich unter anderem das schwitzen in den handschuhen nicht ausgehalten habe und wieder zu sormodren und valium gegriffen habe)
    Also das schwitzen reguliert sich definitiv nicht nach langzeit einnahme!!!

    Ich habe dann zwei jahre nach fast täglicher einnahme eine schizophrene psychose bekommen und meine psychiaterin hatte den verdacht dass sormodren das ausgelöst haben könnte.
    Allgemein wird unter psychiatern gemunkelt dass anticholinergika nämlich psychosen auslösen können.
    Ich glaub allerdings nicht dass das bei mir daher kam.

    Lg

  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 9 Jahre her


    Also ich habe meinen Hautarzt gefragt ob Sormodren langfristig ne Besserung herbeiführt und der meinte nein - aber das es in seltenen Fällen passieren kann.
    Er hat auf den Zettel "therapie" geschrieben - fand ich etwas komisch,als ich ihn drauf angesprochen hab meinte er man müsste das dauerhaft nehmen,das war mir aber zu gefährlich.

  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 9 Jahre her


    ich hatte die gleichen erfahrungen wie sascha mit sormodren.. die nebenwirkungen waren einfach zu stark, vor allem der schwindel. dann habe ich mich ein wenig eingelesen, wie das medikament wirkt (geht ja mittlerweile über internet recht gut). es war überhaupt heftig mit dem arzt. ich hatte von dem medikament gehört und er hat es mich dann aus einem buch raussuchen lassen - und es mir ohne es zu kennen verschrieben. zurückblickend eigentlich schon relativ verantwortungslos.
    dass es solch einen massiven eingriff ins gehirn und ins nervensystem darstellt, war mir gar nicht bewusst. dann doch lieber lernen mit dem schwitzen zu leben und dafür medikamentenfrei B)

  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 9 Jahre her


    @seppi

    das ist auf jeden fall verantwortungslos..aber noch schlimmer find ich,dass mein hautarzt mir das bewusst verschrieben hat ohne auch nur anzudeuten,dass es nebenwirkungen hat oder dass es ein mittel gegen parkinson ist...ich war etwas geschockt als ich das gelesen hab.Vorallem als sie meinte ich solle das dann für immer nehmen.Man kann nur hoffen,dass sich heutzutage jeder n bisschen im internet informiert was die ärzte einem verschreiben. =/ Was Ärzte angeht bin ich seit einigen Jahren sehr enttäuscht und hab eigentlich kein Vertrauen mehr.
    Bin echt sehr froh dass ich nochmal andere produkte probiert habe die jetzt wirken.

  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 9 Jahre her


    da hast du recht, es stimmt einen schon nachdenklich, wenn man merkt wie ärzte eben auch nur "ganz normale" menschen mit einer fachausbildung sind - was dann nicht unbedingt bedeutet, dass sie verantwortungsbewusst sind, oder einen aufklären..
    cool, dass du was gefunden hast, das wirkt. bin bislang auch sehr zufrieden mit AHCL :) von meiner erfahrung mit medikamenten kann ich sagen, dass man echt vorsichtig mit dingen sein sollte, die in den kreislauf eingreifen und bei denen man auch nichts über die langzeitwirkungen weiß-- sormodren ist ja soweit ich weiß ein recht neues produkt. wenn dann der arzt sagt, dass wäre für immer, kann er selbst ja nicht voraussagen, wie sich das auswirkt

  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 9 Jahre her


    Zwar nicht Somodren aber Vagantin ( wollt nicht gleich für 2 Fragen ein neues topic aufmachen ;) )

    Also ich hab in letzter Zeit so derbe trockene und aufgeriebende Gesichtshaut, kann das mit Vagantin zusammenhängen oder doch eher auf den neuen rasierschaum zurückzuführen? Ich werd selber mal experimentieren, doch vielleicht hat ja schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht...

    Und meine 2 Frage:
    Sollte man Vagantin drchgehend einnehmen damit sich der Körper damit aufladen kann oder lieber mal ein Tag Pause einlegen, weil man eh weiss das man an dem tag gar nicht raus geht?

    Schonmal danke im voraus...
    Ich hoffe ihr nehmt es nicht übel dass ich selber nichts zu Somodren sagen kann :)

  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 9 Jahre her


    Hallo,

    ich nehme ebenfalls täglich 2 Tabletten von Sormodren. Für mich kommt das Absetzen gar nicht in Frage. Zwar leide sehr unter den Nebenwirkungen, doch diese nehme ich lieber in Kauf als wegzufließen. Hast du auch Nebenwirkungen?
    Zwar stimmt es schon, das diese Tabletten auf Lebenszeit nicht so gut sind, aber das missachte ich, denn andere Mittel gibt es nicht, die mir helfen. Ich habe 2007 bereits alles ausgeschöpft außer eine Operation. Von einer OP wurde mir grundsätzlich abgeraten.

    Lg

  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 9 Jahre her


    Eine dauerhafte Besserung konnte mir mein Arzt nicht versprechen. Und wie es aussieht stellt sich das schwitzen nicht ein. Ohne das Medikament verliere ich wieder jede menge Lebensqualität. Die Nebenwirkungen sind auszuhalten (bin zum Sonnenbrillenträger geworden).

    Mal gucken wer es mir verschreibt, wenn es der Hautarzt nicht mehr tut...

  • AW: Riskiko mit Sormodren über Langzeit?

    von » 8 Jahre her


    Nach den heißen Tagen dieses Jahr bisher, hab ich mir nun endlich auch mal Sormodren von einem Neurologen verschreiben lassen.
    Vor ein paar Tagen dann der erste Test mit nur einer halben Tablette. Hab davon eigtl garnichts gemerkt. Weder irgendwelche Nebenwirkung, noch eine verbesstere Schweißregulierung.
    Gestern dann mal die volle Dröhnung (dachte mir, bei meiner Körpergröße von 2m, kann da eh nichts passieren). Hab morgens gleich 2 1/2 Tabletten(4mg/Tab.) genommen und bin dann ein paar Klamotten shoppen gegangen. Dann fings auch schon an. Ich hab total den Trip gefahren. Veränderte Warhnehmung, leichte Sehstörung und Mundtrockenheit. War wie als hätte ich gerade nen Joint geraucht. Später beim Basketball war es echt extrem. Ich musste alle 2min zur Flasche mit Wasser rennen, weil ich kaum mehr schlucken konnte wegen der extremen Mundtrockenheit. Naja... trotzdem hielt das Medikament, was es verspricht. War so gut wie Schweißfrei, selbst bei extremer Belastung (Basketball mit 6Mann auf 2 Körben) hielt sich das Schwitzen noch in Maßen. dabei zerfließe ich sonst und seh hinterher aus wie frisch geduscht. Gerade bei 25+°C.

    Ich werde es die nächsten Tagen nochmal mit einer geringeren Dosis probieren. Mal morgens 1 und abends 1.

    Aber wie ist das mit den Nebenwirkungen. Nehmen die nach ner Zeit ab? Könnte mir nämlich kaum vorstellen so stoned :P wie ich gestern davon war, irgendein Mädel zu daten oder sonst irgendwas zu machen, wo man klar im Kopf seien sollte.
    Und wie siehts bei langzeit Einnahme aus? Baut der Körper irgendwann eine gewisse Toleranz dagegen auf und man brauch eine immer höhere Dosis?

    Wäre dankbar für ein paar antworten ;)

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