Mein Leben mit HH bisher

Kategorie: Hyperhidrose (Schwitzen) 8 years ago
Hallo Mitleidende

Ich bin 25 Jahre und schwitze auch schon mein ganzes Leben extrem am gesamten Körper. Obwohl ich nicht Jemand bin der gut dadrin ist lange Texte zu verfassen wollte ich meine Probleme hier mal niederschreiben, da ich an mir selbst gemerkt habe, dass es mir hilft hier im Forum andere Geschichten zu lesen. Allein um das Gefühl zu bekommen, dass man nicht alleine mit seinem Problem ist und das einige Situationen und Verhaltensweisen von einem selbst nicht so verrückt und bescheuert sind wie man sich selbst manchmal versucht einzureden.

Mir war zwar als Kind (vor Pupertät) bewusst, dass ich irgendwie mehr schwitze als Andere. Aber es war für mich nie so ein richtiges psychisches Problem. Ich habe in einem Fussball verein gespielt und war in der Halbzeit natürlich immer klitsch nass. Da kamen dann vom Trainer so sprüche wie "Guckt ihn euch an. Der hat geackert!". Auch beim "toben" war ich immer klitsch nass. So richtig deprimiert war ich deswegen aber nicht.

Zum Problem wurde es aber erst richtig in der Schulzeit so ab der 8ten Klasse und Anfang der Pupertät. Wenn im Sportunterricht so Sachen wie "ihh du bist ja ganz nass" kamen wäre ich am liebsten weggerannt nach Hause unter die Dusche. Aber das ging natürlich nicht. Dort fingen auch die uns allen bekannten Teufelskreise an.
Ich fühle mich warm -> Angst davor dass ich jetzt schwitzen könnte -> Ich fang an zu schwitzen -> ich merke es -> noch mehr Angst noch mehr zu schwitzen -> ...
Zur Oberstufenzeit fing es dann auch mit dem Flüchten aus Situationen an und mit der Angst am Morgen. Morgens kamen die Gedanken ob ich denn jezt auf dem Weg zur Schule schon schwitze. In den Klassenraum reinkommen wenn schon viele Leute da sind und dann auf einmal die gesamte Aufmerksamkeit zu bekommen war oft schlimm. Dies war dann oft so, dass ich reinkam und mir warm wurd und ich die Fluchtmöglichkeit Nr. 1 Nutze: "Ich muss nochmal schnell auf Klo.".
Aufm Weg zum Klo liefen teilweise schon die Perlen an der Stirn runter und auf Klo ersmal Tshirt und Pulli aus und Stirn, Rücken und Achseln trocken wischen...
Problem an dieser Fluchtmethode (die sicherlich viele nutzen....) ist, dass man sie nicht zu oft hintereinander nutzen kann, da ein Mensch nunmal nicht so oft auf Klo muss ;)
Ich muss dazu sagen, dass ich Sozial immer total stark eingebunden war in der Schule und ohne arrogant klingen zu wollen sicherlich immer mit einer der beliebtesten Leute war. Es war also nie so, dass ich Angst vor den Anderen hätte. Ich hatte irgendwie einfach immer Angst dass sie sehen dass ich schwitze. Naja aber das brauch ich hier ja sicherlich Niemanden erklären.
Zur Schulzeit hatte ich auch eine Freundin der ich von dem Problem aber aus scheu zunächst nichts erzählt hab. Ich hab irgendwie immer meine Lügen und Fluchtmöglichkeiten gefunden. Natürlich war es immer peinlich wenn sowas bei der "Zweisamkeit" passierte. Irgendwie konnt ich das aber wohl immer gut verbergen. Oder beim warmen Essen zusammen mit der Mutter der Freundin am Tisch sitzen... schrecklich! ... "Ist dir warm?"
Wenn im Fernsehen toll erwähnt wird:"Oh toll heute wird der wärmste Tag des Jahres!" würde ich den Wettermenschen am liebsten die Gurgel umdrehen. Regen ist immer ein segen. Da fällt es nicht auf wenn man Nasse Haare hat wenn man irgendwo ankommt :)
Nach der Schule kam die Uni und ein kleiner Nebenjob neben dem Studium. Am Anfang wo die Vorlesungen mit sehr vielen Leuten war, hatte ich auch oft Probleme.
In der schlimmsten Jahreszeit (Sommer) konnte ich schon lange keine bunten Tshirts mehr tragen. Nur Weiß oder Schwarz.. Für mich total hässlich da mich weiße tshirts total blass aussehen lassen. Aber man sieht dort die Schweißflecken am wenigsten. Und dann noch in der Vorlesung in der Mitte sitzen, wo die Leuten hinter einem den Rücken sehen können. Wenn es dann einmal anfing mitm schwitzen wäre ich auch am liebsten geflohen was ja aber auch nicht ging. Manchmal war es dann so, dass ich meinen Rücken gegen den Sitz gepresst hab und mich nie nach vorn gebeugt hab, da ich wusste, dass mein Rücken jetzt total nass ist und man da sicherlich eine schöne große Ellipse aufm Tshirt sieht. Nach der Vorlesung wurde dann direkt schnell der Rucksack aufgesetzt. Wie oft hab ich mich auch schon aufm Klo zwischen Vorlesungen gesehen am Trockenfön (zum Hände trocknen) wo ich mein Tshirt an den Achselstellen getrocknet hab. Immer mit der Angst es könnte jetzt Jemand reinkommen und diese peinliche Aktion sehen.
Zur Arbeit hab ich teilweise ersatz Tshirts mitgenommen. Da das eine Tshirt durch die UBahn fahrt schon total nass war und ich bei der Ankunft auf der Arbeit direkt ein neues angezogen hab aufm Klo. Natürlich bevor mich irgendein Kollege sieht, da die sich sonst wundern könnten dass ich unterschiedliche Tshirts anhabe..
Was sicherlich auch einige Kennen ist das zwischenzeitliche aussteigen aus der Bahn um dann die nächste zu nehmen, nur damit man kurz 5 minuten an der frischen Luft ist zum trocknen..
All diese Sachen wurden von Zeit zu Zeit schlimmer.. Mittlerweile hatte ich eine andere Freundin und irgendwann hab ich ihr von meinem Problem erzählt nachdem ich einmal beim Abendessen mit ihrer Mutter und Schwester eine Sinnflut auf mir ausgelöst hatte. Sie zeigte Verständnis dafür soviel sie konnte. Aber ich konnte und wollte ihr nicht verklickern, wie extrem Stark dieses Problem mein Leben beeinflusst. Ich desozialisierte mich immer mehr. Private Parties wo man im Kreis saß waren langsam zu Horroszenarien für mich geworden. Oft habe ich solche Verabredungen kurzfristig abgesagt mit der Begründung ich sei krank. Oder ich habe gesagt ich hätte keine Zeit.
Bei solchen Sit-In Parties war der Anfang der Party immer das Hauptproblem. Ankommen und Aufmerksamkeit haben -> Hallo Teufelskreis. Nach ein paar Bier oder allgemein nachdem ich bissl angeschwippst war ging es aber immer relativ gut.
Wo ich auch schon bei einem anderen negativen Thema wäre: Kiffen. Da ich wohl in der "falschen Umgebung" aufgewachsen bin waren seit der 10ten Klasse stets Leute um mich und in meinem Bekanntenkreis, wo Kiffen "normal" war. Warum ich das hier erwähne ist folgender Grund: Wenn ich stoned war schwitzte ich so gut wie gar nicht. Wodran es liegt kann ich nicht sagen. Ich denke es hat einfach damit zu tun, dass man extrem entspannt ist, und sich andere Gedanken macht als darüber nachzudenken in einen Teufelskreis zu geraten. So wars teilweise so, dass ich morgens vor (!!) der Uni (oder Arbeit) einen Joint geraucht hab damit ich auf dem Weg zur Uni und in der Vorlesung nicht schwitze. Was für einen Außenstehen ja mehr als krank klingen muss...

Vor ca 1,5 Jahren habe ich mich dazu entschlossen (ich weiß nicht warum erst so spät) mein Problem anzugehen und mich zu Informieren. Erste Anlaufstelle war der Hautarzt. Dort wurde mir gesagt dass sowas viele Ursachen haben kann und ich mich ersteinmal komplett durchchecken sollte beim Hausarzt. Außerdem wurde mir Vagantin mitgegeben, was ich heute immernoch teilweise nehme.
Durch gute Kontakte zu Ärzten habe ich dann einen total Check über mich ergehen lassen.. Zich mal Blut abgenommen, Hormone untersucht, Schilddrüse usw. .... Keine Erklärung.
Die Schilddrüse hatte eine leichte Normabweichung, was aber mein Krankheitsbild nicht erklärte laut der Ärzte. Da mit immer mehr bewusst wurde, dass oft das Schwitzen von mir selbst durch die Gedanken verursacht wurde, und ich teilweise schon sehr stark unter Depressionen litt, entschloss ich mich zu einem Psychologen zu gehen. Seit knapp einem Jahr befinde ich mich jetzt in Psychotherapeutischer Behandlung. Mittlerweile hatte auch meine Freundin schluss gemacht, da ich unteranderem zu wenig "soziale" Unternehmungen mit ihr machen wollte.
Ich kann Jedem dieses Schritt empfehlen, da allein das Problem dass ein Teufelskreis entstehen kann, nicht nur am Schwitzen liegt, sondern auch an der Eigenschaft sich diesen Teufelskreis einzubilden. Was ich damit meine ist, dass ich z.B. durch die Sitzungen gemerkt habe, dass mir wohl allgemein die Meinung anderer überdurchschnittlich wichtig ist. Auch unabhängig vom schwitzen. Wäre die Meinung der anderen mir egal würde sicherlich auch nicht so ein Teufelskreis entstehen.Die Sitzungen helfen mir allgemein aus einer neutralen Sicht zu erkennen, dass viele meiner Befürchtungen grundlos sind.


Mittlerweile geht es mir relativ gut mit dem schwitzen und ich bin auch wieder in festen glücklichen Händen. Sie weiß von meinem Problem und von der Therapie und in "Gefahresituation" sag ich ihr, dass mir warm wird usw. Aber natürlich hab ich jetzt schon wieder Angst vor dem kommenden Sommer. Zur Zeit bin ich wieder dabei mich nochmal neu umzugucken nach weiteren Lösungsmöglichkeiten neben der Therapie (die ich leider selbst zahlen muss). Ich lasse mich demnächst auf eine Schwermetallbelastung prüfen, da dass mit obigen Untersuchungen nicht abgedeckt war und ich Schwitzen und viele andere Symptome (auch psychische) bei den Symptomen einer Schwermetallvergiftung gefunden habe.
Mich würde interessieren, ob Jemand in dieser Richtung schon Erfahrungen gemacht hat.

Obiger Text spiegelt natürlich nur einen Bruchteil meines Leidens wider aber ich wollte jetzt auch kein Buch schreiben. Bei Fragen zu bestimmten Sachen werde ich aber detailierter eingehen bei Wunsch.

Was ich in den letzten 1,5 Jahren aufjedenfall gelernt habe ist folgendes:
- Man muss akzeptieren, dass das Schwitzen zu einem selbst gehört. Einige Menschen haben eine krumme Nase und einige Menschen schwitzen nunmal mehr. Aber behandelt man Menschen mit einer krummen Nase anders als "normale" Menschen? nein.. (Ich weiß, dass ist leicht gesagt und mir selbst Hilft es auch nur geringfügig .. dieser Gedanke sollte einem trotzdem in den Kopf springen).
- Man muss versuchen die positiven Seiten dadrin zu sehen. (was die gibt es??) Ja die gibt es. Zum Beispiel muss ich sagen, dass ich ein extrem mitfühlender und toleranter Mensch bin. Ich denke das hat einfach selbst damit zu tun, dass ich ein ungewöhnliches Problem habe was wenige kennen und ich so selbst offen bin für Probleme anderer. Diese Eigenschaft sollte man nicht unterschätzen und ist für mich auch mit ein Grund wieso ich in meinem Umfeld sehr beliebt bin.
- Man muss sich klar machen, dass Schwitzen viele Ursachen haben kann. Ich gebe nicht auf weiter nach Möglichkeiten zu suchen um vielleicht irgendwann "geheilt" zu sein oder mein schwitzen so zu akzeptieren dass es kein Problem mehr ist.
- Man ist nicht der einzige mit diesem Problem.
- Schwitzen ist für viele Menschen gar nicht so eklig/schlimm wie man selbst vielleicht denkt.
- Viele bekommen nichtmal ansatzweise mit, dass man überhaupt schwitzt auch wenn man denkt man sähe aus wie ein Wasserfall.
- Es sollte einem nicht peinlich sein offen zu sagen, dass man Hyperhidrose hat. Man kann >>NICHTS<< dafür!
- Fliehen vor Situationen können die Angst nur noch verstärken. Stellt euch Situationen und merkt, dass es an sich gar nicht so schlimm wird wie man es sich ausmalt. (schwer!) Beispiel: Ich hatte Angst davor einen Tutorjob an der Uni anzunehmen da ich dann vorne an der Tafel in aller Öffentlichkeit stehe. Dieses hab ich in der Therapie angesprochen und ich hab mich dazu entschlossen es zu machen. Ergebnis: Ich hab zwar ab und zu mal bissl geschwitzt aber es hat sich total in Grenzen gehalten und es hat total Spaß gebracht. Die nächsten Semester werde ich weitere solche Jobs annehmen.Ich hätte vorher gedacht ich würde vorne an der Tafel zu einer Wasserfontäne mutieren wenn ich mal eine Antwort zu ner Frage nicht wüsste oder so..Diese Erfahrung hat mein Selbstbewusstsein gestärkt.
- Versucht euch nicht zu verstecken mit eurem Problem und seht es nicht als Schande an. Schwäche zeigen bedeutet immer nur Stärke zeigen zu wollen!

Nungut das wars ersmal und ich hoffe auf Feedback.

Gruß und ein frohes neues (hoffentlich immer trockeneres) Jahr ;)

Daniel
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  • AW: Mein Leben mit HH bisher

    von » 8 years ago


    Hallo Daniel,

    Danke für Deine tolle Ausführung. In vielen Situationen konnte ich mich auch hineinversetzten, da die Flucht zum Alkohol (ein paar Bier reichen und man ist wirklich frei vor'm Schwitzen - kann aber dazu führen, dass Alk zum Fortgehen bzw. gar davor zum MUSS wird) nicht die Lösung sein kann.

    Klasse fand ich, dass Du Empfehlungen gegeben hast.

    Ich bin 37 J. und kämpfe seit 20 Jahren dagegen - ich bau mich mit Suggestionen (ich kann dies xxx gut, usw.), positiven "Filmchen" im Kopf auf, doch habe ich mich auch entschlossen, ab 04. Januar eine Psychologin in Anspruch zu nehmen - warum? - Da ich durch meine Erfahrungen und aus diesem Forum gelernt habe, dass man dieses Handicap alleine nicht meistern kann (bzw. nur bedingt) und es, wie Du auch beschrieben hast, z.T. aus leichten/mittleren Minderwertigkeitsgefühlen resultiert. Und diese stammen eben aus der Kindheit, die von vielen (aufgrund der negativen Erinnerung) verdrängt werden.

    Bin schon gespannt und freue mich auf Hilfe einer Psychologin.

    Danke nachmals für Deine Ausführungen!!!

  • AW: Mein Leben mit HH bisher

    von » 8 years ago


    Hallo Daniel,

    wie du schon bei meinem Thread geschrieben hast, ist unser Problem zu 99% identisch.

    Meine große Hilfe ist meine Freundin, die untersützt mich wo es nur geht. Wenn sie bei mir ist, ist es auch ein Tick besser.

    Wenn ich gerade bei Freunden bin und einen Schwitzanfall habe, habe ich mir angewöhnt das Problem anzusprechen. Meine guten Freunde wissen also von meinem schwitzen, dass mich auch bisschen erleichtert.

    Also wenn bei dir irgendwelche Verbesserungen gibt, bitte immer gleich bescheid geben;)

    Gruß
    Sebastian

  • AW: Mein Leben mit HH bisher

    von » 8 years ago


    Hallo Daniel und die anderen die über ihr Leben mit Hyperhidrose erzählt haben.
    Erstmal muss ich sagen das ich mich zu 99 % in Daniels Text wiederfinde.
    Das freut mich schon so etwas zulesen und zu wissen das man nicht alleine mit so einem problem zu kämpfen hat.Denn in meinem Umfeld gibt es nicht viele mit so einem Problem.
    und ich schäme mich schon. Alle anderen tragen enge und schöne anziehsachen und man selber kann nur schwarz tragen. Ich würde so gerne auch enge und bunte t-shirts tragen.:( :unsure: :S :angry:
    Ich benutze jetzt schon jaborandi pentarkan s aber erst seit einigen wochen und es hilft nur teilweise.:(:(
    Ich war bei einem arzt und habe mich durchchecken lassen aber man stelle das problem Hyperhidrose nicht fest. Aber ich weiß das ich viel mehr schwitze als meine Freunde.
    Und deswegen bin ich auch nicht mehr so selbstbewusst.
    Das mit dem Teufelskreis was daniel erwähnt hat stimmt völlig.
    Ich warte mal die weiteren jahre ab und schaue ob es sich verbessert. vielleicht ist es auch einfach nur weil ich mich in der pubertät befinde.
    Manchmal trink ich auch nur weil ich garnicht weiß was ich machen soll weil nix dagegen hilft. !:dry: :dry: :( :(
    lg laura

  • AW: Mein Leben mit HH bisher

    von » 8 years ago


    Ich bin in der achten Klasse und kenne diese Probleme größtenteils auch allzu gut. Ich habe schon viele Behandlungsmethoden durch, wie z.B. Vagantin, Sormodren, Salbei, Iontophorese… mit nur sehr geringem Erfolg. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht nur schwarze und weiße Kleidung trage, auch wenn ich jeden Tag mit riesigen Schweißflecken rechnen muss. Ich versuche möglichst offen mit der Hyperhidrose umzugehen, auch wenn es mir oft schwer fällt. So habe ich fast allen meinen Freundinnen von meinem Problem erzählt, auch wenn ich den Eindruck habe, dass sie es nicht verstehen. Zu dieser Offenheit gehört auch, dass ich bei Klassenarbeiten mein Deo und die Deohandcreme auf den Tisch stelle, auch wenn ich dann dem einen oder anderem das ganze mal erklären muss. Zwar schäme auch ich mich teilweise dafür, aber die meisten sagen darauf dann nichts mehr und sind erstmal von dem komplizierten Wort „Hyperhidrose“ verwirrt. Ich versuche, dadurch dass ich das Problem offen anspreche, zu verhindern, dass ich vor lauter Angst, peinliche Momente zu erleben, Einschränkungen habe (bei der Kleiderwahl etc.). Mir ist aber aufgefallen, dass viele scheinbar nichts davon mitbekommen, auch wenn ich immer denke, dass mich jetzt alle anstarren müssten, weil man die Schweißflecken nicht mehr übersehen kann. Aber ich glaube, dass die meisten, sich mehr auf sich selbst konzentrieren und es diesen deshalb gar nicht auffällt. Also Kopf hoch, Carlita.

  • AW: Mein Leben mit HH bisher

    von » 8 years ago


    Hallo an alle!
    Bin auch neu hier und bin wirklich froh, dass es soviele andere Menschen gibt, die genau dasselbe Problem haben!
    Ich bin fast 20 und leide seit meinem 11.Lebensjahr unter dem Schwitzen und seinen Konsequenzen.
    Ich "freue" mich schon unglaublich auf den kommenden Sommer, so wie viele andere hier auch, nehm ich an...
    Na ja, es ist einfach schon beruhigend zu wissen, dass man wirklich nicht alleine ist; das machts irgendwie ein bisschen erträglicher ;-)

    liebe grüße,vanessa

  • AW: Mein Leben mit HH bisher

    von » 8 years ago


    Hallo, Vanessa
    Ich heiße Laura und habe genau das gleiche problem wie du. Ich gehe auch in die 8. Klasse.Das ist eine sehr doofe Zeit.Wurde es bei dir festgestellt das es Hyperhidrose ist?
    Viele liebe Grüße Laura ;)

  • AW: Mein Leben mit HH bisher

    von » 8 years ago


    Hallo Laura, ich glaube dass du mich und nicht Vanessa meintest :-) Also ich habe meinem Hautarzt die Symptome geschildert und daraufhin meinte er, dass es Hyperhidrose ist. Auch eine Ärztin aus der Uniklinik hat dieses bestätigt, aber eine richtige Untersuchung gab es nicht. Liebe Grüße Carla.

  • AW: Mein Leben mit HH bisher

    von » 8 years ago


    Ouh tut mir leid .
    Bei mir wurde es nicht festgestellt aber es ist doch unnormal so doll zu schwitzen...?...
    lg Laura

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