...seit ich denken kann schwitzte ich an Händen und Füssen extrem stark, sodass die Hände regelrecht tropften. ….mit 17 Jahren hörte ich das erstmal von der Leitungswasseriontophorese. Nachdem ich einige Male die Iontophorese bei der Physiotherapie gemacht hatte, verschrieb mir meine Hausärztin das Iontophosegeräe Idromed 3(Gleichstrom). Die Physiotherapeuten stellten die mA immer nur so hoch, bis das erste kribbeln in den Händen zu merken sei. So wäre es angeblich richtig. Der Erfolg war gleich Null. Trotzdem verschrieb mir meine damalige Hautärztin ein Iontophoresegerät. Sie war der Meinung ich müsse es halt öfter und regelmäßiger machen. Dann habe ich jeden Tag therapiert für ein oder zwei Monate. Die mA lag bei ca. 5, also nur soweit bis es kribbelt. Therapiezeit 30 min. Ich war echt verzweifelt, als ich nach 2 Monaten nicht die geringste Veränderung merkte. Ich war wirklich deprimiert, denn ich hatte soviel Hoffnung und Zeit in die Leitungswasseriontophorese gesteckt. Alles andere half nämlich bis dahin auch nicht. Nach diesen 2 Monaten fing ich langsam und schweren Herzens damit an, mich mit dem Gedanken abzufinden irgendwann mal „trocken“ zu sein. Ich war total deprimiert.

Anfang diesen Jahres, also 10 Jahre später war ich - wie so oft - total frustriet und deprimiert, darüber, dass ich einfach nicht so sein kann wie ich eigentlich bin. Eingeschränkt im Beruf, sowie im privaten Leben. Die ständige Angst, jemand könnte meine schwitzigen Hände bemerken. Es war einfach nur schrecklich, und es machte mich richtig fertig. Also recherchierte ich im Internet. Ich bin auf die Seite [Link vom Admin entfernt] gestoßen und auf dieses Forum hier. Die Beiträge hier haben mich dazu ermutigt die Therapie neu zu starten. Ich habe hier gelesen, dass die Betroffenen teilweise mit viel höherer mA Stärke therapieren, als ich es jemals getan habe. Durch meine damalige Physiotherapie kam das für mich vorher nie in Frage, sie sagten mir wenn es in den Händen kribbelt dann sollte man die mA auf jeden Fall so eingestellt lassen. Ich hatte damals auch keinen richtigen Ansprechpartner außer der Physiopraxis, die wie sich heute für mich rausstellt, keine richtige Ahnung hatten. Wie viele von Euch wahrscheinlich auch die Erfahrung machen mussten, haben die wenigsten Ärzte eine Ahnung davon. Durch die Beiträge im Forum, startete ich nach 10 Jahren total motiviert einen neuen Versuch. Ich kramte mein Idromed 3 aus dem Schrank und therapierte gleich mit 15 mA. Das tat ganz schön weh. Aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Nach mehreren Tagen Behandlung (erstmal nur Hände) war meine Haut an den Händen sehr beansprucht, es waren richtige Verbrennungen an den Wasserrändern, die ich dann mit Penaten Creme eingecremt habe. (Während der Therapie). Ich habe damals gleich eine halbe Stunde täglich therapiert. Nach 1,5 Wochen hatte sich immer noch nichts verändert und meine Motivation lies ein bisschen nach. Ich wollte fast schon wieder aufgeben…..Nach ca. 10 Tagen wachte ich frühs auf, meine linke fing an zu schwitzen, wie immer….und ich konnte es kaum glauben, die Handfläche meiner rechten Hand war trocken!!! Nur noch die Fingerspitzen waren klatschnass. Das war der schönste Tag in meinem Leben, ich konnte es wirklich nicht fassen. Von da an war es nur noch eine Frage der Zeit, bis meine beiden Hände komplett trocken waren. Es dauerte noch ein paar Tage…Ich habe dann natürlich auch die Pole immer gewechselt, damit die linke Hand auch trocken wird. (Am Anfang hatte ich die rechte Hand immer am Pluspol).

Und nun bin ich seit Februar 2009 trocken. Im April 2009 habe ich auf das Idromed 5PS mit Pulsstrom gewechselt, welches mir meine Krankenkasse glücklicherweise bezahlt hat. Seitdem therapiere ich mit etwas mehr mA, aber dafür ist es viel angenehmer und ich habe auch überhaupt keine Hautreizungen mehr. Die Füsse sind zwar immer noch ganz leicht feucht, aber das stört mich nicht ganz so sehr. Für mich hat ein neues Leben begonnen….und ich kann nur jedem empfehlen die Iontophorese einmal auszuprobieren, denn sie hilft wirklich.

bis dahin, seid gegrüßt...

Mini
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  • AW: Meine Erfolgsstory - extreme HH an Händen & Füssen

    von » 6 years ago


    wooow, dass find ich echt klasse und freut mich wirklich für dich! das motiviert mich richtig, dass es evtl auch bei mir klappt. hab heute mein iontophoresegerät bekommen, hab bei der KK eig auch das idromed 5ps beantragt, aber sie haben das galvan de 20 verordnet. meine ganze hoffnung liegt jetzt in diesem gerät, weil ich hab echt schon alles mögliche versucht und nichts hilft und wenn nicht von langer dauer -.-* un bei ist es echt richtig extrem an händen und füßen in meinem beruf nicht gerade von vorteil, da is nämlich körperkontakt notwendig -.- aber wo brauch man die hände nicht,ne

    wie oft machst du die therapie am tag? machst du füße und hände gleichzeitig oder getrennt?

    LG

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