Im Forum berichten sehr viele Personen über das "kompensatorische Schwitzen" nach einer ETS. Mich würde Folgendes interessieren:
Gibt es Personen, die - so wie ich - auch andere Spätfolgen haben? Mit "spät" meine ich wirklich SPÄT, also sehr viele Jahre nach der Operation.
Ich kann über folgendes berichten:
Gleich nach der Operation hatte ich über einen sehr langen Zeitraum "Darmprobleme", da die Nervenbahnen, die über den Grenzstrang des Sympathikus laufen, ja auch die Durchblutung des Bauchraumes regeln, usw. Weiters:
1. Morbus Raynnaud (das ist die Weißfingerkrankheit), ca 8 - 10 Jahre nach der OP
Das kommt ungefähr in 2 % der Fälle vor. Bei nasskaltem Wetter oder unter 5 Grad Celsius kann ich nicht mehr ohne Handschuhe gehen und es schmerzt auch
2. Gelegentlich habe ich Krämpfe im Mittelteil einzelner Finger (sehr schmerzhaft, der Finger wird rot, dann blau und es sieht aus, als ob eine Ader geplatzt wäre)
3. Nachdem seinerzeit bei mir an 8 Stellen durchtrennt wurde (laut OP-Bericht) ist das KS erst nach mehr als 10 Jahren aufgetreten, anfangs leicht und ist dann von Jahr zu Jahr
schlimmer geworden. Es beginnt ungefähr 10 cm unter dem letzten Halswirbel, an Vorder- und Rückseite des Körpers und betrifft den gesamten Rumpf bis zur Taille.
Ich schwitze auch viel mehr im Genitalbereich und an den Oberschenkeln (hinten) und interessanterweise an den Knien (vorne und hinten).
4. Möglicherweise gibt es auch einen Zusammenhang mit Problemen an meiner Speiseröhre (das ist noch völlig ungeklärt), die im unteren Bereich auch eine Art von Krämpfen macht, was mit ständigem Hüsteln, Schleim schlucken, usw. begonnen hat.
Wenn man ein Gefühl für seinen Körper hat, dann spürt man ohnehin, ob sich etwas verändert hat. Das muss nicht unbedingt von einem Arzt "bestätigt" sein.
Gibt es Personen mit ähnlichen oder auch ganz anderen Beschwerden?

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