Liebe Leute,
seit ca. 2 Jahren, also seit ich 26 Jahre alt bin, leide ich unter starkem Schwitzen unter den Achseln. Jenes tritt (fast) ausschließlich in sozialen Situationen auf, in denen ich mich unwohl fühle, oder welche ungewohnt für mich sind. Am schlimmsten ist es in der Uni. Zuhause oder mit meinen engen Freunden schwitze ich fast garnicht.
Ich habe in den letzten Monaten Odaban benutzt, was zu Anfang sehr geholfen hat, ab Woche 2/3 aber weniger zufriedenstellend war. Eventuell habe ich es zu oft genutzt?
Nun habe ich ein Iontophorese-Gerät erhalten können und therapiere meine Achseln täglich (seit 8 Tagen) mit ~3V mit dem Idromed 5 GS. Ich merke noch keine Besserung, die Transpiration wird eher schlimmer aufgrund des Absetzens des Odabans zu Gunsten der Iontophorese.
Nun meine panischen Fragen:
Hat jemand Erfolgswerte für die axiläre Iontophorese verbuchen können, wie lange hat es gedauert?
Hat jemand Erfahrung mit dem Arzneimittel Axhidrox machen können? Es liegt im Schrank aber die Nebenwirkungen schrecken mich ab.
Ist jene Form der Hyperhidrose überhaupt herkömmliche therapierbar, wenn der Ursprung psychischer Natur ist?
Ich verzweifle langsam und ziehe mich sozial, insbesondere im Uni-Kontext, stark zurück. Der Teufelskreis aus "Du darfst nicht schwitzen" und dem wunserbaren Gegeneffekt will nicht durchbrochen werden, auch nicht dank regelmäßiger Verhaltenstherapie.
Vielen Dank für eine Unterstützung und Ratschläge schonmal!