Mein Kind schwitzt sehr stark an den Händen

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Hallo zusammen, 

 

mein sechsjähriger Sohn schwitzt leider extrem stark an den Händen, teilweise auch an den Füßen. Die Kinderärztin sieht es ganz entspannt und meint das legt sich vielleicht wieder.

Er wurde gerade eingeschult und ich habe große Sorge, dass er in der Schule das Ziel von Hänseleien etc wird. Ich selber habe diese Erfahrung in meiner Jugend leider auch machen müssen, bis ich mein Schwitzen mit hoch dosiertem AlCl in den Griff bekommen habe. Ich würde meinem Sohn diese Erfahrung gerne ersparen.

Außerdem ist er tatsächlich beim Schreiben beeinträchtigt denn als Linkshänder verwischt seine nasse Hand direkt das frisch Geschriebene.

 

Bei der Recherche, wie wir ihm helfen können, bin ich auf die Iontophorese gestoßen.

Meine Frage: kann man das bei einem 6 jährigen Jungen bereits einsetzen und wäre das das erste Mittel der Wahl? Oder was würdet ihr empfehlen?

Und wenn ja, was wäre hier die richtige Herangehensweise im Sinne von Häufigkeit, Stromstärke, Dauer etc?

 

Beim Einsatz von Antitranspiranten an den Händen hätte ich die Sorge, dass er das Mittel in den Mund bekommt. 

 

Vielen Dank und liebe Grüße 

Gregor

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Hallo. Obwohl ich mit dem Saalio selbst ein sehr populäres Iontophoresegerät verkaufe kann ich, was den Einsatz der Iontophorese bei einem so jungen Kind, leider nur abraten.
Nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern einfach deshalb, da das Kind den Aufwand, die Dauer und das Stromempfinden nicht tolerieren wird.

Ich würde Dir stattdessen ein passend dosiertes Antitranspirant mit sehr guten Hauteigenschaften empfehlen, namentlich in diesem Fall ganz konkret hidry sens Antitranspirant
https://antitranspirante-im-vergleich.de/antitranspirante-15-prozent-und-weniger/

Das wird abends, bereits im Bett liegend angwandt (Du tupfst es auf und massierst es dann ganz ruhig und sanft in seine Handinnenflächen ein, während Du ihm etwas vorliest oder erzählst).
Danach wischst Du seine Hände einfach ebenfalls sanft ein paarmal über Bettwäsche oder Schlafanzug und gut ist. Das reicht völlig aus, denn hidry sens Antitranspirant zieht sehr gut ein und auf der Oberfläche verbleibende Reste lassen sich leicht abwischen.

Die Sorge, dass Reste des Antitranspirants in den Mund kommen ist völlig verständlich, besteht aber im Grunde nur in einem sehr geringen Ausmaß.
Das warum findest Du in meinem folgenden Sammel-Artikel zur Gefährdungslage im Bezug auf Aluminium in Deos und Antitranspiranten.

Schau Dir hier insbesondere folgende Absätze gut an …

Update 15.07.2025
Dänische Studie mit 1,2 Millionen Kindern – Aluminium in Impfstoffen: Kein Risiko für Autoimmunerkrankungen, Allergien oder neurologische Entwicklungsstörungen

sowie …

Update 01.07.2024
Deutsche Forschungsgemeinschaft: Bewertung von Aluminium-Verbindungen in Arbeitsstoffen

 

Hallo, 

erstmal vielen Dank für deine superschnelle Antwort!

Wir werden uns die Erläuterungen in deinen Links in Ruhe ansehen und dann überlegen. 

Ich hatte von dem AlCl sehr starke Hautreaktionen, wie ein starker Sonnenbrand.

Vermutlich habe ich es einfach übertrieben, aber den Gedanken habe ich im Hinterkopf und daher die Bedenken hinsichtlich Fingern, die der kleine Mann sich in den Mund steckt oder mit denen er sich die Augen reibt.

Wie wäre denn die Anwendung? Sollte es täglich angewandt werden oder in einer anderen Frequenz?

 

Viele Grüße und einen schönen Abend 

Ich hatte von dem AlCl sehr starke Hautreaktionen, wie ein starker Sonnenbrand.

Das wirst Du bei hidry sens eher nicht erleben, selbst wenn Du es mit der Anwendung übertreiben würdest.
Es hat auch einen angenehmen Cooling-Effekt, der neben den enthaltenen Pflanzenextrakten ebenfalls die Haut beruhigt und spürbare Reizungen vermeidet.

Wie wäre denn die Anwendung? Sollte es täglich angewandt werden oder in einer anderen Frequenz?

Anfangs jeden Abend (1-2 Wochen) und dann erstmal jeden 2. Abend.
Bleiben die Hände des Kleinen trocken, können die Anwendungspausen weiter ausgedehnt werden.
Oftmals über mehrere Tage hinweg.

Hast Du weitere Fragen oder Unsicherheiten, Gregor_T?
Ich helfe gern, wenn ich kann.

Hallo nochmal,

wir haben uns entschieden es mit dem hidry Sense zu probieren.

Was soll ich sagen: wir nutzen es jetzt seit anderthalb Wochen jeden Abend und die Hände sind schon bedeutend trockener. Jetzt sind sie teilweise noch etwas feucht aber nicht mehr tropfnass. Das ist schonmal großartig, insbesondere nach so kurzer Zeit!

Bin gespannt wie es weitergeht.

 

Vielen Dank!!!

Danke für die tolle Rückmeldung, Gregor! Ich gehe davon aus, dass sich die Wirkung noch weiter festigen wird und sich das Problem Deines Sohnes damit vollständig lösen lassen wird.
Mit steigendem Stress und Druck, könnte es später (eher in Richtung weiterführender Schule) mal notwendig werden auf das stärkere hidry basic oder auf hidry max umzusteigen, für den Moment ist hidry sens Antitranspirnt für den Kleinen aber die absolut richtige Wahl. 

Schön, dass ich helfen konnte.
Viel Erfolg weiterhin

Hallo Herr Ballweg.

 

Ich muss doch nochmal nachfragen.

Nachdem wir zunächst den Eindruck einer Besserung hatten, hat sich das inzwischen wieder ziemlich reduziert. Die Hände meines Sohnes sind wieder bei jeder kleinen Aufregung naß. Mein Sohn hat sogar den Eindruck es sei schlimmer als vorher. Wir wenden es weiterhin jeden Abend an

Was würden Sie empfehlen. Sollen wir mit dem HiDry Sense weitermachen oder sollte eher auf eine höhere Dosis gewechselt werden? Ist das bei einem 6 jährigen überhaupt möglich?

 

Vielen Dank vorab und Grüße 

Gregor 

 

Danke schön. Dann bleiben wir mal am Ball und schauen was passiert. 

Ich werde berichten

Hello again.

Wir sind am Ball geblieben und haben bis vergangenes Wochenende weiterhin jeden Abend die Hände behandelt.

Die Hände sind zwar nicht komplett trocken, aber es ist viel viel besser - meist nur noch leicht schwitzig, oft auch überhaupt nicht. Nur in seltenen Situationen werden sie noch nass. Aber ich denke, dass wird man auch nicht zu 100% schaffen können und das muss ja auch gar nicht sein.

Ich freue mich so sehr für meinen Sohn!

Wenn ich deine Erläuterungen richtig verstanden habe sollten wir jetzt langsam von der täglichen Behandlung runter gehen. 

Ich dachte wir reduzieren jetzt auf jeden zweiten Tag und schauen was passiert. Wenn es sich hält, gehen wir ggf weiter runter.

Ist das nach deiner Erfahrung so sinnvoll?

 

Vielen Dank nochmal!!

Viele Grüße Gregor 

 

Danke für Deine Rückmeldung, Euer Vertrauen in mich und das ihr am Ball geblieben seid, Gregor.
Auch an Deinen kleinen Sohn bitte 🙏

Ich fasse nochmal kurz die Ausgangslage zusammen und antworte danach gern auch auf Deine Frage:

  • Dein sechsjähriger Sohn litt unter extrem starken Schweißhänden, teilweise aber auch unter Schweißfüßen.
  • Die Kinderärztin sah keinen Grund einzugreifen wohingegen Du Dich bereits für den Einsatz der Leitungswasser-Iontophorese interessiert hast.
  • Ein herkömmliches AlCl Antitranspirant hat bei Dir selbst zu schlechte Erfahrungen mit sehr starken Hautreaktionen, ähnlich einem Sonnenbrand, geführt.
  • Du hast Dich für Deinen 6-jährigen Sohn auf Basis meiner Empfehlungen für das speziell auf Kinder und Erstanwender abgestimmte Antitranspirant hidry sens® entschieden.
  • In einer noch frühen Phase der Therapie mit hidry sens® gab es die Sorge, dass sich das Schwitzen nicht reduzieren lässt, bzw. trotz Therapie teilweise sogar verstärkt aufritt.

Wie Du inzwischen festgestellt hast, scheinen wir den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Mit etwas Geduld sind die Hände Deines Sohnes meist nur noch leicht schwitzig, oft auch überhaupt nicht.
In solchen Fällen werden sich die Füße erfahrungsgemäß die meiste Zeit über genauso verhalten, wie die Hände.
Sind diese trocken, sind meist auch die Füße trocken (ganz ohne therapiert worden zu sein).  

Die bis jetzt erreichte Wirkung wird sich (ebenfalls erfahrungsgemäß) mit der Zeit noch weiter festigen.
Dein Sohn wird sein ursprüngliches Problem nicht mehr als absonderlich wahrnehmen, sondern wird es nahezu vergessen.
Trotzdem sollte er konsequent weiter therapieren und erst im Jugendlichen Alter dann bei Bedarf auf die stärkeren Varianten hidry basic® oder hidry max® umsteigen.

Ich würde die Anwendung wie von Dir beschrieben in kleinen Schritten reduzieren.
Jeden 2 Abend ist ein guter Weg. Insbesondere jetzt, in der kalten Jahreszeit könnten aber recht bald auch größere Schritte möglich sein.

Tastet Euch da ruhig zusammen mit Eurem Sohn an das jeweilige Optimum heran und beachtet, dass dieses von inneren und äußeren Umständen abweichen kann.
Die Außentemperaturen aber auch der persönliche "Stresslevel" spielen da auch immer eine große Rolle.

Liebe Grüße
Sascha

Hallo Sascha, 

das hast du genau richtig zusammengefasst.

Wir gehen den Weg dann so weiter.

Ich bin wirklich froh diese Hilfe über dich bekommen zu haben bevor mein Sohn in einem Alter ist, in dem er im sozialen Miteinander unter der HH leidet.

Danke für deine Unterstützung 

Viele Grüße

Gregor

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G

Gregor T

@Gregor_T

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Created Mittwoch, 17. September 2025 12:51
Zuletzt aktualisiert: %s Dienstag, 30. November -0001 00:53
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