Oxybutynin des Grauens

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Liebe Mitleidenden,

ich habe vor etwa sechs Jahren eine irreversible ETS durchführen lassen. Im alten Forum hatte ich von der kompensatorischen Schwitzhölle berichtet, in der ich seit der ETS gefangen bin. Ich versuche seitdem, es mit allen Mitteln zu bekämpfen. Dass das ein echt schwieriges Unterfangen ist, das brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen, tue es aber trotzdem.

Ich bin mittlerweile bei Oxybutynin gelandet. Es hilft super gegen die KS, aber die Nebenwirkungen machen mich echt fertig. Ich bin unglaublich müde, leide an Vergesslichkeit und irgendwie auch an depressiven Verstimmungen. Mit Verstopfung, einem trockenen Mund und trockenen Augen kann ich leben. Was ich aber nicht in Kauf nehmen möchte, sind kognitive Beeinträchtigungen, weder kurz- und schon gar nicht langfristig. Eigentlich finde ich's auch beunruhigend, dass Hautärzte bereit sind, dieses Medikament bei HH als Dauermedikation anzuordnen.

Hat irgendjemand dieses Zeug jemals langfristig gut vertragen? Haben die Nebenwirkungen bei irgendwem nachgelassen?Lebt irgendjemand seit Jahren mit den Nebenwirkungen und ist trotzdem arbeitsfähig? Hat jemand Glycopyrrolat als Alternative ausprobiert? Wenn ja, hat's dann was gebracht?

Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt. Ich bin gerade echt resigniert und fühle mich ziemlich alleine. Vom Austausch mit Betroffenen erhoffe ich mir, mich wieder ein bisschen mit anderen verbunden zu fühlen.

Eure sweato

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sweato_saurierin

@sweato_saurierin

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Created Donnerstag, 04. Juni 2026 18:53
Zuletzt aktualisiert: %s Dienstag, 30. November -0001 00:53
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Therapie: Innere Anwendungen

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