Hallo,
ich leider seit meiner Geburt an extremer Hyperhidrose an Händen und Füssen. Jetzt bin ich 28 Jahre alt. Vor 2 Jahren, habe ich zum zweiten Mal die Iontophoresetherpie ausprobiert und sie hat nun - unter richtiger Anwendung - glücklicherweise angeschlagen. Ich bin heute an den Händen komplett und an den Füssen zu 95 % trocken.
Leider habe ich seit meiner frühen Jugend noch ein weiteres Problem. Im Zusammensein mit anderen Menschen (bei engerem Kontakt, bei Dialogen, beim zusammen Essen uws....) erröte ich sehr schnell, aber was noch viel viel schlimmer ist, ich bekomme furchtbare Schweissausbrüche. Ich leider unter einer sozialen Phobie und mache deshalb seit Ende letzten Jahres eine Psychotherapie.
Mein "inneres Thermometer" funktioniert nicht immer so gut. D.h. wenn ich vom kalten in einen warmen Raum komme, wird mir sehr schnell heiss, ich fange an zu schwitzen. Wenn ich alleine bin ist dies kein Problem, ich fahre ganz schnell wieder runter und es ist ok. Das Problem ist, wenn ich auf andere Leute treffe....ich bekomme Panik, es könnte jemand bemerken, und bekomme furchtbare Schweissausbrüche. Zum Beispiel ist es für mich ein riesiges Problem, mit Leuten an einem Tisch zu essen. Da bekomme ich schon Schweissausbrüche, wenn ich nur daran denke. Wenn ich alleine bin oder mit meinem Freund zusammen bin, habe ich Null Probleme. Dieses Problem hat sich über die Jahre auf soviele Alltagssituationen übertragen, sodass ich mit dem Schritt eine Psychotherapie zu beginnen, angefangen habe etwas für mich und gegen mein Problem zu tun.
Ich würde gerne mit Betroffenen in Kontakt treten, um mein Problem aktiv und in Gemeinschaft anzugehen. Vielleicht gibt es Menschen da draussen, denen es ähnlich geht.
Ich habe nach Selbsthilfegruppen i.d. Nähe von Dresden nachgesehen, aber es gibt nur Gruppen für das Thema "Sozialphobie" im allgemeinen. Für mich wäre es hilfreicher, mich mit Menschen zu treffen, die mein Problem teilen.
Bitte meldet Euch, wenn ihr Euch angesprochen fühlt...ich würde mich riesig freuen.
Viele liebe Grüße,
Mini
20 Replies
Ich würde sie verlassen, weil das macht ja alles nur schlimmer. Also meine Freunde verstehen es, ich bin da sehr offen. Wenn wir zu einem Lokal zu Fuß gehen, dann bitte ich immer darum, noch einige Minuten draußen bleiben zu dürfen, um zu "klimatisieren". Sie verstehen es immer. Auch dass ich mich in heißen Räumen nicht aufhalten kann oder wenn wir draußen sitzen, nicht in der Nähe der Heizstrahler (ich hasse diese Heizstrahler:-))
Mir geht es genau so , brauche dringend Hilfe , sonst bin ich es leid so weiter zu leben , ich hasse mich dafür und vernachlässige sogar Zahnarzt Besuch usw , bin es leid will nicht mehr , besser im Grab als so zu leben , kann nicht mal im Bus sitzen bekomme sowas wie angst , platzangst oder so weiß nicht wo hin mit mir , bitte euch um Rat Bitte
Hallo denjo,
habe gerade deine Nachricht gesehen und dachte mir ich antworte mal kurz. Ich muss auch mit dem übermäßigen Schwitzen leben und kann verstehen, dass es dir damit schlecht geht.
Da du nach Rat fragst:
Es trägt sehr zu unserem Problem mit dem Schwitzen bei, dass es vielen Menschen unbekannt ist und Unbetroffene kaum ahnen welche Belastung vom übermäßigen Schwitzen ausgeht. Dadurch, dass wenige Menschen davon wissen, macht es das für uns Schwitzer noch schwerer offen damit umzugehen und uns nicht selbst auszugrenzen.
Mir hat es geholfen, mich dazu zu zwingen es offen anzusprechen. Es nicht zu verheimlichen. Es nicht zu verstecken.
Im Gespräch mit anderen fand ich dann oft heraus, dass es meinem Gegenüber kaum aufgefallen ist oder es zumindest nicht als störend empfunden wurde.
Das heißt, indem ich es versteckt habe, beraubte ich mich selbst der Möglichkeit, damit umzugehen zu lernen und vor Allem zu erfahren, wie ich wirklich mit meinem Schwitzen auf andere wirke. Stattdessen habe ich mir selbst vorgestellt wie störend und eklig das für meine Mitmenschen sein muss. Ich habe es mir also schlecht geredet und mich noch weiter unter Druck gesetzt nicht zu Schwitzen. So eine Einstellung führte in meinem Fall zu noch mehr Schwitzen. -> Teufelskreis
Als es mir ungefähr so ging, wie du es gerade beschreibst, denjo, habe ich aus Verzweiflung darauf gepfiffen mich zu verstecken, weil der Schaden, den ich mir selbst antat indem ich mich vesteckt habe mittlerweile größer war als alles wovor ich mich versteckt hatte. Nichts, das da draußen in den Restaurants, Zügen und Diskotheken passieren konnte, hätte schlimmer sein können, als sich zu Hause zu verstecken und mein Leben zu verachten. So konnte es nicht weiter gehen.
Also habe ich versucht mich nicht mehr zu verstecken. Schritt für Schritt zu offenbaren welche Schwächen ich habe.
Nicht weil ich jetzt mutiger war, sondern weil ich verzweifelt war und das Schlimmste mit dem Verstecken schon erlebt hatte. Schlimmer konnte es nicht mehr kommen.
Dieser Umgang damit, hat mir aus der Krise geholfen. Vielleicht kannst du auch etwas für dich daraus erkennen.
Seitdem spreche ich es häufig an, dass ich schwitze und es für mich normal ist. Es nervt mich zwar weiterhin, wenn es passiert, aber dann schwitze ich immerhin nicht aus Angst vor der Reaktion meiner Mitmenschen noch mehr.
Es gibt welche die es dann trotz Einweihung und Erklärung nicht verstehen oder sogar eklig finden, aber das ist die Ausnahme. Ein sehr kleiner Bruchteil der Menschen und nicht wie ich mir früher vorgestellt habe, die ganze Welt.
Die Reaktionen der Menschen, denen ich es erzählt habe, helfen mir außerdem durch ihre neue Perskeptive zu erkennen, dass ich mit meinem Schwitzen doch nicht so eklig bin, wie ich dachte.
Wichtig zu wissen ist, dass du nicht alleine bist. Es gibt hier im Forum viele von uns und, dass du hier schreibst und nach Hilfe fragst, ist ein guter Schritt. So können wir gemeinsam stärker werden.
habe gerade deine Nachricht gesehen und dachte mir ich antworte mal kurz. Ich muss auch mit dem übermäßigen Schwitzen leben und kann verstehen, dass es dir damit schlecht geht.
Da du nach Rat fragst:
Es trägt sehr zu unserem Problem mit dem Schwitzen bei, dass es vielen Menschen unbekannt ist und Unbetroffene kaum ahnen welche Belastung vom übermäßigen Schwitzen ausgeht. Dadurch, dass wenige Menschen davon wissen, macht es das für uns Schwitzer noch schwerer offen damit umzugehen und uns nicht selbst auszugrenzen.
Mir hat es geholfen, mich dazu zu zwingen es offen anzusprechen. Es nicht zu verheimlichen. Es nicht zu verstecken.
Im Gespräch mit anderen fand ich dann oft heraus, dass es meinem Gegenüber kaum aufgefallen ist oder es zumindest nicht als störend empfunden wurde.
Das heißt, indem ich es versteckt habe, beraubte ich mich selbst der Möglichkeit, damit umzugehen zu lernen und vor Allem zu erfahren, wie ich wirklich mit meinem Schwitzen auf andere wirke. Stattdessen habe ich mir selbst vorgestellt wie störend und eklig das für meine Mitmenschen sein muss. Ich habe es mir also schlecht geredet und mich noch weiter unter Druck gesetzt nicht zu Schwitzen. So eine Einstellung führte in meinem Fall zu noch mehr Schwitzen. -> Teufelskreis
Als es mir ungefähr so ging, wie du es gerade beschreibst, denjo, habe ich aus Verzweiflung darauf gepfiffen mich zu verstecken, weil der Schaden, den ich mir selbst antat indem ich mich vesteckt habe mittlerweile größer war als alles wovor ich mich versteckt hatte. Nichts, das da draußen in den Restaurants, Zügen und Diskotheken passieren konnte, hätte schlimmer sein können, als sich zu Hause zu verstecken und mein Leben zu verachten. So konnte es nicht weiter gehen.
Also habe ich versucht mich nicht mehr zu verstecken. Schritt für Schritt zu offenbaren welche Schwächen ich habe.
Nicht weil ich jetzt mutiger war, sondern weil ich verzweifelt war und das Schlimmste mit dem Verstecken schon erlebt hatte. Schlimmer konnte es nicht mehr kommen.
Dieser Umgang damit, hat mir aus der Krise geholfen. Vielleicht kannst du auch etwas für dich daraus erkennen.
Seitdem spreche ich es häufig an, dass ich schwitze und es für mich normal ist. Es nervt mich zwar weiterhin, wenn es passiert, aber dann schwitze ich immerhin nicht aus Angst vor der Reaktion meiner Mitmenschen noch mehr.
Es gibt welche die es dann trotz Einweihung und Erklärung nicht verstehen oder sogar eklig finden, aber das ist die Ausnahme. Ein sehr kleiner Bruchteil der Menschen und nicht wie ich mir früher vorgestellt habe, die ganze Welt.
Die Reaktionen der Menschen, denen ich es erzählt habe, helfen mir außerdem durch ihre neue Perskeptive zu erkennen, dass ich mit meinem Schwitzen doch nicht so eklig bin, wie ich dachte.
Wichtig zu wissen ist, dass du nicht alleine bist. Es gibt hier im Forum viele von uns und, dass du hier schreibst und nach Hilfe fragst, ist ein guter Schritt. So können wir gemeinsam stärker werden.
Das ist super das du das unter Kontrolle hast zumindest und dich damit nicht allein fühlst ,hast einen guten Weg gefunden damit umzugehen und das andere davon wissen macht es dir und ihnen leichter , leicht ist dir das bestimmt nicht gefallen und großen Respekt davor , nur kann ich das nicht , und ich würde Schwäche zeigen , so fühle ich mich zumindest , und da ich oft mit oder besser gesagt verschiedenen Menschen täglich umgeben bin , könnte ich das nicht und mich so schwach darzustellen , will einfach wie alle normal sein und nicht mehr Angst haben im Auto , Bus usw mein Problem ist auch diese platzangst oder was das ist ,und dazu wenn ich nervös bin und das schwitzen , will nicht mehr so weiter leben !!!
Hallo ihr Schwitzer!
Nachdem ich Eure Berichte gelesen hatte, entschloss ich mich, Euch meine Erfahrungen zu dem Thema mitzuteilen.
Seit frühester Jugend mit 14 Jahren, habe ich, anscheinend ausgelöst durch einen schweren Unfall, Sturz aus 7 Meter, das Problem mit der Hyperhidrose.
Mittlerweile bin ich 76 Jahre und möchte zurückblicken.
Anfangs hatte ich Höhen-u. Platzangst. Dazu kam ein übernatürliches Schwitzen in den genannten Situationen.
Das ging bis ich meine heutige Frau kennenlernte. Da entschloss ich mich mir selber zu helfen indem ich, mit größten Schwierigkeiten, jeden erreichbaren Turm bestieg. Ich wurde schwindelfrei!
Über Plätze konnte ich anfänglich nur in Begleitung gehen. Die Platzangst hatte ich mir abgewöhnt indem ich bei Versammlungen immer die vorderen Plätze aussuchte.
Das Schwitzen aber blieb. Die vergangenen Jahre hatte ich viele Ärzte befragt und auch psychologische Hilfe in Anspruch genommen, nichts half!
Das ständige „Schwitzen ist ja soooo gesund“, das war und ist auch heute die Meinung der meisten Ärzte.
An Medikamenten habe ich alles ausprobiert das auf dem Markt zu bekommen war.
Die Allermeisten halfen bei mir nicht. Ein Blutdrucksenker zeigte die beste Wirkung. Dabei ging mein eigentlich normaler Blutdruck in den Keller. Mein Vertrauensarzt verbot mir daraufhin das Medi!
Ich hatte versucht es mit Gewichts-Zu-u. Abnahme in den Griff zu bekommen. Ohne Erfolg.
In meinen „Wilden“ Jahren musste ich feststellen, dass viel Alkohol half, das Schwitzen zu unterdrücken.
Das wurde auch von versch. Ärzte bestätigt. Alkoholiker schwitzen anscheinend nicht oder nur sehr wenig. Gut war, dass ich das nicht weiterführte.
Vor 3 Jahren, nachdem ich das Hyperhidrose-Problem mit einigen „Spezialisten“ diskutiert hatte, bekam ich den Hinweis, dass ich mich über meine Vorfahren informieren solle, denn die HH. könnte auch vererbt worden sein. Leider konnte ich als Vollwaise keine Infos darüber bekommen.
Das würde aber unser Problem auch nicht lösen.
Beruflich konnte ich mich mit dem „Schwitzen“ gut durchmogeln. Alle möglichen Ausreden halfen etwas um das zu vertuschen.
Ein Geschäftsfreund suchte mich vor jedem Besuch auf um den Anzug zu wechseln.
Der Mann war ständig tropfnass geschwitzt. Als Reserve hatte er einige Anzüge und Wäsche im Auto.
Zudem litt der Arme an Bromhidrose. Seine Frau hatte sich zudem noch scheiden lassen.
Eines Tages erschien er freudenstrahlend und erzählte, dass er in einer neurologischen Klinik einen Nervenstrang zum Sympathikus habe trennen lassen!
Im Forum gibt es auch dazu einen Bericht.
Selber, wollte ich das sofort auch bei mir machen lassen. Leider wurde das abgelehnt.
Angeblich hätten sich, durch den frühkindlichen Sturz, meine Sympathikus mit dem Parasympathikus gekreuzt oder verklebt?
Nun, nach den Jahren des Leidens, habe ich es aufgegeben nachzuforschen. Auch nach meinem Angebot, 10.000 € zur Forschung zu stiften, wurde abschlägig behandelt. Angeblich würde sich eine Forschung zur HH. nicht rentieren, da zu wenige Menschen darunter leiden würden.
1 Mio. in Deutschland!
Jetzt versuche ich weiter mit meinen gustatorischem Schwitzen in Reine zu kommen.
Mein Rat an alle Betroffenen: Gebt nie auf! Lasst Eure Gedanken zur Lebensbeendigung fallen!
Kämpft weiter! Geht den Ärzten auf den Wecker!
Das „Öffnen“ zum Partner und der Umwelt hin ist ein guter Weg!
Denkt immer an das Zitat von dem „Götz von Berlichingen“!
Mir hatte das sehr oft geholfen.
Zu Fragen stehe ich Euch gerne zu Verfügung.
Viele Grüße,
ottelli
Nachdem ich Eure Berichte gelesen hatte, entschloss ich mich, Euch meine Erfahrungen zu dem Thema mitzuteilen.
Seit frühester Jugend mit 14 Jahren, habe ich, anscheinend ausgelöst durch einen schweren Unfall, Sturz aus 7 Meter, das Problem mit der Hyperhidrose.
Mittlerweile bin ich 76 Jahre und möchte zurückblicken.
Anfangs hatte ich Höhen-u. Platzangst. Dazu kam ein übernatürliches Schwitzen in den genannten Situationen.
Das ging bis ich meine heutige Frau kennenlernte. Da entschloss ich mich mir selber zu helfen indem ich, mit größten Schwierigkeiten, jeden erreichbaren Turm bestieg. Ich wurde schwindelfrei!
Über Plätze konnte ich anfänglich nur in Begleitung gehen. Die Platzangst hatte ich mir abgewöhnt indem ich bei Versammlungen immer die vorderen Plätze aussuchte.
Das Schwitzen aber blieb. Die vergangenen Jahre hatte ich viele Ärzte befragt und auch psychologische Hilfe in Anspruch genommen, nichts half!
Das ständige „Schwitzen ist ja soooo gesund“, das war und ist auch heute die Meinung der meisten Ärzte.
An Medikamenten habe ich alles ausprobiert das auf dem Markt zu bekommen war.
Die Allermeisten halfen bei mir nicht. Ein Blutdrucksenker zeigte die beste Wirkung. Dabei ging mein eigentlich normaler Blutdruck in den Keller. Mein Vertrauensarzt verbot mir daraufhin das Medi!
Ich hatte versucht es mit Gewichts-Zu-u. Abnahme in den Griff zu bekommen. Ohne Erfolg.
In meinen „Wilden“ Jahren musste ich feststellen, dass viel Alkohol half, das Schwitzen zu unterdrücken.
Das wurde auch von versch. Ärzte bestätigt. Alkoholiker schwitzen anscheinend nicht oder nur sehr wenig. Gut war, dass ich das nicht weiterführte.
Vor 3 Jahren, nachdem ich das Hyperhidrose-Problem mit einigen „Spezialisten“ diskutiert hatte, bekam ich den Hinweis, dass ich mich über meine Vorfahren informieren solle, denn die HH. könnte auch vererbt worden sein. Leider konnte ich als Vollwaise keine Infos darüber bekommen.
Das würde aber unser Problem auch nicht lösen.
Beruflich konnte ich mich mit dem „Schwitzen“ gut durchmogeln. Alle möglichen Ausreden halfen etwas um das zu vertuschen.
Ein Geschäftsfreund suchte mich vor jedem Besuch auf um den Anzug zu wechseln.
Der Mann war ständig tropfnass geschwitzt. Als Reserve hatte er einige Anzüge und Wäsche im Auto.
Zudem litt der Arme an Bromhidrose. Seine Frau hatte sich zudem noch scheiden lassen.
Eines Tages erschien er freudenstrahlend und erzählte, dass er in einer neurologischen Klinik einen Nervenstrang zum Sympathikus habe trennen lassen!
Im Forum gibt es auch dazu einen Bericht.
Selber, wollte ich das sofort auch bei mir machen lassen. Leider wurde das abgelehnt.
Angeblich hätten sich, durch den frühkindlichen Sturz, meine Sympathikus mit dem Parasympathikus gekreuzt oder verklebt?
Nun, nach den Jahren des Leidens, habe ich es aufgegeben nachzuforschen. Auch nach meinem Angebot, 10.000 € zur Forschung zu stiften, wurde abschlägig behandelt. Angeblich würde sich eine Forschung zur HH. nicht rentieren, da zu wenige Menschen darunter leiden würden.
1 Mio. in Deutschland!
Jetzt versuche ich weiter mit meinen gustatorischem Schwitzen in Reine zu kommen.
Mein Rat an alle Betroffenen: Gebt nie auf! Lasst Eure Gedanken zur Lebensbeendigung fallen!
Kämpft weiter! Geht den Ärzten auf den Wecker!
Das „Öffnen“ zum Partner und der Umwelt hin ist ein guter Weg!
Denkt immer an das Zitat von dem „Götz von Berlichingen“!
Mir hatte das sehr oft geholfen.
Zu Fragen stehe ich Euch gerne zu Verfügung.
Viele Grüße,
ottelli
Gibt es dafür keine Tabletten , bei mir liegt das auch daran das ich schlecht mit Frauen reden kann , diese platzangst , das schwitzen , wenn ich Alkohol trinke dann geht's ja noch , aber kann ja nicht morgens und durchgehend trinken (;
Ich denke mal das es auch eine Depression sein kann was damit zusammen hängt , und es dafür Tabletten gibt , und mein sex leben , meine Zähne , der Umgang mit Menschen alles leidet darunter ,trinke viel , und befriedige mich selbst , obwohl ich mir eine Partnerschaft wünsche !!! :(
Ich denke mal das es auch eine Depression sein kann was damit zusammen hängt , und es dafür Tabletten gibt , und mein sex leben , meine Zähne , der Umgang mit Menschen alles leidet darunter ,trinke viel , und befriedige mich selbst , obwohl ich mir eine Partnerschaft wünsche !!! :(
Hallo, bin 19 männlich (seit 2,5 jahren "krank"
Ich habe genau das gleiche Problem mit dem Schwitzen an der Stirn und auch an den Füssen. Eigentlich auch unter den Achseln aber da hilft ein spezieller Antitranspirant auch sehr gut, der hält dann auch 3 Tage lang. Das mit den Füssen kann ich auch mit dem antitranspirant machen, nützt aber nicht immer... Nun mein Problem ist echt die Stirn, das regt so auf, wenn man sich unterhält und die Stirn wird nass, und wenn man drann denkt wirds noch mehr aber das kennt ihr ja sicher. Nun was ich herausgefunden habe, dass es rein psychisch bedingt ist, es ist wirklich nur Kopfsache das könnt ihr mir glauben, ich habe aufgehört zigaretten zu rauchen, weil ich dachte es nützt und es hat sich in den 7 Monaten nichts geändert und ich war 2 jahre raucher also nicht viel, ich habe keinen Alkohol mehr getrunken, zum einen wegem muskelaufbau und zum anderen wegem schwitzen und scheisse das auch seit 1,5 jahren und nichts, gar nichts ändert sich... Ich kiffe oft, aber ich hatte auch da paar monate pause und auch das nützt nichts, vielmehr es hilft mir, eben genau nicht dran zu denken, klappt immer, wirklich immer, nur kann ich nicht immer bekifft sein.. Ich treibe Sport und ernähre mich sehr sehr gesund... Und ich kann auch da sagen es nützt nichts...!! Ich werde sehr oft nervös und schwitze dann :( :( Alles ist psychisch abhängig, da geht man in den bus und jemand schaut dich an, genau dann gibts das wärmegefühl und IMMER die scheiss stirn beginnt nass zu werden, (genau dieser nervöse effekt) scheisse wenn ich an die zukunft denke könnt ich kotzen, ich hab viele kollegen, doch die wissen alle nichts davon, ausser einer, weil ich die alle bekommen habe wo das problem nicht da war.... Nun zieh ich mich aber immer mehr zurück geh nicht mal mehr in den ausgang und das macht mich echt depressiv... Was ich sagen muss, auf der stirn habe ich es seit 6 monaten echt schlimm, komischerweise genau ab dem zeitpunkt ging das jeden tag los, wo ich einen text gelesen habe, wo jemand sich auch über das stirnschwitzen beschwert... Ich treffe mich z.B. mit einer schulkollegin zur schule, und beim gespräch, bin ich bereits so weit, dass es ganz leicht zuerst kommt auf der stirn, nacher merke ich das und denke nur oh nein, und nacher ja da ist der scheiss... Und leider kann meine stirn innert sekunden so richtig fest nass sein... Das ist die blöde psyche, leute ihr könnt alle normal leben, man muss sich einfach iiirgendwie ablenken, zum beispiel bei mir geht es manchmal, zum einen Schweissausbruch zu vermeiden, mit der faust auf den tisch hauen, nicht zu laut, und in dir drinnen sagen, STOP!! Jetzt nicht!! Oder mit dem mund die hände abpusten, aber leider geht das auch nicht immer :( es ist ein teufelskreis aus dem man aber rauskommen kann, aber halt die richrige methode finden muss, suche immer und immer wieder, nur leider finde ich nichts wirklich wirksames... Man wird echt depressiv durch das, aber da es nur psychisch abhängt, denke ich dass es besser werden kann, sogar ganz weg, Ich könnte noch viiel viiiel mehr erzählen, also wenn jemand sich angesprochen fühlt, schreib mir doch bitte, ich dachte mir dass das hier im forum mir was bringt mit anderen leuten zu reden, vielleicht dir ja auch..? Liebe grüsse aus der schweiz
Ich habe genau das gleiche Problem mit dem Schwitzen an der Stirn und auch an den Füssen. Eigentlich auch unter den Achseln aber da hilft ein spezieller Antitranspirant auch sehr gut, der hält dann auch 3 Tage lang. Das mit den Füssen kann ich auch mit dem antitranspirant machen, nützt aber nicht immer... Nun mein Problem ist echt die Stirn, das regt so auf, wenn man sich unterhält und die Stirn wird nass, und wenn man drann denkt wirds noch mehr aber das kennt ihr ja sicher. Nun was ich herausgefunden habe, dass es rein psychisch bedingt ist, es ist wirklich nur Kopfsache das könnt ihr mir glauben, ich habe aufgehört zigaretten zu rauchen, weil ich dachte es nützt und es hat sich in den 7 Monaten nichts geändert und ich war 2 jahre raucher also nicht viel, ich habe keinen Alkohol mehr getrunken, zum einen wegem muskelaufbau und zum anderen wegem schwitzen und scheisse das auch seit 1,5 jahren und nichts, gar nichts ändert sich... Ich kiffe oft, aber ich hatte auch da paar monate pause und auch das nützt nichts, vielmehr es hilft mir, eben genau nicht dran zu denken, klappt immer, wirklich immer, nur kann ich nicht immer bekifft sein.. Ich treibe Sport und ernähre mich sehr sehr gesund... Und ich kann auch da sagen es nützt nichts...!! Ich werde sehr oft nervös und schwitze dann :( :( Alles ist psychisch abhängig, da geht man in den bus und jemand schaut dich an, genau dann gibts das wärmegefühl und IMMER die scheiss stirn beginnt nass zu werden, (genau dieser nervöse effekt) scheisse wenn ich an die zukunft denke könnt ich kotzen, ich hab viele kollegen, doch die wissen alle nichts davon, ausser einer, weil ich die alle bekommen habe wo das problem nicht da war.... Nun zieh ich mich aber immer mehr zurück geh nicht mal mehr in den ausgang und das macht mich echt depressiv... Was ich sagen muss, auf der stirn habe ich es seit 6 monaten echt schlimm, komischerweise genau ab dem zeitpunkt ging das jeden tag los, wo ich einen text gelesen habe, wo jemand sich auch über das stirnschwitzen beschwert... Ich treffe mich z.B. mit einer schulkollegin zur schule, und beim gespräch, bin ich bereits so weit, dass es ganz leicht zuerst kommt auf der stirn, nacher merke ich das und denke nur oh nein, und nacher ja da ist der scheiss... Und leider kann meine stirn innert sekunden so richtig fest nass sein... Das ist die blöde psyche, leute ihr könnt alle normal leben, man muss sich einfach iiirgendwie ablenken, zum beispiel bei mir geht es manchmal, zum einen Schweissausbruch zu vermeiden, mit der faust auf den tisch hauen, nicht zu laut, und in dir drinnen sagen, STOP!! Jetzt nicht!! Oder mit dem mund die hände abpusten, aber leider geht das auch nicht immer :( es ist ein teufelskreis aus dem man aber rauskommen kann, aber halt die richrige methode finden muss, suche immer und immer wieder, nur leider finde ich nichts wirklich wirksames... Man wird echt depressiv durch das, aber da es nur psychisch abhängt, denke ich dass es besser werden kann, sogar ganz weg, Ich könnte noch viiel viiiel mehr erzählen, also wenn jemand sich angesprochen fühlt, schreib mir doch bitte, ich dachte mir dass das hier im forum mir was bringt mit anderen leuten zu reden, vielleicht dir ja auch..? Liebe grüsse aus der schweiz
Hallo,
ich bin 27 Jahre alt, studiere Gesundheitswissenschaften und komme aus Sachsen (nähe Chemnitz) und habe das gleich Problem.
Bei mir tritt das Problem in folgenden Situationen auf:
- bei Geburtstagen bzw. Situationen wo ich mit Menschen auf engem Raum mich befinde oder am Tisch sitze und esse
- bei Gesprächen mit Leuten wie meinen Professor, Friseur oder fremden Leuten
- beim Wechsel von einem kalten Raum in einen warmen
Die bisherigen geschilderten Erfahrungen kann ich genauso teilen und ich bin mir sicher, dass es ein nervliches bzw. psysiches Problem ist, weil an in dieser Situation immer im Kopf hat, dass man beobachtet wird von der Person gegenüber. Ich habe schon ein paar Experimente gemacht und getestet, wie man das umgehen kann. Komplett vermeiden kann ich es bisher noch nicht, aber die Zeit zur Akklimatisierung etwas herunterdrehen ist möglich.
Antiperspirantien habe ich noch nicht ausprobiert und wollte mal gerne wissen welche Ihr schon getestet habt und was man empfehlen kann?
Falls jemand Lust hat darüber zu reden oder sich mal zu treffen im Raum Sachsen, kann sich ja mal melden. Ich forsche in der Zeit weiter an einer Lösung ;-)
Viele Grüße
ich bin 27 Jahre alt, studiere Gesundheitswissenschaften und komme aus Sachsen (nähe Chemnitz) und habe das gleich Problem.
Bei mir tritt das Problem in folgenden Situationen auf:
- bei Geburtstagen bzw. Situationen wo ich mit Menschen auf engem Raum mich befinde oder am Tisch sitze und esse
- bei Gesprächen mit Leuten wie meinen Professor, Friseur oder fremden Leuten
- beim Wechsel von einem kalten Raum in einen warmen
Die bisherigen geschilderten Erfahrungen kann ich genauso teilen und ich bin mir sicher, dass es ein nervliches bzw. psysiches Problem ist, weil an in dieser Situation immer im Kopf hat, dass man beobachtet wird von der Person gegenüber. Ich habe schon ein paar Experimente gemacht und getestet, wie man das umgehen kann. Komplett vermeiden kann ich es bisher noch nicht, aber die Zeit zur Akklimatisierung etwas herunterdrehen ist möglich.
Antiperspirantien habe ich noch nicht ausprobiert und wollte mal gerne wissen welche Ihr schon getestet habt und was man empfehlen kann?
Falls jemand Lust hat darüber zu reden oder sich mal zu treffen im Raum Sachsen, kann sich ja mal melden. Ich forsche in der Zeit weiter an einer Lösung ;-)
Viele Grüße
Hallo, ja das ist so, dass man nur schwitzt, weil man denkt, er sieht jemand, oder der tag ist noch lang und man schwitzt und will nicht schon am morgen voll geschwitzt sein.
Probiere den transpirant von vicchi rolldeo stressresist... Hält 3 tage und ist echt sehr gut..
Ich glaube nun viel weniger dass es bei mir nervosität ist, sondern eher angstschweiss, also eben diese angst jemand könne es sehen... Denn mein schweiss ist auch immer kalt... Ich bin auch einen weiteren schritt dass diese schweissanfälle nicht mehr kommen und das hilft glaub ich auch dir.... Probier immer, wirklich immer ruhig zu bleiben. Wenn du, wie ich, andere schwächen hast, wie bei mir ist es so, dass ich so kontrollwahn habe, muss manchmal 5 mal schauen ob der herd wirklich aus ist, oder die haustür.... Mit dem habe ich reduziert.. Denn ich glaube dies ist ein ganz entscheidender faktor.. Du musst dir selber vertrauen! Du musst wissen, dass du genial bist so wie du bist, du musst dir selber glauben, selberswertgefühl heisst das glaube ich... Denn sonst wird das nichts... Fang an, immer ruhig zu bleiben, in dem du sehr auch deine atmung schaust... Wenn ein schweissausbruch kommt, probiere ruhig zu bleiben, probiere so lang wie möglich zu warten, bevor du das erste mal die stirn abwischst... Denn sobald du das machst, hast du sofort angst jemand hat die bewegung gesehen und es kommt mehr schweiss... Es ist sehr schwierig ruhig zu bleiben, vorallen da es ja im unterwebusstsein passiert... Schlafe genug und ganz wichtig, löse deine probleme, falls du welche hast, erledige die dinge die du schon lange vor dir herschiebst... Denn das ist meiner meinung nach immer in deinem unterbewusstsein am drücken.... Meditieren wäre denk ich noch eine weitere option....
Gruss
Probiere den transpirant von vicchi rolldeo stressresist... Hält 3 tage und ist echt sehr gut..
Ich glaube nun viel weniger dass es bei mir nervosität ist, sondern eher angstschweiss, also eben diese angst jemand könne es sehen... Denn mein schweiss ist auch immer kalt... Ich bin auch einen weiteren schritt dass diese schweissanfälle nicht mehr kommen und das hilft glaub ich auch dir.... Probier immer, wirklich immer ruhig zu bleiben. Wenn du, wie ich, andere schwächen hast, wie bei mir ist es so, dass ich so kontrollwahn habe, muss manchmal 5 mal schauen ob der herd wirklich aus ist, oder die haustür.... Mit dem habe ich reduziert.. Denn ich glaube dies ist ein ganz entscheidender faktor.. Du musst dir selber vertrauen! Du musst wissen, dass du genial bist so wie du bist, du musst dir selber glauben, selberswertgefühl heisst das glaube ich... Denn sonst wird das nichts... Fang an, immer ruhig zu bleiben, in dem du sehr auch deine atmung schaust... Wenn ein schweissausbruch kommt, probiere ruhig zu bleiben, probiere so lang wie möglich zu warten, bevor du das erste mal die stirn abwischst... Denn sobald du das machst, hast du sofort angst jemand hat die bewegung gesehen und es kommt mehr schweiss... Es ist sehr schwierig ruhig zu bleiben, vorallen da es ja im unterwebusstsein passiert... Schlafe genug und ganz wichtig, löse deine probleme, falls du welche hast, erledige die dinge die du schon lange vor dir herschiebst... Denn das ist meiner meinung nach immer in deinem unterbewusstsein am drücken.... Meditieren wäre denk ich noch eine weitere option....
Gruss
Oh Gott, mir geht es wie euch. Man unterhält sich nett, trinkt nen Kaffee, es kommt eine Sekunde die Sonne raus und zack tropft der Schweiss von der Nasespitze ... schwitze auch schon immer viel viel mehr als alle anderen. Neuerdings allerdings besonders stark an der Stirn, trage deshalb immer eine Cap und keiner meiner Freunde weiß was von meinem Problemchen. Wenns zu heiß wird -> eine rauchen gehen, aufs Klo gehen, "telefonieren" und so weiter... auf Alkohol schwitze ich auch weniger, immer saufen ist aber natürlich keine Option.
Habt ihr auch das Gefühl dass die Hitze irgendwo zwischen Bauch und Brust entsteht und sich von da aus ausbreitet? Oder schwitzt ihr auch ohne dass euch irgendwo im Körper heiß ist? Wenn ich richtig kalte Hände oder Füße habe schwitze ich gar nicht bzw. nur sehr wenig. Habt ihr mal Kältearmbänder oder -Westen ausprobiert?
Habt ihr Antitranspirant auf der Stirn probiert? Kompensationsschwitzen? Weiß nicht ob ich mir so Aluminiumzeug auf die Platte schmieren will...
Ernährung umstellen, Meditieren, zum Therapeuten, dazu stehen, verkriechen?
Habt ihr auch das Gefühl dass die Hitze irgendwo zwischen Bauch und Brust entsteht und sich von da aus ausbreitet? Oder schwitzt ihr auch ohne dass euch irgendwo im Körper heiß ist? Wenn ich richtig kalte Hände oder Füße habe schwitze ich gar nicht bzw. nur sehr wenig. Habt ihr mal Kältearmbänder oder -Westen ausprobiert?
Habt ihr Antitranspirant auf der Stirn probiert? Kompensationsschwitzen? Weiß nicht ob ich mir so Aluminiumzeug auf die Platte schmieren will...
Ernährung umstellen, Meditieren, zum Therapeuten, dazu stehen, verkriechen?
Hallo Zusammen,
bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen bei meinen Recherchen über plötzliche Schweizausbrüche am ganzen Körper. Was ich hier gelesen habe spiegelt genau das wieder was ich fast jeden Tag erlebe :(
Ich habe diese Symptome jetzt seit ca18 Jahren. Mal weniger und mal mehr ausgeprägt. In letzter Zeit ist es aber unerträglich geworden.
In Anwesenheit mir Vertrauter Personen tritt das schwitzen nicht auf außer in einer unangenehmen Situation.
Ich würde sagen das sich mein Leben durch dieses schwitzen sehr negativ geändert hat. Ich meide Menschen, obwohl ich mich nach Kontakten sehne. Ich lasse Verabredungen platzen aus Angst dort vor mich hin zu schwitzen. Ich bin es auch total leid so eingeschränkt zu leben. Das Gefühl zu haben abartig zu sein. Würde mich freuen das irgendwie in den Griff zu bekommen.
Lg Maik
bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen bei meinen Recherchen über plötzliche Schweizausbrüche am ganzen Körper. Was ich hier gelesen habe spiegelt genau das wieder was ich fast jeden Tag erlebe :(
Ich habe diese Symptome jetzt seit ca18 Jahren. Mal weniger und mal mehr ausgeprägt. In letzter Zeit ist es aber unerträglich geworden.
In Anwesenheit mir Vertrauter Personen tritt das schwitzen nicht auf außer in einer unangenehmen Situation.
Ich würde sagen das sich mein Leben durch dieses schwitzen sehr negativ geändert hat. Ich meide Menschen, obwohl ich mich nach Kontakten sehne. Ich lasse Verabredungen platzen aus Angst dort vor mich hin zu schwitzen. Ich bin es auch total leid so eingeschränkt zu leben. Das Gefühl zu haben abartig zu sein. Würde mich freuen das irgendwie in den Griff zu bekommen.
Lg Maik
Es ist auf jeden Fall ein guter Rat möglichst offensiv mit dem Thema umzugehen! Darüber hinaus sollte man sich von dem Gedanken lösen, dass man übermässiges Schwitzen "überall" verhindern kann. Mit besonders starken bzw. hautschonenden Antitranspiranten lassen sich die meisten Körperregionen trocken legen, für Hände/Füße, die Achseln sowie das Gesicht gibt es inzwischen ebenfalls effektive Iontophoresegeräte und endlich auch vernünftige Applikatoren.
Man sollte sich bei einer Behandlung möglichst jedoch immer auf die Region(en) konzentrieren, die einen wirklich am allermeisten einschränken. Dies sind in der Regel die sogenannten "Kontaktflächen", also Körperregionen mit denen man einen direkten "Kontakt" zu seinen Mitmenschen hat, wie die Hände und das Gesicht. Auch Schwitzen am Hals/Nacken oder ein konzentriertes Schwitzen am Po kann sehr störend sein. Im Grunde sollte man die Behandlung aber auf Regionen beschränken, die sich nicht verstecken lassen.
Aus meiner Erfahrung wird es jedoch nicht viel bringen z.B. das Gesicht und die Hände und dann noch die Füße zu behandeln. Das ist schade aber dennoch ist es gut, wenn man dies beachtet, denn es geht ja erst einmal darum überhaupt Erfolge zu erzielen und somit zu einer ersten Entlastung zu finden.
Man sollte sich bei einer Behandlung möglichst jedoch immer auf die Region(en) konzentrieren, die einen wirklich am allermeisten einschränken. Dies sind in der Regel die sogenannten "Kontaktflächen", also Körperregionen mit denen man einen direkten "Kontakt" zu seinen Mitmenschen hat, wie die Hände und das Gesicht. Auch Schwitzen am Hals/Nacken oder ein konzentriertes Schwitzen am Po kann sehr störend sein. Im Grunde sollte man die Behandlung aber auf Regionen beschränken, die sich nicht verstecken lassen.
Aus meiner Erfahrung wird es jedoch nicht viel bringen z.B. das Gesicht und die Hände und dann noch die Füße zu behandeln. Das ist schade aber dennoch ist es gut, wenn man dies beachtet, denn es geht ja erst einmal darum überhaupt Erfolge zu erzielen und somit zu einer ersten Entlastung zu finden.
@houly
bei mir ist es genau das selbe. ich hab das jetzt schon seit ca 9 jahren. es nervt enfach.
ich hab schon einiges ausprobiert von arzt, psychologen, psychokinesologie etc etc.
nichts hat bis jetzt wirklich geholfen.
ich mach hin und wieder ursachenforschung wo ich mich erinnern möchte wo ich diese schweißausbrüche zum ersten mal bekommen habe vielleicht liegt hierbei die lösung ?!
momentan bin ich an einem punkt angekommen, wo ich mich erinnere als ich das pfeiffer´sche drüsenfieber hatte. bekanntlich schwitzt man beim pfeifferischen drüsenfieber sehr viel.
damals bin ich in der straßenbahn gefahren und bekam meinen ersten schweißausbruch mitten in der voll gerammelten straßenbahn. mir war das so peinlich das ich bei der nächsten station raus bin. eventuell hat sich dieses "schock" erlebnis im unterbewusstsein festgenagelt ?!
bei mir ist es genau das selbe. ich hab das jetzt schon seit ca 9 jahren. es nervt enfach.
ich hab schon einiges ausprobiert von arzt, psychologen, psychokinesologie etc etc.
nichts hat bis jetzt wirklich geholfen.
ich mach hin und wieder ursachenforschung wo ich mich erinnern möchte wo ich diese schweißausbrüche zum ersten mal bekommen habe vielleicht liegt hierbei die lösung ?!
momentan bin ich an einem punkt angekommen, wo ich mich erinnere als ich das pfeiffer´sche drüsenfieber hatte. bekanntlich schwitzt man beim pfeifferischen drüsenfieber sehr viel.
damals bin ich in der straßenbahn gefahren und bekam meinen ersten schweißausbruch mitten in der voll gerammelten straßenbahn. mir war das so peinlich das ich bei der nächsten station raus bin. eventuell hat sich dieses "schock" erlebnis im unterbewusstsein festgenagelt ?!
Da bei einigen immer noch Unklarheit darüber zu herrschen scheint, ob es sich bei dem Problem des vermehrten Schwitzens in sozialen Situationen um ein Symptom einer psychologischen Störung handelt: Aber sicher doch. Den Gang zum Hausarzt, der in der Regel Allgemeinmediziner ist und von Psychiatrie keine Ahnung hat, kann man sich, wenn man sich in diesem Thread verstanden fühlt, vermutlich schenken.
Ich leide selbst seit zu vielen Jahren daran. Als Kind war es das Erröten, etwa seit der Pubertät ist das Schwitzen - Gesicht, Rücken, Brust, Achseln, Po - häufiger und schlimmer. Einen großen Teil meiner Jugend und meiner frühen Erwachsenenjahre habe ich so wenige soziale Situationen zugelassen wie möglich, mein Bachelorstudium im Grunde mit der Mindestzahl an Anwesenheiten bestritten und auch im Master nicht viel anders gemacht.
Geholfen haben mir zwei Veränderungen:
1) Ich bin in eine WG gezogen, wodurch ich häufiger unter Menschen war und auch viel leichter Anschluss zu anderen bekommen habe (etwas, das mir schon als Kleinkind nicht leicht fiel). Das hat meine Lebensqualität, gerade nach einer schweren Depression (daher überhaupt der Schritt zur Veränderung), bedeutend verbessert, wenngleich es keine einfache Umstellung war.
2) Seit rund drei Jahren, begonnen etwa ein Jahr nach meinem Umzug, nehme ich Antidepressiva (Citalopram). Die haben nicht nur meine chronische Depression weitgehend verscheucht, sondern auch meine Toleranz für soziale Situation/Aufmerksamkeit erheblich erhöht. Früher hatte ich bereits Probleme, wenn ich allein durch die Einkaufsstraße lief (obwohl ich optisch unauffällig, nicht einmal fett oder hässlich bin). Das ist heute gar kein Problem mehr. Vieles, was früher undenkbar war, geht heute einfach. Berufsbedingt halte ich gelegentlich sogar Reden vor Hunderten von Menschen - zwar nicht ohne Schwitzen, aber ohne in Panik zu geraten und wegzurennen.
Das grundsätzliche Problem ist damit aber, wie mir immer klar war, nicht behoben. Aus Gründen, die sowohl genetischer wie erziehungstechnischer Natur sind, durch eigene Erfahrungen geprägt und auch damit zusammenhängen, dass ich meine Homosexualität aus Angst vor Fragen, deren Beantwortung mir peinlich wäre, nicht offen lebe (obschon meine Familie damit keinerlei Probleme hat und ich mich intellektuell jeder Debatte gewachsen sehe), leide ich weiterhin am hier von so vielen beschriebenen Problemkatalog. Absurderweise sind es gerade die Symptome der Störung, die mich davon abhalten, ihre Ursachen effektiv bekämpfen zu können: Wenn ich etwa wüsste, dass ich im folgenden Gesprächsverlauf nicht wie ein beregnetes Reh aussähe, fiele es mir, glaube ich, sehr viel leichter, einem Arbeitskollegen beiläufig zu erzählen, dass ich übrigens auch schwul bin.
Meine geplanten nächsten Schritte auf dem Weg der Besserung sind: Fachbücher über Kognitive Verhaltenstherapie durcharbeiten und die Methoden an mir ausprobieren. Dann, wenn das, wovon ich bei meinen Denkmustern ausgehe, wenig bringt, werde ich eine Psychotherapie beginnen. Auch über eine Erhöhung der Dosierung meiner Medikamente habe ich nachgedacht, werde diesen Schritt aber als ultima ratio in den Hintergrund stellen, da mir bei allen Vorzügen der Gedanke nicht zusagt, den Rest meines Lebens auf psychoaktive Medikamente angewiesen zu sein.
Vorher werde ich allerdings herausfinden, was es mit dieser Iontophorese auf sich hat. Wieder ist ein bisschen Hoffnung erweckt worden.
Oh, falls jemand zwischenzeitlich entdeckt, dass es irgendwo Selbstwertgefühl in Tablettenform zu kaufen gibt: bitte melden!
Ich leide selbst seit zu vielen Jahren daran. Als Kind war es das Erröten, etwa seit der Pubertät ist das Schwitzen - Gesicht, Rücken, Brust, Achseln, Po - häufiger und schlimmer. Einen großen Teil meiner Jugend und meiner frühen Erwachsenenjahre habe ich so wenige soziale Situationen zugelassen wie möglich, mein Bachelorstudium im Grunde mit der Mindestzahl an Anwesenheiten bestritten und auch im Master nicht viel anders gemacht.
Geholfen haben mir zwei Veränderungen:
1) Ich bin in eine WG gezogen, wodurch ich häufiger unter Menschen war und auch viel leichter Anschluss zu anderen bekommen habe (etwas, das mir schon als Kleinkind nicht leicht fiel). Das hat meine Lebensqualität, gerade nach einer schweren Depression (daher überhaupt der Schritt zur Veränderung), bedeutend verbessert, wenngleich es keine einfache Umstellung war.
2) Seit rund drei Jahren, begonnen etwa ein Jahr nach meinem Umzug, nehme ich Antidepressiva (Citalopram). Die haben nicht nur meine chronische Depression weitgehend verscheucht, sondern auch meine Toleranz für soziale Situation/Aufmerksamkeit erheblich erhöht. Früher hatte ich bereits Probleme, wenn ich allein durch die Einkaufsstraße lief (obwohl ich optisch unauffällig, nicht einmal fett oder hässlich bin). Das ist heute gar kein Problem mehr. Vieles, was früher undenkbar war, geht heute einfach. Berufsbedingt halte ich gelegentlich sogar Reden vor Hunderten von Menschen - zwar nicht ohne Schwitzen, aber ohne in Panik zu geraten und wegzurennen.
Das grundsätzliche Problem ist damit aber, wie mir immer klar war, nicht behoben. Aus Gründen, die sowohl genetischer wie erziehungstechnischer Natur sind, durch eigene Erfahrungen geprägt und auch damit zusammenhängen, dass ich meine Homosexualität aus Angst vor Fragen, deren Beantwortung mir peinlich wäre, nicht offen lebe (obschon meine Familie damit keinerlei Probleme hat und ich mich intellektuell jeder Debatte gewachsen sehe), leide ich weiterhin am hier von so vielen beschriebenen Problemkatalog. Absurderweise sind es gerade die Symptome der Störung, die mich davon abhalten, ihre Ursachen effektiv bekämpfen zu können: Wenn ich etwa wüsste, dass ich im folgenden Gesprächsverlauf nicht wie ein beregnetes Reh aussähe, fiele es mir, glaube ich, sehr viel leichter, einem Arbeitskollegen beiläufig zu erzählen, dass ich übrigens auch schwul bin.
Meine geplanten nächsten Schritte auf dem Weg der Besserung sind: Fachbücher über Kognitive Verhaltenstherapie durcharbeiten und die Methoden an mir ausprobieren. Dann, wenn das, wovon ich bei meinen Denkmustern ausgehe, wenig bringt, werde ich eine Psychotherapie beginnen. Auch über eine Erhöhung der Dosierung meiner Medikamente habe ich nachgedacht, werde diesen Schritt aber als ultima ratio in den Hintergrund stellen, da mir bei allen Vorzügen der Gedanke nicht zusagt, den Rest meines Lebens auf psychoaktive Medikamente angewiesen zu sein.
Vorher werde ich allerdings herausfinden, was es mit dieser Iontophorese auf sich hat. Wieder ist ein bisschen Hoffnung erweckt worden.
Oh, falls jemand zwischenzeitlich entdeckt, dass es irgendwo Selbstwertgefühl in Tablettenform zu kaufen gibt: bitte melden!
Hallo liebe Leute,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich ähnlich gelagerte Probleme habe wie ihr. Komme aus der Nähe von HH u. bin 44 Jahre jung :)
Bei mir äußert sich das meist, wenn ich mit neuen Leute zusammen sitze. Leichte Aufregung und schon schwitze ich am Gesicht, das ist mir wiederum so peinlich, dass ich dann noch mehr schwitze, es ist wie ein Teufelskreis, jeder Versuch es zu verhindern, verschlimmert die Sache.
Wenn ich mit vertrauten Freunden zusammen bin, passiert es so gut wie kaum. Ich mag nicht im Mittelpunkt sein, oft passiert es dann gerade in diesem Moment, wenn alle mich anblicken. 1- 2 Freunde wissen davon, die sagen mir dann, dass ich gar keinen Grund hätte aufgeregt zu sein, weil ich normal wirke. Wenn ich aber dann schwitze merkt man das schon… Es ist schrecklich, man kann es nicht abstellen. Es ist auch egal ob Winter od. Sommer, bei Aufregung / Stress fange ich an im Gesicht zu schwitzen.
Gleichzeitig habe ich starken Lampenfieber, wenn ich mal eine kurze Rede halten muss, aus beruflichen Gründen, da gehe ich durch die „Hölle“. Würde das so gerne ändern, es geht aber nicht.
Gleichzeitig habe ich festegestellt, dass es auftritt wenn ich mit Personen zu tun habe, wo ich den Eindruck habe, sie sind mir Überlegen. Obwohl es gar keinen Grund gibt in "Panik" zu geraten...es passiert aber einfach....Scheint also aber auch irgendwo psychisch zu sein.
Es hat mich viel Überwindung gekostet, meinem Arzt alles zu erzählen, nun habe ich Vagantin verschrieben bekommen und bin gespannt auf die Wirkung.
Nimmt ihr Vagantin regelmäßig? Hinterlässt es keinen bleibenden Schaden wenn man es regelmäßig konsumiert? (Täglich) AHC hatte ich krüzlich ausprobiert, es war sehr unangenehm und brannte auf dem Stirn fast unerträglich. Habe es dann nicht weiter verwendet...
VG
Marko
ich habe mich hier angemeldet, weil ich ähnlich gelagerte Probleme habe wie ihr. Komme aus der Nähe von HH u. bin 44 Jahre jung :)
Bei mir äußert sich das meist, wenn ich mit neuen Leute zusammen sitze. Leichte Aufregung und schon schwitze ich am Gesicht, das ist mir wiederum so peinlich, dass ich dann noch mehr schwitze, es ist wie ein Teufelskreis, jeder Versuch es zu verhindern, verschlimmert die Sache.
Wenn ich mit vertrauten Freunden zusammen bin, passiert es so gut wie kaum. Ich mag nicht im Mittelpunkt sein, oft passiert es dann gerade in diesem Moment, wenn alle mich anblicken. 1- 2 Freunde wissen davon, die sagen mir dann, dass ich gar keinen Grund hätte aufgeregt zu sein, weil ich normal wirke. Wenn ich aber dann schwitze merkt man das schon… Es ist schrecklich, man kann es nicht abstellen. Es ist auch egal ob Winter od. Sommer, bei Aufregung / Stress fange ich an im Gesicht zu schwitzen.
Gleichzeitig habe ich starken Lampenfieber, wenn ich mal eine kurze Rede halten muss, aus beruflichen Gründen, da gehe ich durch die „Hölle“. Würde das so gerne ändern, es geht aber nicht.
Gleichzeitig habe ich festegestellt, dass es auftritt wenn ich mit Personen zu tun habe, wo ich den Eindruck habe, sie sind mir Überlegen. Obwohl es gar keinen Grund gibt in "Panik" zu geraten...es passiert aber einfach....Scheint also aber auch irgendwo psychisch zu sein.
Es hat mich viel Überwindung gekostet, meinem Arzt alles zu erzählen, nun habe ich Vagantin verschrieben bekommen und bin gespannt auf die Wirkung.
Nimmt ihr Vagantin regelmäßig? Hinterlässt es keinen bleibenden Schaden wenn man es regelmäßig konsumiert? (Täglich) AHC hatte ich krüzlich ausprobiert, es war sehr unangenehm und brannte auf dem Stirn fast unerträglich. Habe es dann nicht weiter verwendet...
VG
Marko
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M
Minnni
@Minnni
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Created
Donnerstag, 17. März 2011 17:31
Zuletzt aktualisiert: %s
Dienstag, 03. Oktober 2017 13:13
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