Hallo,
ich leider seit meiner Geburt an extremer Hyperhidrose an Händen und Füssen. Jetzt bin ich 28 Jahre alt. Vor 2 Jahren, habe ich zum zweiten Mal die Iontophoresetherpie ausprobiert und sie hat nun - unter richtiger Anwendung - glücklicherweise angeschlagen. Ich bin heute an den Händen komplett und an den Füssen zu 95 % trocken.
Leider habe ich seit meiner frühen Jugend noch ein weiteres Problem. Im Zusammensein mit anderen Menschen (bei engerem Kontakt, bei Dialogen, beim zusammen Essen uws....) erröte ich sehr schnell, aber was noch viel viel schlimmer ist, ich bekomme furchtbare Schweissausbrüche. Ich leider unter einer sozialen Phobie und mache deshalb seit Ende letzten Jahres eine Psychotherapie.
Mein "inneres Thermometer" funktioniert nicht immer so gut. D.h. wenn ich vom kalten in einen warmen Raum komme, wird mir sehr schnell heiss, ich fange an zu schwitzen. Wenn ich alleine bin ist dies kein Problem, ich fahre ganz schnell wieder runter und es ist ok. Das Problem ist, wenn ich auf andere Leute treffe....ich bekomme Panik, es könnte jemand bemerken, und bekomme furchtbare Schweissausbrüche. Zum Beispiel ist es für mich ein riesiges Problem, mit Leuten an einem Tisch zu essen. Da bekomme ich schon Schweissausbrüche, wenn ich nur daran denke. Wenn ich alleine bin oder mit meinem Freund zusammen bin, habe ich Null Probleme. Dieses Problem hat sich über die Jahre auf soviele Alltagssituationen übertragen, sodass ich mit dem Schritt eine Psychotherapie zu beginnen, angefangen habe etwas für mich und gegen mein Problem zu tun.
Ich würde gerne mit Betroffenen in Kontakt treten, um mein Problem aktiv und in Gemeinschaft anzugehen. Vielleicht gibt es Menschen da draussen, denen es ähnlich geht.
Ich habe nach Selbsthilfegruppen i.d. Nähe von Dresden nachgesehen, aber es gibt nur Gruppen für das Thema "Sozialphobie" im allgemeinen. Für mich wäre es hilfreicher, mich mit Menschen zu treffen, die mein Problem teilen.
Bitte meldet Euch, wenn ihr Euch angesprochen fühlt...ich würde mich riesig freuen.
Viele liebe Grüße,
Mini
20 Replies
Dann oute ich mich auch mal: Auch ich bin ein Schwitzer, und zwar am kompletten Kopf inkl. Gesicht sowie an Brust und Rücken. Unter den Armen, an Händen und Füssen eher nicht. Bei mir ist das Schwitzen eher Kompensations-Schwitzen, also sobald ich Stress habe (kann auch positiver Stress sein). Anstrengungen bringen mich nicht mehr zum Schwitzen als das bei anderen Personen der Fall ist, aber wenn dann jemand im raum ist und ich denke, dass der mein Schwitzen bemerken könnte, dann fängst an zu laufen.
Das Ganze ist wie bei einigen von Euch mit einer Sozial-Phobie verbunden, wobei die bei mir vor dem Schwitzen schon da war, da ich auch noch an einer Myotonie leide, deren sichtbare Auswirkungen mir ebenso peinlich sind wie das Schwitzen.
Ich habe mich dadurch auch über die Jahre immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen und bin kaum noch rausgegangen ausser zur Arbeit. Aber seitdem ich eine kleine Tochter habe, ist das immer schwieriger durchzuhalten, da kommen dann schon Fragen wie "Papa, warum kommst Du nie irgendwo mit hin!".
Wenn ich gezwungen bin, öffentlich "aufzutreten" (ich muss zum Beispiel Mitarbeiter schulen), dann nehme ich Sormodren. Dass muss ich dann so ein bis eineinhalb Stunden vor dem Termin einnehmen, dann wird das mit dem Schwitzen wesentlich besser. Aber die Nebenwirkungen von Sormodren sind so unangenehm, dass ich es nicht durchgehend nutze.
Schönen Gruß,
Jens
Das Ganze ist wie bei einigen von Euch mit einer Sozial-Phobie verbunden, wobei die bei mir vor dem Schwitzen schon da war, da ich auch noch an einer Myotonie leide, deren sichtbare Auswirkungen mir ebenso peinlich sind wie das Schwitzen.
Ich habe mich dadurch auch über die Jahre immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen und bin kaum noch rausgegangen ausser zur Arbeit. Aber seitdem ich eine kleine Tochter habe, ist das immer schwieriger durchzuhalten, da kommen dann schon Fragen wie "Papa, warum kommst Du nie irgendwo mit hin!".
Wenn ich gezwungen bin, öffentlich "aufzutreten" (ich muss zum Beispiel Mitarbeiter schulen), dann nehme ich Sormodren. Dass muss ich dann so ein bis eineinhalb Stunden vor dem Termin einnehmen, dann wird das mit dem Schwitzen wesentlich besser. Aber die Nebenwirkungen von Sormodren sind so unangenehm, dass ich es nicht durchgehend nutze.
Schönen Gruß,
Jens
Hallo! Ich bin vor einiger Zeit auf dieses Forum gestoßen und hab mich mal hier angemeldet. :)
Eigentlich schwitzte ich schon seit der Grundschulzeit immer mehr als Gleichalterige. Besonders unter den Achseln und an den Händen. Irgendwann fing es auch mit Rücken und Füßen an. :(
Besonders schlimm ist es etwa seit 3/4 Jahren also etwa seit ich 14.
Das allerdings nur, wenn ich unter Leuten bin. Wenn ich alleine bin schwitze ich so gut wie gar nicht. Umgekehrt wärs mir lieber :laugh:
Ich benutze zwar Aluminiumchlorid aber das dämmt das Schwitzen nur ein bisschen ein und Flecken hab ich trotzdem. Aber sie sind zumindest nicht tellergroß so wie ohne.
Ich fürchte es könnte, oder es ist bei mir auch psychisch begingt. Ich bin jetzt nicht der selbstbewussteste Mensch und sonst auch eher zurückhaltend. Die Hyperhidrose trägt jetzt auch nicht gerade positiv dazubei. Es ist sozusagen ein Teufelskreislauf.
In der Schule muss ich auch immer aufpassen, dass niemand meine Schwitzflecken unter den Armen sieht.
Schwitzen wird häufig voreilig mit mangelnder Hygiene oder geringer Kondition verbunden. Ich lehne auch häufig Einladungen ab, nur aus Angst bzw. Erfahrung, dass ich garantiert wieder unnormal schwitzen werde.
Das mit der Erythrophobie kenne ich übrigens auch nur zu gut.
Mit 14/15 konnte ich kaum noch Bus oder Zugfahren, weil mein Kopf immmer nur rot war. Inzwischen 'geht' es. Ich habe versucht mich selbst zu therapieren und mir immer gesagt: Es ist egal. Es ist egal, was die anderen jetzt von mir denken.
Irgendwann wurde es dann weniger. Heute habe ich vllt. 1-2 mal am Tag so einen 'Anfall', aber es ist schon besser als vorher. Wenn mich jemand besorgt fragt, was denn jetzt los sei, sag ich einfach: Mir ist schwindelig oder so. :silly:
Ich weiß aber nicht wirklich wie es weiter gehen soll wegen der HH. Denn da bringt es mir nichts zu sagen: Es ist mir egal. Selbst wenn ich beschäftigt bin und wirklich nicht an das Schwitzen denke, schwitz ich trotzdem. Vielleicht nicht so viel wie wenn ich darüber nachdenke, aber trotzdem so viel, dass man es sieht.
Naja so viel zu mir. Ist leider länger geworden als ich eigentlich wollte. :blush:
Eigentlich schwitzte ich schon seit der Grundschulzeit immer mehr als Gleichalterige. Besonders unter den Achseln und an den Händen. Irgendwann fing es auch mit Rücken und Füßen an. :(
Besonders schlimm ist es etwa seit 3/4 Jahren also etwa seit ich 14.
Das allerdings nur, wenn ich unter Leuten bin. Wenn ich alleine bin schwitze ich so gut wie gar nicht. Umgekehrt wärs mir lieber :laugh:
Ich benutze zwar Aluminiumchlorid aber das dämmt das Schwitzen nur ein bisschen ein und Flecken hab ich trotzdem. Aber sie sind zumindest nicht tellergroß so wie ohne.
Ich fürchte es könnte, oder es ist bei mir auch psychisch begingt. Ich bin jetzt nicht der selbstbewussteste Mensch und sonst auch eher zurückhaltend. Die Hyperhidrose trägt jetzt auch nicht gerade positiv dazubei. Es ist sozusagen ein Teufelskreislauf.
In der Schule muss ich auch immer aufpassen, dass niemand meine Schwitzflecken unter den Armen sieht.
Schwitzen wird häufig voreilig mit mangelnder Hygiene oder geringer Kondition verbunden. Ich lehne auch häufig Einladungen ab, nur aus Angst bzw. Erfahrung, dass ich garantiert wieder unnormal schwitzen werde.
Das mit der Erythrophobie kenne ich übrigens auch nur zu gut.
Mit 14/15 konnte ich kaum noch Bus oder Zugfahren, weil mein Kopf immmer nur rot war. Inzwischen 'geht' es. Ich habe versucht mich selbst zu therapieren und mir immer gesagt: Es ist egal. Es ist egal, was die anderen jetzt von mir denken.
Irgendwann wurde es dann weniger. Heute habe ich vllt. 1-2 mal am Tag so einen 'Anfall', aber es ist schon besser als vorher. Wenn mich jemand besorgt fragt, was denn jetzt los sei, sag ich einfach: Mir ist schwindelig oder so. :silly:
Ich weiß aber nicht wirklich wie es weiter gehen soll wegen der HH. Denn da bringt es mir nichts zu sagen: Es ist mir egal. Selbst wenn ich beschäftigt bin und wirklich nicht an das Schwitzen denke, schwitz ich trotzdem. Vielleicht nicht so viel wie wenn ich darüber nachdenke, aber trotzdem so viel, dass man es sieht.
Naja so viel zu mir. Ist leider länger geworden als ich eigentlich wollte. :blush:
Das mit dem Nicht-Trinken klingt sehr gut. Jedes Wochenende Filmriss ist schon hart an der Grenze. Darunter leidet auch das vegetative Nervensystem extrem. Und eventuell das Ego, wenn einen am nächsten Tag das schlechte Gewissen plagt ...
Mach bitte weiter so. Das wird zwar das Schwitzen nicht abstellen doch deinen Auftritt anderen ggü. stärken.
Wünsche dir viel Glück und Stärke!
Mach bitte weiter so. Das wird zwar das Schwitzen nicht abstellen doch deinen Auftritt anderen ggü. stärken.
Wünsche dir viel Glück und Stärke!
Hallo zusammen,
bei mir kann es so nicht mehr weiter gehen. Dieses Schwitzen in Räumen mit mehreren Menschen macht einen einfach krank....ich habe mir Tabletten bestellt namens Sweatosan und versuche jetzt mit Salbeitee gegen dieses Schwitzen anzugehen, aber um ehrlich zu sein erhoffe ich mir nicht allzu viele Erfolge....
Heute hatte ich meinen ersten Unitag und bin fast gestorben vor lauter Schwitzen. Es riecht ja nicht oder ähnliches aber dieser ewige Gedanke ob dich einer beobachtet oder nicht, macht mich persönlich einfach total fertig. Ich bin anfang 20 und fühl mich so einfach nicht wohl....wenn ihr irgendwelche Tipps habt, wäre ich sehr dankbar!
Danke im Voraus
Don_Dilans
bei mir kann es so nicht mehr weiter gehen. Dieses Schwitzen in Räumen mit mehreren Menschen macht einen einfach krank....ich habe mir Tabletten bestellt namens Sweatosan und versuche jetzt mit Salbeitee gegen dieses Schwitzen anzugehen, aber um ehrlich zu sein erhoffe ich mir nicht allzu viele Erfolge....
Heute hatte ich meinen ersten Unitag und bin fast gestorben vor lauter Schwitzen. Es riecht ja nicht oder ähnliches aber dieser ewige Gedanke ob dich einer beobachtet oder nicht, macht mich persönlich einfach total fertig. Ich bin anfang 20 und fühl mich so einfach nicht wohl....wenn ihr irgendwelche Tipps habt, wäre ich sehr dankbar!
Danke im Voraus
Don_Dilans
ok, jetzt ist einige zeit vergangen, hab echt alles ausprobiert was ich mir vorgestellt habe. nicht hat funktioniert. mittlweile komm ich mir schon richtig blöd vor da ich eine geburtstagsparty, famielienveranstaltung u.a. veranstaltungen imemr absagen muss. ich schließe mich momentan vollkommen vom öffentlichen leben aus.
hat irgendwer von den anderen die auch in diesem blog geposted haben eine lösung gefunden ? hypnose?psychotherapeut etc ?
lg dan
hat irgendwer von den anderen die auch in diesem blog geposted haben eine lösung gefunden ? hypnose?psychotherapeut etc ?
lg dan
Hallo ihr Lieben.
Es ist schon eine Weile her als ich das letzte Mal hier reingeschaut habe. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es im Sommer einfach nicht ganz so schlimm ist, wenn man schwitzt. Dann beschäftige ich mich ein kleines bisschen weniger mit der Schwitzerei. Außerdem mache ich ja noch die Psychotherapie. Und man will sich nicht den ganzen Tag mit seinem Problem auseinandersetzen. Manchmal würde ich das Thema am liebsten ganz weit weg in eine Schublade packen, nicht daran denken, damit es mir halbwegs gut geht. Aber dann holt es mich wieder ein... Eine bestimmte soziale Situation, die Schwitzerei im Gesicht, peinlich!!! Die Grübelei über mögliche nächste Situationen geht wieder los.
In meiner Psychotherapie habe ich gelernt, der einzige Weg aus dem Teufelskreis herauszukommen ist: Offenbarung! Offen über die Dinge reden, sein Schwitzen zeigen. Es ist schwierig. Echt schwierig.
Ich glaube, ich bin jetzt nach den vielen Monaten ein klein wenig lockerer geworden. Obwohl es mir immer noch unendlich peinlich ist. Früher bin ich aus den Situationen geflüchtet, keiner sollte etwas bemerken. Jetzt versuche ich in sozialen Situationen zu bleiben und mir zumindest Abhilfe gegen die Hitze und das Schwitzen im Gesicht zu verschaffen. Ich wedle mir zum Beispiel frische Luft zu mit einem Flyer. Wenn es ganz schlimm wird tupfe ich mir mit einem Taschentuch übers Gesicht. Das kostet ganz schön Überwindung. Es ist peinlich, da man es offensichtlich macht. Trotzdem weiß ich immer noch nicht so richtig was ich den anderen dann sagen soll. Ich bin dann sprachlos, wie gelähmt...
Um lockerer zu werden habe ich mir vorgenommen, dieses "Abhilfe schaffen" zu üben. Üben in Situationen in denen man nicht schwitzt, mit Flyern kühle Luft zuwedeln, sich abtupfen. Es ist schwierig sich zu überwinden diese Dinge in offentlichen Situationen zu üben. Zum Beispiel an der Kasse im Supermarkt. Gerade wenn man nicht schwitzt, ist man ja froh darüber....und sich dann durch das "üben" in eine peinliche Situation begeben kostet viel Überwindung. Aber ich denke wenn man dann wirklich in eine "schwitzsituation" kommt, kann man vielleicht lockerer damit umgehen. Die Peinlichkeit sich "Abhilfe" zu verschaffen ist dann vielleicht nicht mehr so groß...
Was haltet ihr davon?
Wollen wir alle zusammen üben, und unsere Erfahrungen hier posten? Das würde mich sehr freuen...
Ich fasse nun mal zusammen wer hier schon zu Thema "Schwitzen im Gesicht" geschrieben hat:
Chorizo
Dan001
Canna5
Phina
Scherlock
Ottelli
Jennix
Don Pilans
Und Ich :-)
Das sind eine ganze Menge...wir könnten uns treffen? (...ich hoffe ich hätte den Mut)
Liebe Grüße,
Eure Minnni
Es ist schon eine Weile her als ich das letzte Mal hier reingeschaut habe. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es im Sommer einfach nicht ganz so schlimm ist, wenn man schwitzt. Dann beschäftige ich mich ein kleines bisschen weniger mit der Schwitzerei. Außerdem mache ich ja noch die Psychotherapie. Und man will sich nicht den ganzen Tag mit seinem Problem auseinandersetzen. Manchmal würde ich das Thema am liebsten ganz weit weg in eine Schublade packen, nicht daran denken, damit es mir halbwegs gut geht. Aber dann holt es mich wieder ein... Eine bestimmte soziale Situation, die Schwitzerei im Gesicht, peinlich!!! Die Grübelei über mögliche nächste Situationen geht wieder los.
In meiner Psychotherapie habe ich gelernt, der einzige Weg aus dem Teufelskreis herauszukommen ist: Offenbarung! Offen über die Dinge reden, sein Schwitzen zeigen. Es ist schwierig. Echt schwierig.
Ich glaube, ich bin jetzt nach den vielen Monaten ein klein wenig lockerer geworden. Obwohl es mir immer noch unendlich peinlich ist. Früher bin ich aus den Situationen geflüchtet, keiner sollte etwas bemerken. Jetzt versuche ich in sozialen Situationen zu bleiben und mir zumindest Abhilfe gegen die Hitze und das Schwitzen im Gesicht zu verschaffen. Ich wedle mir zum Beispiel frische Luft zu mit einem Flyer. Wenn es ganz schlimm wird tupfe ich mir mit einem Taschentuch übers Gesicht. Das kostet ganz schön Überwindung. Es ist peinlich, da man es offensichtlich macht. Trotzdem weiß ich immer noch nicht so richtig was ich den anderen dann sagen soll. Ich bin dann sprachlos, wie gelähmt...
Um lockerer zu werden habe ich mir vorgenommen, dieses "Abhilfe schaffen" zu üben. Üben in Situationen in denen man nicht schwitzt, mit Flyern kühle Luft zuwedeln, sich abtupfen. Es ist schwierig sich zu überwinden diese Dinge in offentlichen Situationen zu üben. Zum Beispiel an der Kasse im Supermarkt. Gerade wenn man nicht schwitzt, ist man ja froh darüber....und sich dann durch das "üben" in eine peinliche Situation begeben kostet viel Überwindung. Aber ich denke wenn man dann wirklich in eine "schwitzsituation" kommt, kann man vielleicht lockerer damit umgehen. Die Peinlichkeit sich "Abhilfe" zu verschaffen ist dann vielleicht nicht mehr so groß...
Was haltet ihr davon?
Wollen wir alle zusammen üben, und unsere Erfahrungen hier posten? Das würde mich sehr freuen...
Ich fasse nun mal zusammen wer hier schon zu Thema "Schwitzen im Gesicht" geschrieben hat:
Chorizo
Dan001
Canna5
Phina
Scherlock
Ottelli
Jennix
Don Pilans
Und Ich :-)
Das sind eine ganze Menge...wir könnten uns treffen? (...ich hoffe ich hätte den Mut)
Liebe Grüße,
Eure Minnni
Hallo zusammen,
ich schleiche mich zu dem Thema schon eine ganze Weile "passiv" durchs Netz, doch jetzt muss ich auch mal etwas dazu schreiben - habe mich leider auch in sehr vielen Zeilen wieder gefunden...
Ich bin 28 Jahre jung und schwitze vor allem übermäßig im Gesicht (vor allem an der Stirn) sowie am Rücken, etwas weniger an Brust und unter den Achseln - an Händen und Füßen überhaupt nicht überdurchschnittlich. Das ganze tritt erst seit ca. 5 Jahren auf (ungefähr auch seitdem ich dummerweise das Rauchen angefangen habe - Alkohol trinke ich auch nicht selten, aber dafür selten in Massen)
Besonder heftig reagiere ich auf Temperaturunterschiede, z.B. wenn ich im Winter in die U-Bahn steige oder in ein Cafe marschiere. Da brauche ich erstmal 5-15 Minuten bis das halbwegs nachgelassen hat und oftmals bricht es nicht erneut aus - mein Körper hat sich dann soweit akklimatisiert. Aber ich friere generell auch fast nirgends und kann das ganze Jahr in T-Shirt und dünner Jacke rumrennen, einige halten mich schon für bekloppt deswegen :) Bevorstehende Stresssituationen fördern das Schwitzen i.d. Regel auch, doch hab ich bei mir eher das Gefühl, dass es primär die Temperaturunterschiede sind, da ich eigentlich auch nicht so leicht in Stress gerate - zumindest bewusst nicht. Und die Situationen in denen ich schwitze sind vor allem nicht wirklich häufiger in Gesellschaft, sondern sicher fast genau so oft alleine zu Hause.
Trockene Hitze im Sommer kann ich relativ gut wegstecken bzw. da stört es mich nicht so sehr, da viele Leute um einen herum auch schwitzen und im Gegensatz zu mir oftmals sogar unangenehm riechen.
Glücklicherweise bin ich selbstständig und arbeite von daheim und habe so gut wie gar keinen Live-Kundenkontakt. Allerdings bin ich "trotz" HH sozial sehr aktiv und treffe mich mindestens an 5-6 Tagen die Woche mit meinen Leuten und pflege einen großen und bunt gemischten Freundeskreis, der sogar überwiegend aus Frauen besteht.
Ich habe allerdings über die Jahre so viele kleine und größere Taktiken entwickelt, um peinlichen Situationen möglichst zu entrinnen oder zu entschärfen, dass viele meiner guten Freunde, das Problem evtl. nicht mal wirklich wahrgenommen haben, weil sie gar nicht mitbekommen, dass ich z.B. nicht kurz Kippen holen bin, sondern mich umziehe ... Beispielsweise trage ich gerne Mützen/Hüte und habe auch eine recht passende Kopfform für sowas - das hilft schon einmal ungemein gegen größere Sturzbäche, da der Schweiß beim mir überwiegend am Haaransatz entsteht. Natürlich kann ich die Mütze dann nicht unbedingt absetzen, da meine Haare dann aussehen, als wäre ich gerade aus der Dusche gestiegen und darauf eingeschlafen - aber ich zur Not verschwinde ich in einem Bad, mache sie kurz nass und trockne sie mit was auch immer ich finden kann... Ich habe mittlerweile ein recht ordentliches Arsenal an Notlügen und "bewussten Übersprungshandlungen" mit denen ich mich durch den Alltag rette, passende Klamotten und die Wahl der richtigen Locations für das Abendprogramm sind ebenso wichtig. Generell biege ich mir gerne Termine, Einladungen & Co so zu recht, dass es möglichst kühl zu geht - habe da auch recht häufig Erfolg, ohne wirklich bestimmend zu - leider auch nicht immer ganz ohne die eine oder andere kleine Lüge. Wenn es dann mal richtig heftig wird und keine Taktik mehr hilft, verabschiede ich mich dann auch mal ganz spontan (natürlich ebenfalls mit einer passenden Ausrede/Erklärung am nächsten Tag...) oder zur Not ist mir spontan saumäßig übel und heiß und ich muss an die frische Luft... Ich gehe trotz HH auch tanzen und das auch nicht zu knapp - allerdings niemals ohne Kopfbedeckung, denn sonst würde der Schweiß wirklich um mich spritzen.
Ich habe schon mit verschiedenen Leuten über das Problem geredet und habe interessanterweise auch schon oft "ja, kenne ich auch" als Antwort bekommen, doch beim weiteren Erzählen habe ich dann schnell gemerkt, das vielen Menschen die Dimensionen gar nicht klar sind, in denen die meisten hier im Forum schwitzen... Daher bin ich auch selten weiter ins Detail gegangen - da habe ich hier mehr von.
Generell würde ich sagen, dass ich versuche, das beste daraus zu machen und mein Leben so wenig wie möglich einzuschränken oder mich sozial auszugrenzen (und ich schwitze definitiv nicht zu knapp!). Aber andererseits weiß ich auch nicht, ob ich das jedem so uneingeschränkt empfehlen kann, auf diese Art und Weise mit der "Krankheit" umzugehen und vor allem wie gesund das auf Dauer für mich ist... Es sind in der Summe zwar nur viele kleine Lügen und vorgeschobene Gründe, aber andererseits würde ich ja auch Lügen, wenn ich sagen würde "Sorry, ich habe keine Zeit auf Deine Geburtstagsparty zu kommen" und mir stattdessen daheim alleine die Decke anschauen und mich zu Tode langweilen würde und so gern dabei wäre... Ich denke ich kann mit meinen "kreativen" Lügen und Ausreden ganz gut umgehen, da ich selbst weiß, ich will damit niemandem Schaden oder mich in ein besseres Licht rücken - ich will mir lediglich eine beschissen peinliche Situation ersparen (und meinem Gegenüber auch). Soweit ist das für mich derzeit alles okay.
Ich war schon bei diversen Docs - die einen nehmen einen Ernst, die anderen weniger - aber wirklich weiter bin ich noch nicht. AC20 & Co bringen bei mir absolut nichts, autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation mache ich gerne ab und zu, da es wirklich entspannt, aber nachhaltige Auswirkungen auf das Schwitzen merke ich keine. 3 Monate rauchfrei haben bei mir keinen Unterschied gemacht, ebenso wenig der Verzicht auf Alkohol für 2 Monate. ETS (Endoskopische Thorakale Sympathektomie) wurde mir auch empfohlen, doch ist die Operation nicht ganz unheikel für die dazu noch relativ geringen Chancen, dass der Gesichtsschweiß danach abnimmt.
Bin gespannt auf den weiteren Austausch hier in diesem Topic.
Sorry, viel Text - aber das lässt sich alles auch verdammt schwer zusammenfassen...
-Tim.
ich schleiche mich zu dem Thema schon eine ganze Weile "passiv" durchs Netz, doch jetzt muss ich auch mal etwas dazu schreiben - habe mich leider auch in sehr vielen Zeilen wieder gefunden...
Ich bin 28 Jahre jung und schwitze vor allem übermäßig im Gesicht (vor allem an der Stirn) sowie am Rücken, etwas weniger an Brust und unter den Achseln - an Händen und Füßen überhaupt nicht überdurchschnittlich. Das ganze tritt erst seit ca. 5 Jahren auf (ungefähr auch seitdem ich dummerweise das Rauchen angefangen habe - Alkohol trinke ich auch nicht selten, aber dafür selten in Massen)
Besonder heftig reagiere ich auf Temperaturunterschiede, z.B. wenn ich im Winter in die U-Bahn steige oder in ein Cafe marschiere. Da brauche ich erstmal 5-15 Minuten bis das halbwegs nachgelassen hat und oftmals bricht es nicht erneut aus - mein Körper hat sich dann soweit akklimatisiert. Aber ich friere generell auch fast nirgends und kann das ganze Jahr in T-Shirt und dünner Jacke rumrennen, einige halten mich schon für bekloppt deswegen :) Bevorstehende Stresssituationen fördern das Schwitzen i.d. Regel auch, doch hab ich bei mir eher das Gefühl, dass es primär die Temperaturunterschiede sind, da ich eigentlich auch nicht so leicht in Stress gerate - zumindest bewusst nicht. Und die Situationen in denen ich schwitze sind vor allem nicht wirklich häufiger in Gesellschaft, sondern sicher fast genau so oft alleine zu Hause.
Trockene Hitze im Sommer kann ich relativ gut wegstecken bzw. da stört es mich nicht so sehr, da viele Leute um einen herum auch schwitzen und im Gegensatz zu mir oftmals sogar unangenehm riechen.
Glücklicherweise bin ich selbstständig und arbeite von daheim und habe so gut wie gar keinen Live-Kundenkontakt. Allerdings bin ich "trotz" HH sozial sehr aktiv und treffe mich mindestens an 5-6 Tagen die Woche mit meinen Leuten und pflege einen großen und bunt gemischten Freundeskreis, der sogar überwiegend aus Frauen besteht.
Ich habe allerdings über die Jahre so viele kleine und größere Taktiken entwickelt, um peinlichen Situationen möglichst zu entrinnen oder zu entschärfen, dass viele meiner guten Freunde, das Problem evtl. nicht mal wirklich wahrgenommen haben, weil sie gar nicht mitbekommen, dass ich z.B. nicht kurz Kippen holen bin, sondern mich umziehe ... Beispielsweise trage ich gerne Mützen/Hüte und habe auch eine recht passende Kopfform für sowas - das hilft schon einmal ungemein gegen größere Sturzbäche, da der Schweiß beim mir überwiegend am Haaransatz entsteht. Natürlich kann ich die Mütze dann nicht unbedingt absetzen, da meine Haare dann aussehen, als wäre ich gerade aus der Dusche gestiegen und darauf eingeschlafen - aber ich zur Not verschwinde ich in einem Bad, mache sie kurz nass und trockne sie mit was auch immer ich finden kann... Ich habe mittlerweile ein recht ordentliches Arsenal an Notlügen und "bewussten Übersprungshandlungen" mit denen ich mich durch den Alltag rette, passende Klamotten und die Wahl der richtigen Locations für das Abendprogramm sind ebenso wichtig. Generell biege ich mir gerne Termine, Einladungen & Co so zu recht, dass es möglichst kühl zu geht - habe da auch recht häufig Erfolg, ohne wirklich bestimmend zu - leider auch nicht immer ganz ohne die eine oder andere kleine Lüge. Wenn es dann mal richtig heftig wird und keine Taktik mehr hilft, verabschiede ich mich dann auch mal ganz spontan (natürlich ebenfalls mit einer passenden Ausrede/Erklärung am nächsten Tag...) oder zur Not ist mir spontan saumäßig übel und heiß und ich muss an die frische Luft... Ich gehe trotz HH auch tanzen und das auch nicht zu knapp - allerdings niemals ohne Kopfbedeckung, denn sonst würde der Schweiß wirklich um mich spritzen.
Ich habe schon mit verschiedenen Leuten über das Problem geredet und habe interessanterweise auch schon oft "ja, kenne ich auch" als Antwort bekommen, doch beim weiteren Erzählen habe ich dann schnell gemerkt, das vielen Menschen die Dimensionen gar nicht klar sind, in denen die meisten hier im Forum schwitzen... Daher bin ich auch selten weiter ins Detail gegangen - da habe ich hier mehr von.
Generell würde ich sagen, dass ich versuche, das beste daraus zu machen und mein Leben so wenig wie möglich einzuschränken oder mich sozial auszugrenzen (und ich schwitze definitiv nicht zu knapp!). Aber andererseits weiß ich auch nicht, ob ich das jedem so uneingeschränkt empfehlen kann, auf diese Art und Weise mit der "Krankheit" umzugehen und vor allem wie gesund das auf Dauer für mich ist... Es sind in der Summe zwar nur viele kleine Lügen und vorgeschobene Gründe, aber andererseits würde ich ja auch Lügen, wenn ich sagen würde "Sorry, ich habe keine Zeit auf Deine Geburtstagsparty zu kommen" und mir stattdessen daheim alleine die Decke anschauen und mich zu Tode langweilen würde und so gern dabei wäre... Ich denke ich kann mit meinen "kreativen" Lügen und Ausreden ganz gut umgehen, da ich selbst weiß, ich will damit niemandem Schaden oder mich in ein besseres Licht rücken - ich will mir lediglich eine beschissen peinliche Situation ersparen (und meinem Gegenüber auch). Soweit ist das für mich derzeit alles okay.
Ich war schon bei diversen Docs - die einen nehmen einen Ernst, die anderen weniger - aber wirklich weiter bin ich noch nicht. AC20 & Co bringen bei mir absolut nichts, autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation mache ich gerne ab und zu, da es wirklich entspannt, aber nachhaltige Auswirkungen auf das Schwitzen merke ich keine. 3 Monate rauchfrei haben bei mir keinen Unterschied gemacht, ebenso wenig der Verzicht auf Alkohol für 2 Monate. ETS (Endoskopische Thorakale Sympathektomie) wurde mir auch empfohlen, doch ist die Operation nicht ganz unheikel für die dazu noch relativ geringen Chancen, dass der Gesichtsschweiß danach abnimmt.
Bin gespannt auf den weiteren Austausch hier in diesem Topic.
Sorry, viel Text - aber das lässt sich alles auch verdammt schwer zusammenfassen...
-Tim.
Schön zu erfahren, das man nicht alleine damit steht.
bei mir fing es vor ca 3 Jahren an und war ein schleichender Prozess
seit ca einem halben Jahr ist es jetzt soweit, das ich es nicht mehr hinnehmen kann.
hab vor 1,5 Jahren angefangen alles abklären zulassen, was ja mit den terminvergaben bei den Ärzten so ne Sache ist,
und was soll ich sagen. organisch bin ich gesund. schwitzen am rücken/nacken/gesicht ist trotzdem da. Kardiologe,Endokrinologe,Dermatologe,Chirurg,Neurologe alle haben keine Erklärung dafür. das nervt!
mein inneres Thermostat spielt immer wieder verrückt. ich laufe 365 tage im Jahr nur mit T-Shirts rum. gerade in stresssituationen läuft mir jetzt der schweiß aus dem Gesicht. Rücken und Nacken konnte ich immer gut kompensieren, aber Gesicht ... das kann man nicht verstecken. also hab ich jetzt angefangen die Mütze untersuchen zulassen. irgendwo muss das ja her kommen. ich bin eigentlich eher der extrovertierte typ. bin lustig und quatsch gerne. jetzt fällt das alles einem so schwer, das ich ich kein bock habe mein bisheriges leben negativ umzugestalten (Isolation und co.)
Therapieplätze sind ja auch Glückssache. Wartezeiten über Wartezeiten.
naja, würd mich mal interessieren, wer schonmal eine Verhaltenstherapie dazu gemacht hat oder dabei ist und wie man einen geeigneten Therapeuten findet.
Autogenes Training soll ja auch positiv wirken.
oder habt ihr vielleicht noch etwas anderes raus gefunden, was helfen kann.
Ach ALCH und co hab ich komplett durch. im Gesicht ging es eine zeit gut. aber mein Körper lässt sich nicht lange verarschen!
also ich bin mal gespannt was hier noch so gepostet wird.
wär ja auch mal schön von jemanden zu erfahren, der das problem in den griff bekommen hat.
greetz
bei mir fing es vor ca 3 Jahren an und war ein schleichender Prozess
seit ca einem halben Jahr ist es jetzt soweit, das ich es nicht mehr hinnehmen kann.
hab vor 1,5 Jahren angefangen alles abklären zulassen, was ja mit den terminvergaben bei den Ärzten so ne Sache ist,
und was soll ich sagen. organisch bin ich gesund. schwitzen am rücken/nacken/gesicht ist trotzdem da. Kardiologe,Endokrinologe,Dermatologe,Chirurg,Neurologe alle haben keine Erklärung dafür. das nervt!
mein inneres Thermostat spielt immer wieder verrückt. ich laufe 365 tage im Jahr nur mit T-Shirts rum. gerade in stresssituationen läuft mir jetzt der schweiß aus dem Gesicht. Rücken und Nacken konnte ich immer gut kompensieren, aber Gesicht ... das kann man nicht verstecken. also hab ich jetzt angefangen die Mütze untersuchen zulassen. irgendwo muss das ja her kommen. ich bin eigentlich eher der extrovertierte typ. bin lustig und quatsch gerne. jetzt fällt das alles einem so schwer, das ich ich kein bock habe mein bisheriges leben negativ umzugestalten (Isolation und co.)
Therapieplätze sind ja auch Glückssache. Wartezeiten über Wartezeiten.
naja, würd mich mal interessieren, wer schonmal eine Verhaltenstherapie dazu gemacht hat oder dabei ist und wie man einen geeigneten Therapeuten findet.
Autogenes Training soll ja auch positiv wirken.
oder habt ihr vielleicht noch etwas anderes raus gefunden, was helfen kann.
Ach ALCH und co hab ich komplett durch. im Gesicht ging es eine zeit gut. aber mein Körper lässt sich nicht lange verarschen!
also ich bin mal gespannt was hier noch so gepostet wird.
wär ja auch mal schön von jemanden zu erfahren, der das problem in den griff bekommen hat.
greetz
Guten Morgen!
Da ich an den Händen und Füssen dank Iontophorese trocken bin (vorher tropfend nasse Hände), würde mich mal interessieren, was ihr davon haltet:
http://www.iontophorese.de/gegen-schwitzen/gesichtsmaske-zur-iontophorese.html
Wenn es an den Händen und Füssen funktioniert, müsste es doch auch im Gesicht klappen?!
Ich habe schon vor längerer Zeit von dieser Maske erfahren, aber da meine Schwitzerei im Gesicht hauptsächlich von der Psyche kommt, wollte ich das "Symptom" nicht einfach durch die Iontophores wegterapieren. Obwohl es natürlich verlockend ist. Anders ist es bei meinen Händen und Füssen, da ist die HH generalisiert und ich habe super erfolge mit der Iontophorese Terapie gemacht.
Ich denke also diese Maske könnte etwas für Menschen sein, die generalisiert an HH im Gesicht leiden...
Viele Grüße,
Minni
Da ich an den Händen und Füssen dank Iontophorese trocken bin (vorher tropfend nasse Hände), würde mich mal interessieren, was ihr davon haltet:
http://www.iontophorese.de/gegen-schwitzen/gesichtsmaske-zur-iontophorese.html
Wenn es an den Händen und Füssen funktioniert, müsste es doch auch im Gesicht klappen?!
Ich habe schon vor längerer Zeit von dieser Maske erfahren, aber da meine Schwitzerei im Gesicht hauptsächlich von der Psyche kommt, wollte ich das "Symptom" nicht einfach durch die Iontophores wegterapieren. Obwohl es natürlich verlockend ist. Anders ist es bei meinen Händen und Füssen, da ist die HH generalisiert und ich habe super erfolge mit der Iontophorese Terapie gemacht.
Ich denke also diese Maske könnte etwas für Menschen sein, die generalisiert an HH im Gesicht leiden...
Viele Grüße,
Minni
Schweissausbrüche im Gesicht - Soziale Phobie
--- es könnten doch auch eine besondere Art "Matten-Tücher" für den ganzen Kopf geben?
Ein einfaches Umschlingen das gesamten Kopfbereiches inkl. Nacken wären demnach möglich.
NUR eine maske, das würde auch bei mir nur teilweise helfen, da ich auch am gesamten Kopf-Nackenbereich stark schwitze.
Suchen wir eben weiter----
Grüße, ottelli
--- es könnten doch auch eine besondere Art "Matten-Tücher" für den ganzen Kopf geben?
Ein einfaches Umschlingen das gesamten Kopfbereiches inkl. Nacken wären demnach möglich.
NUR eine maske, das würde auch bei mir nur teilweise helfen, da ich auch am gesamten Kopf-Nackenbereich stark schwitze.
Suchen wir eben weiter----
Grüße, ottelli
Dan001 schrieb:
das kommt drauf an, in wie weit das bei dir ausgeprägt ist.
erste Anlaufstelle ist der Hausarzt zur Abklärung einer grunderkrankung wie Schilddrüse o.ä.
dann empfehle ich dir dich endokrinologisch durchchecken zulassen
danach ab zum hautarzt und mal mit dem quatschen was man an den problemstellen machen kann
(iono, ALCH oder sogar Tbl.)
wenns bei dir eine psychische Komponente gibt, dann ab zum Psychologen, am besten jetzt schon einstielen, da Wartezeiten von min. 6 Monaten die Regel ist. also direkt auf die Warteliste bei mehreren Psychologen setzen lassen.
greetz
also ich möchte jetzt mal zu einem arzt gehen. hat schon wer erfahrungen ?
zu welchem arzt sollte man gehen?
hausarzt, hautarzt?? oder psychiater ?
lg
das kommt drauf an, in wie weit das bei dir ausgeprägt ist.
erste Anlaufstelle ist der Hausarzt zur Abklärung einer grunderkrankung wie Schilddrüse o.ä.
dann empfehle ich dir dich endokrinologisch durchchecken zulassen
danach ab zum hautarzt und mal mit dem quatschen was man an den problemstellen machen kann
(iono, ALCH oder sogar Tbl.)
wenns bei dir eine psychische Komponente gibt, dann ab zum Psychologen, am besten jetzt schon einstielen, da Wartezeiten von min. 6 Monaten die Regel ist. also direkt auf die Warteliste bei mehreren Psychologen setzen lassen.
greetz
hallo
habe mich neu angemeldet und habe das selbe problem.
bin knapp 40 und habe familie. schlage mich seit ca 15 jahren irgendwie mit dem problem der schwitzerei rum.
in der schule war es ein täglicher horror wobei das ganze plötzlich anfing. das studium habe ich deswegen abgebrochen weil ich nihct in den vorlesungen vor hunderten leuten reden wollte, konnte, traute.
ich bin mir sehr unschlüssig ob es ein psychisches problem ist und dadurch wurde. schon die angst vor diesen situationen bringt mich dazu extrem ämgstlich zu werden und hoffe das der schwitzanfall sich in grenzen hält.
habe schonmal ein paar stunden bei der therapeutin gelegen und bin der meinung das es mir schon ein kleinwenig geholfen hat. ich habe das dann aber beenendet da ich das gefühl hatte nicht weiterzukommen. ich werde heute, 9 monate nach der ersten therapie, einen neuen therapeuten suchen in der hoffnung das der hilft.
medikamente habe ich noch nie genommen und habe das auch nicht vor.
was mir ein kleinwenig hilft ist die erkenntnis das mein 5 jähriger sohn genausoschnell zum schwitzen kommt wie ich. also kann es wohl nicht zu 100% psychisch sein.
ich erinner mich zu gut wie ich in meiner kindheit beim sport geschwitzt habe. das hat mir nie irgendwas ausgemacht aber im alltag ist das extrem lästig bei jeder anstrengung zu schwitzen.
was ich bisher überhaupt nicht geschafft habe ist mich damit abzufinden.
keine ahnung wie es weitergeht ich kann nur sagen es hat, ohne da nun groß im selbstmitleid zu fliessen, in meinem leben viel kaputtgemacht. kein studium, kein bock im job groß karriere zu machen da ich unfähig bin vor ein gruppe zu reden usw.
depressionen hatte ich noch nie und bin ansich ein witziger glücklicher typ. doch die erkenntnis das ich diesen schleifstein habe lässt mich langsam schon verzweifeln.
gruß
habe mich neu angemeldet und habe das selbe problem.
bin knapp 40 und habe familie. schlage mich seit ca 15 jahren irgendwie mit dem problem der schwitzerei rum.
in der schule war es ein täglicher horror wobei das ganze plötzlich anfing. das studium habe ich deswegen abgebrochen weil ich nihct in den vorlesungen vor hunderten leuten reden wollte, konnte, traute.
ich bin mir sehr unschlüssig ob es ein psychisches problem ist und dadurch wurde. schon die angst vor diesen situationen bringt mich dazu extrem ämgstlich zu werden und hoffe das der schwitzanfall sich in grenzen hält.
habe schonmal ein paar stunden bei der therapeutin gelegen und bin der meinung das es mir schon ein kleinwenig geholfen hat. ich habe das dann aber beenendet da ich das gefühl hatte nicht weiterzukommen. ich werde heute, 9 monate nach der ersten therapie, einen neuen therapeuten suchen in der hoffnung das der hilft.
medikamente habe ich noch nie genommen und habe das auch nicht vor.
was mir ein kleinwenig hilft ist die erkenntnis das mein 5 jähriger sohn genausoschnell zum schwitzen kommt wie ich. also kann es wohl nicht zu 100% psychisch sein.
ich erinner mich zu gut wie ich in meiner kindheit beim sport geschwitzt habe. das hat mir nie irgendwas ausgemacht aber im alltag ist das extrem lästig bei jeder anstrengung zu schwitzen.
was ich bisher überhaupt nicht geschafft habe ist mich damit abzufinden.
keine ahnung wie es weitergeht ich kann nur sagen es hat, ohne da nun groß im selbstmitleid zu fliessen, in meinem leben viel kaputtgemacht. kein studium, kein bock im job groß karriere zu machen da ich unfähig bin vor ein gruppe zu reden usw.
depressionen hatte ich noch nie und bin ansich ein witziger glücklicher typ. doch die erkenntnis das ich diesen schleifstein habe lässt mich langsam schon verzweifeln.
gruß
was ich bisher versucht habe:
- jeden morgen 45 minuten joggen damit schonmal geschwitz wurde, nicht geholfen
- sauna damit der schweiß draussen ist, nicht geholfen
- war extremster raucher, also aufhören damit weil ich ja nur wegen dem nikotin schwitze, geholfen hat es garnichts
- jeden tag mit dem rad 10 km zur arbeit, nichts geholfen ausser gesund leben
- yoga, war schön aber geholfen hat es diesbezüglich wenig
- psychotherapie, hat ein kleinwenig geholfen, habe aber aus eigenen gründen, wahrscheinlich zu früh, abeschlossen bzw hatte ich die vermutung das mir diese frau nicht helfen kann
ansich war dies der schwierigste und beste versuch was dagegen zu unternehmen
was werde ich in zukunft tun - neue psychotherapie, wenn ich da heute irgendwo anrufe ;)
- jeden morgen 45 minuten joggen damit schonmal geschwitz wurde, nicht geholfen
- sauna damit der schweiß draussen ist, nicht geholfen
- war extremster raucher, also aufhören damit weil ich ja nur wegen dem nikotin schwitze, geholfen hat es garnichts
- jeden tag mit dem rad 10 km zur arbeit, nichts geholfen ausser gesund leben
- yoga, war schön aber geholfen hat es diesbezüglich wenig
- psychotherapie, hat ein kleinwenig geholfen, habe aber aus eigenen gründen, wahrscheinlich zu früh, abeschlossen bzw hatte ich die vermutung das mir diese frau nicht helfen kann
ansich war dies der schwierigste und beste versuch was dagegen zu unternehmen
was werde ich in zukunft tun - neue psychotherapie, wenn ich da heute irgendwo anrufe ;)
B) Hallo Kopfschwitzer,wie Du schreibst, geht das Schwitzen auch bei Deiner Tochter schon los.
Das ist klare Vererbung. Die Neigung zum Schwitzen ist vererblich. Von mir hat meine Enkelin das auch mitbekommen.
Mache auch beruflich weiter. Die HH. ist kein Grund zurückzustecken. Als ich nach einem Sturz aus vielen Metern keine Treppen ohne Schweißausbrüche schaffte, versuchte ich im Alleingang das zu ändern indem ich mich immer etwas höher hinauf gewagt hatte. Es dauert etwas, aber nach 3-4 Jahren war ich so weit, dass ich auf den höchsten Turm gestiegen bin. Heute laufe ich über Gebirgsgrate ohne Probleme.
Das ist mit dem Reden vor Menschen fast genauso. Auch beim Aufenthalt unter vielen Leuten ist das fast so. Beruflich musste ich gezwungenermaßen oft Referate halten. Da hatte ich vorher, gegen die anstehenden Schweißausbrüche, fast nichts getrunken. Vor allen Dingen hatte ich mind. einen Tag vorab mit saunieren und Sport ausgesetzt. Die psychologischen Sitzungen hatten bei mir nicht gefruchtet. Anscheinend war ich ein schlechtes Medium da ich alles hinterfragt hatte.
Trotz sehr argem Schweiß hatte ich mich in der Gruppe durchgesetzt. Du musst Dir eben Ausreden zurechtlegen und Dein Schwitzen zu „verpacken“ üben. Jeder, der stark schwitzt, muss seinen Weg gehen können, ohne, dass er gleich ans Aufgeben denkt. Du bist bei uns hier nicht alleine dem das widerfährt. Tipp: lass mal Deine Schilddrüsen-Werte überprüfen. Ich selber, hatte immer gedacht, dass ich wegen der Schwitzerei an einer Überfunktion der Schilddrüse leiden müsse. Probehalber hatte ich, unter ärztlicher Aufsicht, L-Thyroxin 200 eingenommen. Komischerweise schwitzte ich , auch beim Sport, wesentlich weniger. Das Warum, das muss noch festgestellt werden.
Halte Deinen Kopf hoch und lasse Dich vom „Schweiß“ nicht unterkriegen. Du bist intelligent, Du schaffst alles was Du anstrebst. Die HH. darfst Du nie als Ausrede benutzen!
Ich wünsche Dir eine angenehme, schweißfreie Zeit.
ottelli
B)
Das ist klare Vererbung. Die Neigung zum Schwitzen ist vererblich. Von mir hat meine Enkelin das auch mitbekommen.
Mache auch beruflich weiter. Die HH. ist kein Grund zurückzustecken. Als ich nach einem Sturz aus vielen Metern keine Treppen ohne Schweißausbrüche schaffte, versuchte ich im Alleingang das zu ändern indem ich mich immer etwas höher hinauf gewagt hatte. Es dauert etwas, aber nach 3-4 Jahren war ich so weit, dass ich auf den höchsten Turm gestiegen bin. Heute laufe ich über Gebirgsgrate ohne Probleme.
Das ist mit dem Reden vor Menschen fast genauso. Auch beim Aufenthalt unter vielen Leuten ist das fast so. Beruflich musste ich gezwungenermaßen oft Referate halten. Da hatte ich vorher, gegen die anstehenden Schweißausbrüche, fast nichts getrunken. Vor allen Dingen hatte ich mind. einen Tag vorab mit saunieren und Sport ausgesetzt. Die psychologischen Sitzungen hatten bei mir nicht gefruchtet. Anscheinend war ich ein schlechtes Medium da ich alles hinterfragt hatte.
Trotz sehr argem Schweiß hatte ich mich in der Gruppe durchgesetzt. Du musst Dir eben Ausreden zurechtlegen und Dein Schwitzen zu „verpacken“ üben. Jeder, der stark schwitzt, muss seinen Weg gehen können, ohne, dass er gleich ans Aufgeben denkt. Du bist bei uns hier nicht alleine dem das widerfährt. Tipp: lass mal Deine Schilddrüsen-Werte überprüfen. Ich selber, hatte immer gedacht, dass ich wegen der Schwitzerei an einer Überfunktion der Schilddrüse leiden müsse. Probehalber hatte ich, unter ärztlicher Aufsicht, L-Thyroxin 200 eingenommen. Komischerweise schwitzte ich , auch beim Sport, wesentlich weniger. Das Warum, das muss noch festgestellt werden.
Halte Deinen Kopf hoch und lasse Dich vom „Schweiß“ nicht unterkriegen. Du bist intelligent, Du schaffst alles was Du anstrebst. Die HH. darfst Du nie als Ausrede benutzen!
Ich wünsche Dir eine angenehme, schweißfreie Zeit.
ottelli
B)
Ich habe das selbe Problem wie alle hier seit 1,5 Jahren. Früher habe ich beim sport mehr geschiwtzt als andere was ja aber egal war. Seit 1,5 ist es aber immer mehr plötzlich in der öffentlichkeit und fast nur am Kopf!
Was mir ein bisschen geholfen hat, ist bevor ich das Haus verlasse trinke ich mindestens eine Falsche Wasser. Dies gibt mir das gefühl der Flüssigkeitshaushalt ist geregelt und mein Körper hat weniger Probleme sich selbst zu regulieren.
Eine andere "Taktik" ist, wenn ich einen Restaurant betrete geh ich erstmal aufs Klo, am besten eine Kabine dann 30 Sekunden vollständig entspannen und danach nochmal die Hände unter das kalte Wasser am Klo halten. Oft reichen diese Maßnahmen um das Schlimmste in den Griff zu bekommen!
Was mir ein bisschen geholfen hat, ist bevor ich das Haus verlasse trinke ich mindestens eine Falsche Wasser. Dies gibt mir das gefühl der Flüssigkeitshaushalt ist geregelt und mein Körper hat weniger Probleme sich selbst zu regulieren.
Eine andere "Taktik" ist, wenn ich einen Restaurant betrete geh ich erstmal aufs Klo, am besten eine Kabine dann 30 Sekunden vollständig entspannen und danach nochmal die Hände unter das kalte Wasser am Klo halten. Oft reichen diese Maßnahmen um das Schlimmste in den Griff zu bekommen!
wenn AlCl wirkt super! Tabletten wie Sormodren oder -Vagantin helfen haben aber heftige Nebenwirkungen: Mundtrockenheit, Müdigkeit, Einschränkung Fahrtüchtigkeit
wenn gar nichts hilft kann man über ESB OP nachdenken
vor allem bei Hand und Gesichtsschwitzen (seltener beim extremen Erröten " Erythrodermie")
wir führen seit 12 Jahren nicht ETS also die Entfennung des Nervenknotens durch sondern ESB also Clipping des Nervenknotens durch, was vom Prinzip (durch Clipentfernung) rückgängig gemacht werden kann. Die Erfolgsquote bei etwas über 250 Patienten liegt bei rund 98 %
meine Spezialität ist das Clipping für Gesicht T2 , Hände T 3 , (seltener Achseln T4 - da würde ich eher Schweißdrüsenabsaugung empfehlen)
und eben Füße L3 (bei weiblichen Patienten) und bei Kindern, Jugendlichen( meist ab 12 in Extremfällen ab 6-7 Jahren) und jungen Erwachsenen
Prof. Dr. Dr. Klaus Schaarschmidt,
Direktor des Helios Zentrums für Kinder- und Jugendchirurgie
Berlin-Buch, Schwanebecker Chaussee 50
D - 13125 Berlin-Buch
Tel: 0049/30/940154400
Fax: 0049/30/940154409
E-Mail: klaus.schaarschmidt@helios-kliniken.de
Web: http://www.helios-kliniken.de/index.php?id=5141
wenn gar nichts hilft kann man über ESB OP nachdenken
vor allem bei Hand und Gesichtsschwitzen (seltener beim extremen Erröten " Erythrodermie")
wir führen seit 12 Jahren nicht ETS also die Entfennung des Nervenknotens durch sondern ESB also Clipping des Nervenknotens durch, was vom Prinzip (durch Clipentfernung) rückgängig gemacht werden kann. Die Erfolgsquote bei etwas über 250 Patienten liegt bei rund 98 %
meine Spezialität ist das Clipping für Gesicht T2 , Hände T 3 , (seltener Achseln T4 - da würde ich eher Schweißdrüsenabsaugung empfehlen)
und eben Füße L3 (bei weiblichen Patienten) und bei Kindern, Jugendlichen( meist ab 12 in Extremfällen ab 6-7 Jahren) und jungen Erwachsenen
Prof. Dr. Dr. Klaus Schaarschmidt,
Direktor des Helios Zentrums für Kinder- und Jugendchirurgie
Berlin-Buch, Schwanebecker Chaussee 50
D - 13125 Berlin-Buch
Tel: 0049/30/940154400
Fax: 0049/30/940154409
E-Mail: klaus.schaarschmidt@helios-kliniken.de
Web: http://www.helios-kliniken.de/index.php?id=5141
Hallo Leute,
der Thread ist zwar schon ein wenig älter, aber das Thema ist nach wie vor aktuell!
Ich bin wirklich ein wenig erleichtert, dass ich nicht der einzige mit diesem PROBLEM bin! :)
Ich bin mir zu 99% sicher, dass meiner Schwitzerei am Kopf mit der Psyche zusammenhängt. Habe das AHC 20 sensetive ausprobiert, aber nicht wirklich ein positives Resultat erzielt. Ich habe das AHC 20 wie in der Beschreibung beschrieben am Abend im Gesicht, vorwiegend auf der Stirn, im Bereich der Schläfen und über der Oberlippe aufgetragen. Laut Beschreibung sollte nach 1-5 Tagen eine Verbesserung ersichtlich sein. Aber leider nicht bei mir!
Meine Schweißausbrüche begrenzen sich auf soziale Situationen wie Gespräche oder Präsentationen. Deswegen denke ich ja auch das es ein psychisches Problem sein muss. Sind mir die Personen mit denen ich ein Gespräch führe bekannt, zum Beispiel meine Freunde oder Familie, gibt es gar kein Problem. Doch sobald ein fremder Mensch das Gespräch mit mir sucht oder ich vor einer unbekannten Menschenmenge sprechen muss, geht es los. Dann merke ich wie der Schweiß langsam aus den Poren zu strömen beginnt und umso mehr ich mich auf den Schweißausbruch konzentriere, umso mehr Schweiß kommt auch. Wie ihr es halt kennt, das ist ein Teufelskreis. Genau so ist es wenn ich in einer Situation unter Druck oder Anspannung stehe. Steht zum Beispiel ein hübsches Mädchen im Zug neben mir und es ist etwas wärmer, denke ich sofort, bitte fang nicht an zu Schwitzen. Aber wieder das gleiche Spiel, umso mehr ich das Schwitzen verhindern will, umso mehr strömt mir der Schweiß aus dem Gesicht. Das sind einfach Situationen die einen moralisch irgendwie fertig machen.
Nun eine Frage an euch. Sollte ich mich der Sicherheit halber trotzdem einmal von einem Arzt auf HH oder ähnliches checken lassen oder ist das sowieso vergebene Mühe?
PS:Habe morgen Matura und die Anspannung und Angst bezüglich eines Schweißausbruches ist fast größer als die Angst wegen der Prüfung. Hoffe, dass es nicht zu schlimm wird!
Liebe Grüße, an meine Leidensgenossen!
der Thread ist zwar schon ein wenig älter, aber das Thema ist nach wie vor aktuell!
Ich bin wirklich ein wenig erleichtert, dass ich nicht der einzige mit diesem PROBLEM bin! :)
Ich bin mir zu 99% sicher, dass meiner Schwitzerei am Kopf mit der Psyche zusammenhängt. Habe das AHC 20 sensetive ausprobiert, aber nicht wirklich ein positives Resultat erzielt. Ich habe das AHC 20 wie in der Beschreibung beschrieben am Abend im Gesicht, vorwiegend auf der Stirn, im Bereich der Schläfen und über der Oberlippe aufgetragen. Laut Beschreibung sollte nach 1-5 Tagen eine Verbesserung ersichtlich sein. Aber leider nicht bei mir!
Meine Schweißausbrüche begrenzen sich auf soziale Situationen wie Gespräche oder Präsentationen. Deswegen denke ich ja auch das es ein psychisches Problem sein muss. Sind mir die Personen mit denen ich ein Gespräch führe bekannt, zum Beispiel meine Freunde oder Familie, gibt es gar kein Problem. Doch sobald ein fremder Mensch das Gespräch mit mir sucht oder ich vor einer unbekannten Menschenmenge sprechen muss, geht es los. Dann merke ich wie der Schweiß langsam aus den Poren zu strömen beginnt und umso mehr ich mich auf den Schweißausbruch konzentriere, umso mehr Schweiß kommt auch. Wie ihr es halt kennt, das ist ein Teufelskreis. Genau so ist es wenn ich in einer Situation unter Druck oder Anspannung stehe. Steht zum Beispiel ein hübsches Mädchen im Zug neben mir und es ist etwas wärmer, denke ich sofort, bitte fang nicht an zu Schwitzen. Aber wieder das gleiche Spiel, umso mehr ich das Schwitzen verhindern will, umso mehr strömt mir der Schweiß aus dem Gesicht. Das sind einfach Situationen die einen moralisch irgendwie fertig machen.
Nun eine Frage an euch. Sollte ich mich der Sicherheit halber trotzdem einmal von einem Arzt auf HH oder ähnliches checken lassen oder ist das sowieso vergebene Mühe?
PS:Habe morgen Matura und die Anspannung und Angst bezüglich eines Schweißausbruches ist fast größer als die Angst wegen der Prüfung. Hoffe, dass es nicht zu schlimm wird!
Liebe Grüße, an meine Leidensgenossen!
Topic Author
M
Minnni
@Minnni
Topic Stats
Created
Donnerstag, 17. März 2011 17:31
Zuletzt aktualisiert: %s
Dienstag, 03. Oktober 2017 13:13
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