Hallo,
ich habe am Mittwoch meine OP in Stuttgart gehabt. Ich werde euch alles erzählen, wenn ich aus dem Gröbsten raus bin - momentan stecke ich noch tief in einer Komplikations- und Schweißtropfen-Paranoia. Die OP war nichts, worauf ich mich gefreut habe, nichts, worüber ich mich gefreut habe, während sie geschah und auch jetzt freue ich mich nicht, obwohl bislang alles gut lief. In den ersten zwei Tagen ging mir Bens OP-Bericht nicht aus dem Kopf (ist Blut in der Achsel, sind die Schmerzen normal?), jetzt ist es: gehen die Hämatome an den Oberarmen wirklich weg?, Wird die Achselhaut wieder heil werden?, Wird es Narben geben?, Mache ich mit den Verbänden alles richtig? und: Schwitze ich wieder?????? Es ist ein merkwürdiger Zustand...
Fragen beantworte ich natürlich jederzeit.
Gruß
Sarah
20 Replies
Und so geht die Geschichte weiter:
Nachdem meine Achseln eine Woche lang reizlos und ohne Schwellung waren, entdeckte ich gestern abend eine recht große Schwellung in der Achsel, allerdings in einem abgegrenzten Areal, eben dort, wo man die Muskulatur darunter betätigt während des Tagesgeschäfts, zum Beispiel beim Fensterschließen oder Brot schneiden oder Staubsauger hinter sich herziehen... Gleichzeitig hatte ich gestern aufgehört mit Arnica C30, das sehr gut auf die Wundheilung wirken soll. Ich habe es gestern abend und heute morgen wieder genommen und bin dann am Nachmittag wie verabredet zum Hautarzt gefahren - eigentlich um die Fäden ziehen zu lassen. Nach dem Ausziehen zeigte sich, das die eigentliche Schwellung der Haut wieder zurückgegangen war und sich nun eine schlabbrige Hautbeule in der Achsel befand. Wie sich herausstellte, ein Serom, eine Ansammlung von Wundflüssigkeit. Der Hautarzt machte die eine Naht wieder auf und entleerte das Ding. Der Faden aus Stuttgart blieb dabei drin und so musste nichts genäht werden.
Meine ersten Erkenntnisse:
1. Arnica wirkt und ich werde es weiterhin einnehmen.
2. Nach der OP sollte man sich 2 Wochen absolut schonen!
3. Vor der OP sollte man, sofern man weit fährt, um die OP machen zu lassen, eine Hautarztpraxis auftun, die sich zur Nachsorge bereit erklärt und deren Betreiber vorteilhafterweise auch Hautchirurgen sind, die wissen, was sie tun müssen, wenn es Schwierigkeiten gibt.
Gruß
Sarah
Nachdem meine Achseln eine Woche lang reizlos und ohne Schwellung waren, entdeckte ich gestern abend eine recht große Schwellung in der Achsel, allerdings in einem abgegrenzten Areal, eben dort, wo man die Muskulatur darunter betätigt während des Tagesgeschäfts, zum Beispiel beim Fensterschließen oder Brot schneiden oder Staubsauger hinter sich herziehen... Gleichzeitig hatte ich gestern aufgehört mit Arnica C30, das sehr gut auf die Wundheilung wirken soll. Ich habe es gestern abend und heute morgen wieder genommen und bin dann am Nachmittag wie verabredet zum Hautarzt gefahren - eigentlich um die Fäden ziehen zu lassen. Nach dem Ausziehen zeigte sich, das die eigentliche Schwellung der Haut wieder zurückgegangen war und sich nun eine schlabbrige Hautbeule in der Achsel befand. Wie sich herausstellte, ein Serom, eine Ansammlung von Wundflüssigkeit. Der Hautarzt machte die eine Naht wieder auf und entleerte das Ding. Der Faden aus Stuttgart blieb dabei drin und so musste nichts genäht werden.
Meine ersten Erkenntnisse:
1. Arnica wirkt und ich werde es weiterhin einnehmen.
2. Nach der OP sollte man sich 2 Wochen absolut schonen!
3. Vor der OP sollte man, sofern man weit fährt, um die OP machen zu lassen, eine Hautarztpraxis auftun, die sich zur Nachsorge bereit erklärt und deren Betreiber vorteilhafterweise auch Hautchirurgen sind, die wissen, was sie tun müssen, wenn es Schwierigkeiten gibt.
Gruß
Sarah
hallo sarah!
ich finde deine berichte sehr interessant. halte uns doch weiterhin auf dem laufenden!
ne frage: wieviel hast du denn gezahlt?
gruß dori
ich finde deine berichte sehr interessant. halte uns doch weiterhin auf dem laufenden!
ne frage: wieviel hast du denn gezahlt?
gruß dori
Da ich es bald vor mir habe, interessiere ich mich dafür, ob es weh tat, oder ob du jetzt noch schmerzen hast?!?
Ich dachte immer nach dem absaugen, kann man gleich wieder seinen normalen Tagesablauf nachgehen ?
LG Megan
Ich dachte immer nach dem absaugen, kann man gleich wieder seinen normalen Tagesablauf nachgehen ?
LG Megan
Hallo zusammen, hab Euch zu diesem Thema einen alten Beitrag von mir aus diesem Forum vom letzten Jahr kopiert. Ich glaube, er bringt ziemlich deutlich rüber, das diese OP kein Spaziergang sondern ein ernstzunehmender Eingriff ist. Auch wenn mir immer bewußter wird, das nicht mal die operierenden Ärzte das so sehen, leider!!!!
Sarah, ganz doll gute Besserung und mehr Glück als mir!!!!!!
Autor: Sanne (80.138.0.---)
Datum: 08.12.2003 20:07
Hallo zusammen,
Ich habe mich auch in Stuttgart operieren lassen, die Klinik sowie die Ärzte sind sehr gut und auch jedem Betroffenen fachlich weiterzuempfehlen. Ich bin trocken unter den Achseln und gehöre zu den paar Glücklichen, die überhaupt nicht mehr schwitzen. Ich hatte aber enorme (bis zu 10 Wochen offene Stellen durch die Perforation!)Wundheilungsstörungen und konnte mich auch 3-4 Wochen nach der OP noch nicht bewegen, wie ich wollte, da ich Schmerzen und starke Verhärtungen hatte. (hab heute noch welche sowie häßliche Narben!) Bei mir war es nichts mit gleich wieder arbeiten, wie überall so schön beschrieben wird. Ob ich da ein Einzelfall bin, weiß ich nicht, ich möchte aber allen, die eine OP in Erwägung ziehen, etwas mitteilen: Diese OP ist wie jede andere ein massiver Eingriff in Euren Körper und auch wenn der Arzt Euch etwas anderes sagt, der Körper reagiert darauf! (Man vergleicht diese Methode nicht umsonst mit der Vollhauttransplantation!) Haltet Euch das bei der Entscheidung bitte vor Augen, diese OP hilft Euch mit großer Sicherheit, aber es ist eine OP und die ist nicht bei allen nach 2 Tagen verheilt! Denkt bitte kurz daran, wenn ihr Euch dafür entscheidet!
Was noch sehr interessant ist, das die Ärzte in der Stuttgarter Klinik nicht hilfsbereit sind, wenn es um Krankenkassenübernahmen geht, was mich darin bestätigt, was Dr. Wolter hier im Forum beschrieben hat. Das wenn diese doch relativ günstige OP von den Kassen bezahlt werden würde, die Ärzte nichts mehr dran verdienen würden und da kommt dann wohl doch der eigene Nutzen unserer Halbgötter in Weiß durch. Warum sollten sie uns denn dann helfen und was für ein Glück, das es die Märchen...äh...Entschuldigung, die Mehrwertsteuer gibt!!!!!!!
So long, Sanne
Sarah, ganz doll gute Besserung und mehr Glück als mir!!!!!!
Autor: Sanne (80.138.0.---)
Datum: 08.12.2003 20:07
Hallo zusammen,
Ich habe mich auch in Stuttgart operieren lassen, die Klinik sowie die Ärzte sind sehr gut und auch jedem Betroffenen fachlich weiterzuempfehlen. Ich bin trocken unter den Achseln und gehöre zu den paar Glücklichen, die überhaupt nicht mehr schwitzen. Ich hatte aber enorme (bis zu 10 Wochen offene Stellen durch die Perforation!)Wundheilungsstörungen und konnte mich auch 3-4 Wochen nach der OP noch nicht bewegen, wie ich wollte, da ich Schmerzen und starke Verhärtungen hatte. (hab heute noch welche sowie häßliche Narben!) Bei mir war es nichts mit gleich wieder arbeiten, wie überall so schön beschrieben wird. Ob ich da ein Einzelfall bin, weiß ich nicht, ich möchte aber allen, die eine OP in Erwägung ziehen, etwas mitteilen: Diese OP ist wie jede andere ein massiver Eingriff in Euren Körper und auch wenn der Arzt Euch etwas anderes sagt, der Körper reagiert darauf! (Man vergleicht diese Methode nicht umsonst mit der Vollhauttransplantation!) Haltet Euch das bei der Entscheidung bitte vor Augen, diese OP hilft Euch mit großer Sicherheit, aber es ist eine OP und die ist nicht bei allen nach 2 Tagen verheilt! Denkt bitte kurz daran, wenn ihr Euch dafür entscheidet!
Was noch sehr interessant ist, das die Ärzte in der Stuttgarter Klinik nicht hilfsbereit sind, wenn es um Krankenkassenübernahmen geht, was mich darin bestätigt, was Dr. Wolter hier im Forum beschrieben hat. Das wenn diese doch relativ günstige OP von den Kassen bezahlt werden würde, die Ärzte nichts mehr dran verdienen würden und da kommt dann wohl doch der eigene Nutzen unserer Halbgötter in Weiß durch. Warum sollten sie uns denn dann helfen und was für ein Glück, das es die Märchen...äh...Entschuldigung, die Mehrwertsteuer gibt!!!!!!!
So long, Sanne
Hallo Megan,
die OP selber tut natürlich nicht weh - es wird örtlich betäubt. Die Schmerzen hinterher sind nicht ganz ohne, aber durchaus zu ertragen und man bekommt dafür Schmerzmittel, die man normalerweise höchstens 2 oder 3 Tage braucht. Danach ist nicht jede Bewegung gleÃch schmerzfrei und ich denke man unterlässt schmerzhafte Bewegungen eben.
Ansonsten gebe ich Sanne völlig recht - die OP ist nicht wie Zahnbohren, die Betäubung ist raus und schon ist alles vorbei. Es gibt bisweilen Schwierigkeiten mit der Wundheilung und man sollte sich darauf einstellen und auch auf die Möglichkeit, dass die OP nicht klappt und man hinterher wieder schwitzt.
Viel Erfolg!
Sarah
die OP selber tut natürlich nicht weh - es wird örtlich betäubt. Die Schmerzen hinterher sind nicht ganz ohne, aber durchaus zu ertragen und man bekommt dafür Schmerzmittel, die man normalerweise höchstens 2 oder 3 Tage braucht. Danach ist nicht jede Bewegung gleÃch schmerzfrei und ich denke man unterlässt schmerzhafte Bewegungen eben.
Ansonsten gebe ich Sanne völlig recht - die OP ist nicht wie Zahnbohren, die Betäubung ist raus und schon ist alles vorbei. Es gibt bisweilen Schwierigkeiten mit der Wundheilung und man sollte sich darauf einstellen und auch auf die Möglichkeit, dass die OP nicht klappt und man hinterher wieder schwitzt.
Viel Erfolg!
Sarah
oh man ich bekomm richtig schiss.. so langsam denke ich das Botox spritzen vielleicht doch besser wäre, oder was denkt ihr?
:-( Megan :-(
:-( Megan :-(
Hi Megan,
probiere es doch einfach aus mit dem Botox. In der Zwischenzeit kannst du dich umsehen und dich informieren über Kliniken, die Saugkürettagen machen und über deren Methode. Du hast doch alle Zeit der Welt und musst dich nicht sofort entscheiden, ob du dich operieren lässt. Kämpfe dich ruhig mal durch die HH-Foren und lies die Berichte. Nur nichts überstürzen...
Gruß
Sarah
probiere es doch einfach aus mit dem Botox. In der Zwischenzeit kannst du dich umsehen und dich informieren über Kliniken, die Saugkürettagen machen und über deren Methode. Du hast doch alle Zeit der Welt und musst dich nicht sofort entscheiden, ob du dich operieren lässt. Kämpfe dich ruhig mal durch die HH-Foren und lies die Berichte. Nur nichts überstürzen...
Gruß
Sarah
Hallo Sarah,
habe in Deinen Bericht gelesen, dass Du ein Serom hattest.
Meine OP ist jetzt zwei Wochen her und ich habe auch noch Verhärtungen und rote Flecken. Bei der Nachuntersuchung vor einer Woche war alles OK. Aber mein Hausarzt hat keinerlei Erfahrung mit der OP und ich hoffe mal, er hätte es gemerkt, wenn etwas nicht stimmt. Wie sieht so ein Serom aus? Ist das richtig sichtbar?
Gruß, Tine
habe in Deinen Bericht gelesen, dass Du ein Serom hattest.
Meine OP ist jetzt zwei Wochen her und ich habe auch noch Verhärtungen und rote Flecken. Bei der Nachuntersuchung vor einer Woche war alles OK. Aber mein Hausarzt hat keinerlei Erfahrung mit der OP und ich hoffe mal, er hätte es gemerkt, wenn etwas nicht stimmt. Wie sieht so ein Serom aus? Ist das richtig sichtbar?
Gruß, Tine
Hallo Tine,
du würdest merken, wenn du ein Serom hättest - das wäre so eine Schwabbelbeule in der Haut. Ist immer besser, man hat hinterher einen Hautarzt für die Nachsorge.
Wünsche dir gute Wundheilung
Sarah
du würdest merken, wenn du ein Serom hättest - das wäre so eine Schwabbelbeule in der Haut. Ist immer besser, man hat hinterher einen Hautarzt für die Nachsorge.
Wünsche dir gute Wundheilung
Sarah
Hallo Sarah,
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ich denke mal, es ist alles OK. Wollte nur vorsichtig sein, da ich mittlerweile schon einiges über Wundheilungsstörungen gelesen habe.
Tine
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ich denke mal, es ist alles OK. Wollte nur vorsichtig sein, da ich mittlerweile schon einiges über Wundheilungsstörungen gelesen habe.
Tine
Die plastische Chirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Oberhausen
ist ein echter Geheimtip.
Die Chefin Frau Dr. Schaarschmidt macht die Operation selbst
und auch noch zu einem sehr! sozialen Preis von 800 E
Tel . 0208/85088410
u.schaarschmidt@elisabeth-ob.de
Sie operiert auch Rezidive, wenn´s woanders nicht geklappt hat
_________________
ist ein echter Geheimtip.
Die Chefin Frau Dr. Schaarschmidt macht die Operation selbst
und auch noch zu einem sehr! sozialen Preis von 800 E
Tel . 0208/85088410
u.schaarschmidt@elisabeth-ob.de
Sie operiert auch Rezidive, wenn´s woanders nicht geklappt hat
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Hi zusammen, ich habe mir vor drei wochen meine Schweisdrüsen in den Achseln ernten lassen. Bei mir hat man nicht die Absaugmethode durchgeführt: Durch meine Achseln wurden zwei lange Schnitte gesetzt und die Drüsen rausgeschnitten, anschließend genäht. Warum schreiben Hier alle vom Absaugen?
ich bin jetzt in "normalen" situationen trocken...
......aber kommen diese Situationen, dann ist mein t-shirt auch bald schon wieder nass. Ich denke, wenn die Drüsen bei mir nur abgesaudt geworden wären, hätte ich sicherlich kaum eine Besserung feststellen können....
P.s. Ich hatte so gut wie keine Schmerzen, konnte mich halt nur knapp ne Woche nicht richtig bewegen.
Wenn wunden verheilt sind werde ich mal Yerka probieren
Grüße
hallo moritz.
es gibt das absaugen und das rausschneiden. das rausschneiden macht man nicht mehr so oft. die absaugung ist die sanftere methode. bei den erfolgsquoten gehen die meinungen der ärzte auseinander. ein arzt sagte mir, dass schneiden besser wäre, weil der arzt, die drüsen genau sieht und gezielt rausnimmt. ein anderer meinte, dass bei beiden methoden nicht alle drüsen entfernt werden und übrig bleiben, so dass es keinen unterschied macht.
fakt ist, dass beim rausschneiden die narben größer sind und du sicherlich länger in der klinik warst, oder??
gruß dori
es gibt das absaugen und das rausschneiden. das rausschneiden macht man nicht mehr so oft. die absaugung ist die sanftere methode. bei den erfolgsquoten gehen die meinungen der ärzte auseinander. ein arzt sagte mir, dass schneiden besser wäre, weil der arzt, die drüsen genau sieht und gezielt rausnimmt. ein anderer meinte, dass bei beiden methoden nicht alle drüsen entfernt werden und übrig bleiben, so dass es keinen unterschied macht.
fakt ist, dass beim rausschneiden die narben größer sind und du sicherlich länger in der klinik warst, oder??
gruß dori
Ich war 4 Tage in der Klinik. Mir hat man ähnliches erzählt und dass es bei meinem "ausmaß" sinnvoller wäre zu schneiden. Eine narbe ist bis jetzt schon gut verheilt dei andere geht so. sind natürlich größer. Ich denke mal als Mann ist das nicht so ein Problöem mit den Narben... Die Haare wachsen ja drüber :-)
Ich denke, es ist wieder mal Zeit für einen Zwischenstandsbericht.
Unterm Strich ist ja alles ganz gut gelaufen und wirkliche Komplikationen hatte ich nicht, wenn man von dem Serom absieht. Keine Entzündungen, keine offenen Stellen. Allerdings bildete sich etwa 10 Tage nach der Operation unter der Haut beider Achseln ein gigantisches Narbengewebe, was sich natürlich optisch nicht so gut macht. Das war ein ziemlicher Schock - ich dachte zuerst, dass das so bleibt. Es geht aber allmählich weg und ich hoffe, dass nichts übrig bleiben wird. Die OP ist jetzt 7 Wochen her und ich schätze, dass ich schon noch ein paar Wochen massieren muss. Zum Thema Schwitzen: in stressigen Situationen schwitze ich ein bisschen und das Tshirt wird schon mal feucht, aber nur wenig. Ich wäre zufrieden, wenn es so bliebe - aber das kann man jetzt noch nicht sagen.
Gruß
Sarah
Unterm Strich ist ja alles ganz gut gelaufen und wirkliche Komplikationen hatte ich nicht, wenn man von dem Serom absieht. Keine Entzündungen, keine offenen Stellen. Allerdings bildete sich etwa 10 Tage nach der Operation unter der Haut beider Achseln ein gigantisches Narbengewebe, was sich natürlich optisch nicht so gut macht. Das war ein ziemlicher Schock - ich dachte zuerst, dass das so bleibt. Es geht aber allmählich weg und ich hoffe, dass nichts übrig bleiben wird. Die OP ist jetzt 7 Wochen her und ich schätze, dass ich schon noch ein paar Wochen massieren muss. Zum Thema Schwitzen: in stressigen Situationen schwitze ich ein bisschen und das Tshirt wird schon mal feucht, aber nur wenig. Ich wäre zufrieden, wenn es so bliebe - aber das kann man jetzt noch nicht sagen.
Gruß
Sarah
hallo sarah.
das narbengewebe bleibt für ca. 3-6 monate verhärtet, das max. ist nach etwa 4 wochen. in der regel vergehen alle verhärtungen wieder von alleine. üblicherweise werden die einstiche bei der klassischen saugkürettage mit dünnen kanülen nicht vernäht, sondern nur bei der kürettage mit dem scharfen löffel. wenn man die einstiche offen läßt, kommt es normalerweise auch nicht zu seromen, da die flüssigkeit dann ablaufen kann - vielleicht machen die in stuttgart doch eher eine kürettage?!? ich hatte schon mehrfach den eindruck. der zustand nach über 8 (-12) wochen ist meist schon ziemlich der endzustand, wesentliche veränderungen beim schwitzen sind danach eher selten.
@ moritz/all
die indikation für die absaugung hängt nicht vom ausmaß des schwitzens ab - sie funktioniert bei starkem schwitzen genauso, bzw. ist ja genau dann indiziert.....
gruß
dr. wolter
das narbengewebe bleibt für ca. 3-6 monate verhärtet, das max. ist nach etwa 4 wochen. in der regel vergehen alle verhärtungen wieder von alleine. üblicherweise werden die einstiche bei der klassischen saugkürettage mit dünnen kanülen nicht vernäht, sondern nur bei der kürettage mit dem scharfen löffel. wenn man die einstiche offen läßt, kommt es normalerweise auch nicht zu seromen, da die flüssigkeit dann ablaufen kann - vielleicht machen die in stuttgart doch eher eine kürettage?!? ich hatte schon mehrfach den eindruck. der zustand nach über 8 (-12) wochen ist meist schon ziemlich der endzustand, wesentliche veränderungen beim schwitzen sind danach eher selten.
@ moritz/all
die indikation für die absaugung hängt nicht vom ausmaß des schwitzens ab - sie funktioniert bei starkem schwitzen genauso, bzw. ist ja genau dann indiziert.....
gruß
dr. wolter
Hallo Dr. Wolter,
in Stuttgart wird nicht mit einem scharfen Löffel kürettiert, sondern laut Informationsblatt der Klinik mit Fatemi-Kanülen. Vor Beginn der OP hat sich der Operateur von der OP-Schwester andere Kanülen geben lassen, als die, die sie ihm bereitgelegt hatte. Ich weiß nicht, welche unterschiedlichen Kanülen es gibt und ob das von Bedeutung ist. Es wurde definitiv abgesaugt, aber auch kürettiert, recht intensiv, meine ich - meine Haut hat genau in den kürettierten Arealen mit dieser immensen Bildung von Narbengewebe reagiert. Mit einem Löffel wurde aber definitiv nicht kürettiert. Die Schnitte sind sehr klein - warum die in Stuttgart dennoch vernäht werden, kann ich natürlich nicht sagen. Das Serom trat erst nach 10 Tagen auf - einer Zeit, in der auch ein nicht vernähter Schnitt bereits verschlossen gewesen wäre. Oder? Ich habe eher das Gefühl, dass es durch Überanstrengung zustande gekommen ist. Die Achsel (rechts!) war bis dahin völlig reizlos gewesen. Vielleicht könnte ich noch eine Auskunft bekommen: In einem kleinen Achselhautbereich befinden sich kleine Knötchen in der Haut, ähnlich wie Milien - zählen die mit zu den Verhärtungen? Ist irgendwie wie Blindenschrift...
Gruß
in Stuttgart wird nicht mit einem scharfen Löffel kürettiert, sondern laut Informationsblatt der Klinik mit Fatemi-Kanülen. Vor Beginn der OP hat sich der Operateur von der OP-Schwester andere Kanülen geben lassen, als die, die sie ihm bereitgelegt hatte. Ich weiß nicht, welche unterschiedlichen Kanülen es gibt und ob das von Bedeutung ist. Es wurde definitiv abgesaugt, aber auch kürettiert, recht intensiv, meine ich - meine Haut hat genau in den kürettierten Arealen mit dieser immensen Bildung von Narbengewebe reagiert. Mit einem Löffel wurde aber definitiv nicht kürettiert. Die Schnitte sind sehr klein - warum die in Stuttgart dennoch vernäht werden, kann ich natürlich nicht sagen. Das Serom trat erst nach 10 Tagen auf - einer Zeit, in der auch ein nicht vernähter Schnitt bereits verschlossen gewesen wäre. Oder? Ich habe eher das Gefühl, dass es durch Überanstrengung zustande gekommen ist. Die Achsel (rechts!) war bis dahin völlig reizlos gewesen. Vielleicht könnte ich noch eine Auskunft bekommen: In einem kleinen Achselhautbereich befinden sich kleine Knötchen in der Haut, ähnlich wie Milien - zählen die mit zu den Verhärtungen? Ist irgendwie wie Blindenschrift...
Gruß
hallo sarah.
es gibt sehr verschiedene kanülen/küretten, die fatemi kanülen halte ich für sehr gut. sie sind relativ dünn und schonend, dabei aber trotzdem effektiv. die wahl der kanülen ist meines erachtens schon wichtig und sowohl das ergebnis wie auch die möglichen nebenwirkungen können davon beeinflußt werden. nach 10 tagen wären auch nicht genähte einstiche geschlossen gewesen, das ist sicher richtig. insofern hat das eigentlich überflüssige zunähen der mini-einstiche wohl keinen einfluß auf die serombildung nach dieser relativ langen zeit gehabt. haben sie ein mieder getragen??
was die knötchen angeht, kann ich natürlich nur spekulieren, ohne sie gesehen zu haben. am ehesten handelt es sich wohl um narben bzw. verhärtete unebenheiten unter der haut, echte milien habe ich nach der saugkürettage noch nie gesehen. zu den narben habe ich ja schon etwas geschrieben, s.o..
gruß
dr. wolter
es gibt sehr verschiedene kanülen/küretten, die fatemi kanülen halte ich für sehr gut. sie sind relativ dünn und schonend, dabei aber trotzdem effektiv. die wahl der kanülen ist meines erachtens schon wichtig und sowohl das ergebnis wie auch die möglichen nebenwirkungen können davon beeinflußt werden. nach 10 tagen wären auch nicht genähte einstiche geschlossen gewesen, das ist sicher richtig. insofern hat das eigentlich überflüssige zunähen der mini-einstiche wohl keinen einfluß auf die serombildung nach dieser relativ langen zeit gehabt. haben sie ein mieder getragen??
was die knötchen angeht, kann ich natürlich nur spekulieren, ohne sie gesehen zu haben. am ehesten handelt es sich wohl um narben bzw. verhärtete unebenheiten unter der haut, echte milien habe ich nach der saugkürettage noch nie gesehen. zu den narben habe ich ja schon etwas geschrieben, s.o..
gruß
dr. wolter
Hallo Dr. Wolter,
natürlich habe ich ein Mieder getragen, und wie. Ich mit meiner übersteigerten Komplikationsangst hätte es auch 48 Stunden am Tag getragen, hätten die Tage soviele Stunden gehabt. Man liest immer mal wieder von Wundheilungsstörungen, die sehr individuell sind - ich denke ich bin auch so ein Fall. Letztlich war das Serom aber nicht schlimm. Das Narbengewebe schon eher - es sieht wirklich nicht sehr hübsch aus und hat meine Achselhaut in eine Hügellandschaft verwandelt. Diese Gewebe wird aber nun nicht einfach nur weich, sondern verschwindet allmählich. Dort, wo es bereits verschwunden ist, ist auch die Haut wieder normal. Jedenfalls hatte ich von einem solchen postoperativen Zustand noch nie gehört und ich hatte mich schon gut informiert - dachte ich...
Gruß
natürlich habe ich ein Mieder getragen, und wie. Ich mit meiner übersteigerten Komplikationsangst hätte es auch 48 Stunden am Tag getragen, hätten die Tage soviele Stunden gehabt. Man liest immer mal wieder von Wundheilungsstörungen, die sehr individuell sind - ich denke ich bin auch so ein Fall. Letztlich war das Serom aber nicht schlimm. Das Narbengewebe schon eher - es sieht wirklich nicht sehr hübsch aus und hat meine Achselhaut in eine Hügellandschaft verwandelt. Diese Gewebe wird aber nun nicht einfach nur weich, sondern verschwindet allmählich. Dort, wo es bereits verschwunden ist, ist auch die Haut wieder normal. Jedenfalls hatte ich von einem solchen postoperativen Zustand noch nie gehört und ich hatte mich schon gut informiert - dachte ich...
Gruß
So, noch einmal ein Zwischenbericht. Nachdem sich die Hügellandschaft unter meinen Armen langsam einebnet, fällt nun auf, dass in der einen Achsel Wundränder zusammengenäht worden sind, die so nicht zusammen gehören - ich hatte mich auch gewundert, wieso dort mit 2 Fäden genäht worden war. Ich denke, dass dort während der OP irgendsowas passiert ist wie eine Perforation oder ein Riss in der Haut, sozusagen in der Verlängerung des einen Hautschnitts, der eben extra genäht werden musste. Komischerweise ist dort die Narbe haarfein und kaum wahrnehmbar. Aber: die sich daran anschließende Haut hat jetzt eine Falte und so soll es ja nicht sein. Möglicherweise hat dort ein Stückchen Haut gefehlt und die Wundränder sind einfach zusammengenäht worden - den Eindruck macht es. Ich bin jedenfalls sauer, weil ich finde, dass der Operateur das ja ansprechen konnte. Einfach nichts sagen, das finde ich frech. Sobald das Narbengewebe vollständig verschwunden ist, werde ich das noch mal aufschneiden lassen, damit die Hautfalte wegkommt. Hat einer von euch eine Ahnung, wen man sowas am besten machen lässt?
Gruß
Sarah
Gruß
Sarah
Topic Stats
Created
Samstag, 03. April 2004 14:43
Last updated
Dienstag, 03. Oktober 2017 13:12
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