Hand- und Fußschweiss besiegen!

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Aktualisierte Version 27.09.2016
Aufgrund der vielen Nachfragen per eMail hier meine Empfehlung gegen eine Behandlung starken Schwitzens an Händen und/oder Füßen.
Ich selbst habe damit mein extremes Handschwitzen um knapp 90% reduzieren können und schwitze heute im Grunde wie jeder andere auch (also nur noch in Extremsituationen).


ANWENDUNGSEMPFEHLUNG
ZUR KOMBINATIONSANWENDUNG


Stufe 1 (1-4 Wochen)

  • 3 Abende hintereinander Antihydral dünn auftragen
  • 4 Abende hintereinander ein sehr hoch dosiertes Antitranspirant (Empfehlung 30 %)
  • an allen Tagen kann morgens ganz normale Handwäsche und Hygiene betrieben werden
  • bei trockener, spröder Haut bitte ganz dünn eine Fettcreme auftragen (z. B. Vaseline oder ein Produkt mit viel Sheabutter)
  • gut für die Haut wäre es, wenn das hoch dosierte Antitranspirant mit hautpflegenden Pflanzenextrakten angereichert wäre


Stufe 2 (2- 8 Wochen)

  • 1-2 x abendlich Antihydral (dünn, über 2 Tage der Woche verteilt)
  • an allen restlichen Abenden das 30% Antitranspirant auftupfen
  • Hygiene und Hautpflege wie in Stufe 1


Stufe 3 (nachfolgend)

  • ab hier dürfte es reichen, das Antihydral nach Bedarf nur noch 1-4x pro Monat aufzutragen, da sich die Wirkung des hoch dosierten Antitranspirants ausreichend aufgebaut haben sollte.


Wichtig ist, dass sowohl Antihydral als auch das hoch dosierte Antitranspirant jeweils Abends, in entspannter und stressfreier Atmosphäre, sozusagen "als letzte Tat des Tages" aufgebracht werden. Hierdurch wird vermieden, dass es anschließend zu direktem Schwitzen kommt, was die Wirkung verwässern würde. Notfalls ist es ratsam, zur Anwendung einen Zeitpunkt in der Schlafphase suchen und einen Wecker stellen.

Antihydral ist in den meisten Apotheken auf Bestellung erhältlich. Für die Anwendung des Antihydral empfehle ich solche dünnen, weißen Baumwollhandschuhe die man in Orthopädiegeschäften bekommen kann. Für die Füße dünne Socken. Ansonsten bröckelt man sich das Bett voll.

Man kann alternativ zur Anwendung über Nacht auch versuchen die dickste, äußere Schicht Antihydral nach einer Stunde abzuspülen (nicht komplett abschrubben!). In den meisten Fällen dürfte dann bereits genug des Antihidral in den Poren stecken.

Der Vorteil bei dieser Form der Anwendung ist, dass durch die Verwendung des Antihydral erst einmal ein trockenes Milieu geschaffen wird, indem später auch das Antitranspirant besser wirken kann. Ansonsten ist es bei sehr starkem Schwitzen nämlich so, dass ein Schwitzen direkt nach der Anwendung die Antitranspirant-Wirkstoffe gleich wieder herausspült, was die Wirkung sozusagen verwässert oder unmöglich macht.

Die beiden verwendeten Mittel ergänzen sich dagegen im Prozess der Empfehlung: Antihydral ist sozusagen die Initialzündung für die erste Hauttrockenheit und das hoch dosierte aber hautpflegende Antitranspirant verhindert, dass es zu unangenehmen Veränderungen der Haut durch eine dauerhafte Antihydral-Anwendung kommt (aufquellen, gelbliche Verfärbung, Haut wird rissig).

Hinweis: Antitranspirante muss man (wie jede andere lokale Lösung) immer weiter verwenden um die Wirkung aufrecht zu halten.
Jedoch mit zunehmender Wirkung in kleiner werdenden Abständen. Diese Pausenzeiten so umzusetzen, dass die Schweißreduktion anhält erfordert jedoch eine sehr individuelle Betrachtung, weshalb hier keine konkreten Tipps dazu gegeben werden können.

Tipp: Eine sehr gute Alternative für die beschriebene Kombinationstherapie ist übrigens die Leitungswasser-Iontophorese mit einem modernen Therapiegerät. Dieses sollte im Optimalfall über große Elektroden verfügen sowie sowohl Gleichstrom als auch Pulsstrom und das Ändern der Stromrichtung unterstützen. Die Iontophorese kann auf Grund des verwendeten Leitungswassers ebenso schnell oder auch schneller wirken, da Wasser ebenfalls zu einem Austrocknungseffekt führt.

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Wendest du die Kombianwendung auch bei den Füßen an?
Sonst versuch's auch hier mal - vielleicht hast du Glück und das kompensatorische schwitzen teilt sich dann etwas auf den Restkörper auf.

Ich schwitze jetzt auch vermehrt an anderen Körperregionen - wenn ich sportle sind sofort der Bauch und Rücken nass - beim sporteln stört mich das aber nicht - da schwitzt jeder andere 'normale' Mensch auch.
Auch hinter den Achseln ist der Schweiß wieder mehr geworden als vorher - jetzt muss ich die auch wieder öfter 'bearbeiten'. Aber wenn man sich zu helfen weiß ist das alles gar nicht mehr so schlimm ;-).

Das Hitzegefühlt hatte ich anfangs bei den Händen - ist aber auch schon wieder weniger geworden.... vl dauert das einfach seine Zeit bis sicher der Körper umstellt?!

Ich hätte grundsätzlich so mal eine Frage .... bin ja eigentlich wirklich begeistert von den Produkten.... nur frage ich mich ständig ob sie recht gesundheitsschädlich sind... das Antihydral nichts ist was man ständig anwenden soll hab ich schon gelesen... nur was ist mit dem AHC forte??

LG
Ich hätte grundsätzlich so mal eine Frage .... bin ja eigentlich wirklich begeistert von den Produkten.... nur frage ich mich ständig ob sie recht gesundheitsschädlich sind... das Antihydral nichts ist was man ständig anwenden soll hab ich schon gelesen... nur was ist mit dem AHC forte??

Insbesondere an Händen und Füßen ist die Gefährdungslage meiner Ansicht nach gleich Null.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) schreibt ja sogar…
[…] Die Experten wiesen, bei aller Vorsicht wegen der wachsenden Anzahl von Kosmetika mit Aluminium, aber auch auf eines hin: Selbst bei Menschen, die lange aluminiumhaltige Medikamente eingenommen haben, sind keine entsprechenden gesundheitlichen Auswirkungen bekannt geworden.

QUELLE https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/mythen.php

Ich meine… hallo?! :blink: Wenn schon die orale Zufuhr von Aluminium über einen langen Zeitraum keine Rückschlüsse auf eine Gefährdung zulässt, wie ist dann überhaupt dieser ganze und zum Sommer hin immer wiederkehrende Medien-Hype rund um Antitranspirante zu erklären? Mir fallen da spontan Stichworte wie "Einschaltquoten" und "Clickbaiting" ein. Ich poste dazu gleich noch mal ein gutes Beispiel, das verdeutlicht, wie im Bereich der Medien leider gearbeitet wird :sick:
PLUSMINUS betonte in ihrem Fernsehbeitrag über "Grillen mit Aluminiumschalen", dass dieses eine Steigerung des "giftigen" Metalls um 168 bzw. fast 300 Prozent mit sich bringe. Das klingt für Laien natürlich gefährlich. […] Um diesen Wert zu erreichen, müsste man etwa acht Kilogramm Grillfleisch pro Woche verspeisen - und das regelmäßig über einen langen Zeitraum."
QUELLE http://www.dw.com/de/entwarnung-vergiftung-durch-aluminium-beim-grillen-unwahrscheinlich/a-19298022

:laugh:

Ich will damit nicht sagen, dass man nicht auf seine Gesundheit achten und bestimmten Nahrungsmitteln und deren Darreichung nicht prinzipiell skeptisch gegenüber stehen sollte. Man sollte jedoch immer die Gefährdung hinterfragen und relativieren. Und wenn so etwas wie ein Antitranspirant jemandem aus seiner individuellen Sicht zu einer deutlich gesteigerten Lebensqualität verhilft, dann sollte er sich erst recht nicht verrückt machen lassen. Ich bin nämlich der Ansicht, dass Lebensfreude und Wohlbefinden zu den besten Schutzmechanismen gegen Krankheiten überhaupt gehören :whistle:
also ich versuche es erstmal weiter mit der Anwendung an den Händen und werde die Füße auch mal parallel in Angriff nehmen :) Vielleicht bringt es ja ein wenig.

Danke für eure Ratschläge!

Viele Grüße

John
Bei der Reaktion von dem Wirkstoff Methenamin oder auch Urotropin mit Wasser werden 6 Teile Wasser verbraucht, 6 Teile Formahldehyd gebildet und 4 Teile Ammoniak gebildet. Die Wirkung des Stoffes als Dehydrierungsmittel beruht auf der oben beschriebenen Reaktion. Mehr zu dem Wirkstoff gibt's auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Urot

habe mir das Zeug aber auch bestellt um mit der Behandlung zu beginnen. Ein Tod muss man sterben...

Alternativ gibt es auch einige Aluminium Verbindungen auf dem Markt. Allerdings sollte man bedenken: Ammoniak löst sich zwar in Wasser ist aber an sich eine flüchtige Verbindung. Formaldehyd ist ebenfalls Flüchtig.

Meine Empfehlung daher: Gut lüften und nach der Behandlung gründlich die Hände waschen!
Hallo!
Ich bin's wieder :laugh: ... habe jetzt die Kombianwendung 8 Wochen hinter mir und bin wirklich begeistert. Das Schwitzen ist nicht ganz weg aber es ist wirklich um einiges besser geworden :)
Unter 'Stufe 3' steht ja jetzt das das Antihydral nur mehr noch ca. 1x im Monat aufzutragen sein wird. Wie ist es aber mit dem 30%igen Antitransparent? Sollte das trotzdem jeden Tag verwendet werden oder reicht das 2-3x die Woche. Ich weiß.... es gibt wohl keine 'Allgemeinanleitung' aber wie ist das bei euch?
LG
Ich würde nun Anwendungspausen einlegen und diese so lange hinausziehen, bis Du wieder das Gefühl bekommst, dass das Schwitzen signifikant zunimmt.
Dann fängst Du wieder mit einer Antihydral-Anwendung an, lässt einen Abend aus und gehst dann wieder in einen Rhythmus über, z. B. jeden 3. Abend eine 30er-Anwendung.
Wenn die Wirkung wieder stabil erscheint… eine Anwendungspause einlegen und das Spiel beginnt von neuem.

Dies ist aber nur ein Beispiel einer möglichen Anwendung.
Die Anwendungspausen sind jedoch wichtig für die Haut, den Geldbeutel aber ebenfalls zur Aufrechterhaltung der Wirkung!
Ich bin auch für Anwendungspausen. Wenn man ständig etwas auftragen möchte, dann wird sich die Haut sehr daran gewöhnen.
Hallo Zusammen,
ich war bereits 2009 das 1. Mal hier auf dieser Seite. Ich leide seit dem Teeanger Alter unter Hyperhidrose.
Die Achseln habe ich mit einer Saugkürretage behandeln lassen - Ergebnis 70-80% weniger schwitzen und das ist ok so, Iontopherese usw. haben bei mir nicht geholfen....hatte auch mal Sweat-off und Odaban versucht, glaube, dass Odaban ziemlich gejuckt hatte.
Aber das eigentliche Thema ist Fuss- und Handschweiss. Gerade im Sommer unerträglich mit offenen Schuhen und seien wir mal ehrlich Socken in Sandalen sehen nicht gerade toll aus, aber in denen fühle ich mich am wohlsten, weil der Schweiss aufgesogen wird.
Zwischenzeitlich war ich schwer erkrankt, so dass das "Schwitzen" für mich in den Hintergrund getreten ist nun ist es wieder da bzw. beschäftigt mich.
Hauptsächlich geht es mir um die Füsse. Ich habe mir AHC30forte bestellt und wende es seit 6 Abenden an. Es fühlt sich direkt und am morgen danach trocken an, als ob etwas raus wollte, was aber nicht heraus kann, aber sobald ich mich für die Arbeit fertig mache und aktuell auch offene Schuhe ohne Socken trage, schwimmen meine Füsse wieder. Echt ätzend.
Schuhe kaufen macht auch nicht viel Spass, die halten eh nicht lange, dann stinken die und sehen nicht mehr so schön aus. Und Pumps kann ich garnicht anziehen, ohne Blasen zu bekommen.
Sascha kannst du mir das nochmal erklären mit dem Antihydral und dem AHC30 forte, habe deine Anwendung nicht ganz verstanden. Ich hole mir heute Abend das Antihydral aus der Apotheke.
Sollte ich nun erstmal Antihydral verwenden oder weiter die 30%-ige Lösung?
Es muss doch mal einen Fortschritt geben, damit ich meine Füsse nicht verstecken muss. Selbst wenn ich unterwegs bin, habe ich immer ein paar Söckchen dabei, falls ich die Schuhe bei Bekannten ausziehen muss, denn dann würde ich eine Pfütze hinterlassen.
Hallo nochmal,

leider habe ich bisher keine Rückmeldung bekommen, aber ich habe mal gestartet mit der Anwendung
4 x 30 % Alu + 3 Antihydral. Das ist nun eta 2 Wochen her, nachdem ich bereits schonmal mit AHC30 begonnen hatte.
Es ist schon eine Besserung eingetreten, gerade in den 1. Tagen direkt nach Antihydral waren die Füsse sehr trocken. Die Fingerspitzen nicht so.
Und es stimmt, die Haut sieht schon ziemlich ramponiert aus, gerade in den Handinnenflächen und die Füsse erst, als ob man schon Jahre keine Fusspflege mehr gesehen hätte, trocken eben. Ich musste die mir gestern erstmal behandeln mit ner Feile und die Hornhaut entfernen, danach habe ich Vaseline drauf gemacht und einwirken lassen, jetzt sind sie wieder ansehnlicher. Gerade jetzt im Sommer, wo man seine Füsse offen zur Schau trägt. Und es stimmt auch, dass die Haut leicht gelblich wird und sehr schnell bei Kontakt mit Wasser aufquillt.
Es ist auf jeden Fall ne Besserung eingetreten, anfangs waren die total trocken, jetzt etwas feuchter, aber auf keinen Fall so wie vorher. Ich muss auch sagen, dass ich Antihydral in dieser Zeit kurz unterbrechen musste aufgrund von 2 Fussverletzungen, vielleicht liegt es auch daran.
Meine Frage ist nun:
Wie weit sollte ich Phase 1 ausdehnen, bis die sich komplett richtig trocken anfühlen und dann zu Phase 2 wechseln? (Allerdings wende ich das AHC30 nicht morgens an, sondern nur nachts)
Hallo. Ich würde weiterhin mit beiden Präparaten fortfahren, dieses Mal aber im abendlichen Wechsel.
Morgens nach den Antihydral-Anwendungen würde ich die Haut jeweils dünn mit einer Fettcreme einsalben.

Ich denke die Wirkung wird sich über den Sommer/Spätsommer hin weiter festigen und sobald die Wirkung ausreichend erscheint würde ich den Antitranspirant-Anteil weiter ausbauen 2/1/2/1 dann 3/1/31 usw. ...

In Kürze werde ich den 1. Beitrag auf Seite 1 einmal überarbeiten müssen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass eine möglichst baldige wechselnde Anwendung (1/1) hautverträglicher ist als die längeren Antihydral-Phasen.
hallo sascha,

könntest du bitte noch einmal eine genaue Anleitung deiner Vorgehensweise formulieren.

ist das AHC30 forte in der Apotheke teurer als im Internet?
kann man das AHC30 forte auch durch das Produkt "ODABAN" ersetzen?

schon´mal vielen dank.

Grüße
Ich denke nicht, dass man unterschiedlich hoch dosierte Artikel einfach austauschen kann.
Und Produkte sind in Apotheken meist teurer als im Internet.

Ansonsten gibt es einfach keine "genaue" Vorgehensweise.
Einfach beginnen und auf Wirkung und Haut "lauschen".
Der Rest ergibt sich während der Anwendung nahezu von allein.
Hallo Zusammen,
ich habe nun ein Zwischenergebnis meiner bisherigen Anwendung.
Ich habe wie Sascha beschrieben hatte, 3 Nächte Antihydral und danach 4 Nächte AHC30 durchgeführt. Allerdings hatte ich mit AHC30 begonnen, da das zuerst im Haus war.
Mittlerweile habe ich mich nur noch auf die Füsse beschränkt und die Hände weg gelassen, da die mir nicht so wichtig wie trockene Füsse sind und ich nicht möchte, dass meine Hände so zerstört aussehen und sich pellen usw. Ich hab auch immer schön die Baumwollsöckchen über die Salbe angezogen. Soweit so gut, ich muss sagen, es war richtig toll, nicht gleich ne Pfütze in den Schuhen zu haben. Es war zwar immernoch leicht feucht, aber kein Vergleich zu vorher, habe mir sogar Pumps gekauft - echt herrlich.
Aber, die Wirkung ist weg. Ich habe dann die Variante geändert auf abwechselnd Salbe und AHC. Vom Empfinden her würde ich sagen, dass ich dadurch keine Verbesserung verspürte. Also bin ich wieder zurück auf die alte Vorgensweise mit 3 Nächte Salbe und 4 Nächte AHC. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich auch zwischendurch mal für ein paar Tage pausiert hatte. Es war mir dann mit den Socken auch zu warm im Bett nachts.
Jetzt bin ich total deprimiert und ich schwitze wie früher, sogar ziemlich schlimm zurzeit, sogar überall, sprich, Hände, Füsse, Achseln, irgendwie schwitze ich generell viel im Moment, kann mir aber nicht erklären woher das kommen könnte. Was soll ich nun tun? Es war so schön :(
Diese ganzen Anwendungsrhythmen zielen im Grunde nur auf eines hinaus:
Zuerst muss die Haut grundsätzlich einmal trocken gelegt werden, damit das AHC forte später dann ebenfalls wirken kann.
Dies erreicht man mit der Antihydral-Creme.

Es spricht also nichts dagegen, dass man z. B. auch erst einmal 14 Abende hintereinander Antihydral anwendet.
Man sollte jedoch, sobald die Wirkung erkennbar greift, hingehen und die Creme phasenweise durch das hoch dosierte Antitranspirant mit Pflanzenextrakten ersetzen, um die Haut nicht mehr zu schädigen als nötig. Antihydral-Creme allein lässt die Haut eben unansehnlich und spröde werden.
Hallo zusammenSo nach einer Weile habe ich mich endlich dazu überwunden mich hier anzumelden. Kurz zu meiner "Geschichte".Ich bin mittlerweile 23 Jahre alt und leide seit der Pupertät an Hyperhidrose. Unter den Achseln bekam ich es mit de Deo "Sudaxyl forte" sehr gut in den Griff. 1 x wöchentlich auftragen reicht mittlerweile aus um trocken zu bleiben. An den Händen schwitze ich ein wenig mehr als der Durchschnitt.. jedoch noch im erträglichen Bereich. Mein Hauptproblem waren und sind immernoch die Füsse. Meine Füsse sind praktisch dauerhaft feucht/nass, selbst am Morgen wenn ich aufwache bereits. Ich habe schon einiges ausprobiert von Iontophorese bis hin zur Botoxbehandlung, was ausser Schmerzen leider nichts brachte. Danach legte ich das Thema ein wenig zur Seite da ich keine weiteren Schritte mehr in Betracht zog und ich eine OP ausschloss aufgrund der Befürchtung des kompensatorischen Schwitzens. Ich sage mir lieber an den Füssen als im Gesicht oder anderen Orten.Nun bin ich auf diese Seite gestossen und habe mir zu diesem Thema mal beinahe alle der 56 Seiten durchgelesen. Ich möchte nun nach langer Pause nochmals einen Versuch starten mit der Kombination von Antihydral und AHC30. Ich habe das Antihydral bereits getestet jedoch nach 4 Tagen aufgehört da keine Verbesserung eintritt. Nun habe ich bei einigen gelesen dass es auch bis zu 10 Tage dauern kann wenn man extrem schwitzt. Was denkt ihr soll ich das Antihydral einfach mal so lange auftragen bis die Haut trocken ist und anschliessend mit der vorgesehenen Behandlung beginnnen? Sprich sobald die Haut trocken ist 4 x AHC30, dann 3 x Antihydral (dies 4 Wochen lang) und anschliessend mit der 2 Stufe fortfahren? Ich habe das starke Schwitzen am ganzen Fuss sprich Fusssohle, Fussseite, oberhalb und an der Ferse, soll ich daher den ganzen Fuss mit Antihydral einreiben?Ebenfalls habe ich noch gelesen dass "Bromex Foamer" hilft den Geruch zu unterdrücken wenn man dies Morgens einreibt und abwascht.. Ist eine Kombination von diesem Mittel mit der anderen Kombination (Antihydral und AHC30) zu empfehlen?Ich hoffe dieser Thread ist noch aktiv und ich bekomme eine Antwort :-)Freundliche Grüsse allerseits
Hallo. Wenn Du Antihydral möglichst sparsam verwendest und dieses im Wechsel mit AHC forte anwendest, sehe ich da kein Problem.
Ansonsten findest Du in der Packungsbeilage des Antihydral sicher auch Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen.
Hallo zusammen, ich bins wieder :-)Also ich benutze nun Antihydral seit gut 5 Tagen an den Füssen. An gewissen Stellen hat es bereits Wirkung gezeigt und die Haut ist teilweise trocken. An den Zehen und an der Ferse schwitze ich jedoch weiterhin, ich denke da muss ich noch dran bleiben damit auch diese Stellen trocken werden. Leider schwitze ich seither ein wenig mehr an den Händen, jedoch noch im erträglichen Bereich. Ansonsten beginne ich an den Händen ebenfalls mit der Antihydral-Behandlung. Sobald ich die trockene Grundlage habe werde ich mit den, von Herr Ballweg vorgeschlagenen Behandlungen (Kombination von Antihydral und AHC 30 forte) in den von ihm genannten Zeitabständen beginnen.Ich halte euch auf dem laufenden :-)

Topic Author

S

Sascha Ballweg

@Sascha Ballweg

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Created Montag, 12. November 2007 11:23
Zuletzt aktualisiert: %s Donnerstag, 19. Januar 2023 12:45
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