Hallo,
ich bin heute auf dieses Forum gestoßen, und habe mich dazu entschlossen, mir meine mit der HH verbundenen Probleme mal von der Seele zu schreiben. Über einen Erfahrungsaustausch mit Leuten, denen es genauso geht, würde ich mich freuen. Bitte lest es bis zum Ende.
Vorweg ist zu sagen, dass ich an übermäßigem Schwitzen an den Händen leide. Es ist nicht so extrem, dass es abtropft, dennoch sind meine Hände oft klamm bis feucht...aber selbst dies wird ja von Leuten, die es nicht kennen und selbst ganz trockene Hände haben, wahrgenommen. Manche kriegen dann kurz einen so komischen Blick, für den ich mich gern bei ihnen mit einem Faustschlag ins Gesicht bedanken würde ;). Ich habe schon Odaban, Salbeipillen und ein Gerbstoff-Pulver (hat mir ne Ärztin empfohlen) für Teilbäder probiert. Die Effekte sind minimal bzw. =0.
Zu mir:
Ich bezeichne als absolut tageslichttauglich, bin sportlich, habe studiert und bin auch halbwegs am allgemeinen Welt-Geschehen interessiert. Ein zurückziehen ins stille Kämmerlein wegen der HH kommt für mich nicht in Frage...dennoch muss ich sagen, dass die HH mein soziales Leben beeinflusst.
Wie, dass möchte ich im folgenden loswerden...
Wann schwitze ich:
Wie ich schon meinte, schwitze ich nicht allzu stark an den Händen. Im Winter habe ich damit im Freien auch überhaupt keine Probleme, die Hände sind total trocken...sobald aber die Temperatur über 18 Grad ansteigt werden sie oft zumindest klamm. Damit werden besonders geschlossene Räume und Büros (auch im Winter) zum Problem. Und da liegt das größte Problem, da ich eine kaufmännische Lehre gemacht habe, musste ich dort dauernd Hände schütteln, denn es gehört ja "leider" zum guten Benehmen die Hände anderer Leute zu berühren. Naja und ich hab schon gemerkt, dass es den Leuten aufgefallen ist. Die denken dann, man ist unsicher...aber man ist es ja gar nicht!!! ...man wird es höchstens dadurch...
Komisch ist nur, dass ich teilweise im Freien auch im Hochsommer bei 30 Grad total trockene Hände habe...
So, wirklich schlimm ist nur, dass, egal ob die Hände trocken oder nur etwas klamm sind...wenn ich in eine Situation komme, in der ich weiss, dass ich in den nächsten Minuten jemandem die Hände schütteln muss oder jemand auf mich zukommt meine Hände immer feucht werden. Das ist wohl ein psychisches Problem, aufgrund der Angst feuchte Hände zu bekommen, werden sie erst recht sehr feucht.
Die Auswirkungen:
Wie gesagt, können einige Leute ihre Reaktionen auf den feuchten Händedruck nicht ganz verbergen. Zu sehen, dass es den Leuten unagenehm ist und man selbst aber gar nichts dafür kann macht mich wütend (Ich fange sogar an deswegen schon Abneigungen gegen Menschen im Allgemeien zu entwickeln...ich hoffe ich werde nicht noch zum Misanthropen *lol*).
Wie kann man denn da auch selbstbewusst durchs Leben schreiten?? Die Angst wegen der feuchten Hände als unsicher, nervös und ängstlich rüberzukommen bewirkt genau diese Unsicherheit. Ein Teufelskreis.
Wenn ich mich also unterhalte, denke ich schon oft daran, wie ich dem Händedruck bei der Verabschiedung aus dem Weg gehe...das macht mich sehr angespannt und blockiert meinen Kopf total...an lustigen Smalltalk und Schlagfertigkeit ist daher gar nicht zu denken...im Gegenteil: Smalltalk wird mir deswegen auch sehr schnell müßig und nervig. Und das merkt man natürlich. Ich denke, dass dies auch ein Grund ist, warum man mit mir zwar gut ernsthafte Gespräche führen, aber sobald es zum Witzeln kommt, ich nicht sehr einfallsreich bin. Als Unterhalter einer Partygruppe tauge ich daher überhaupt nicht. Üblicherweise kommt dann irgendwann die Frage, warum man denn so still ist...da könnt ich an die Decke springen...
Auch auf Feiern oder bei Besuchen versucht man da natürlich, dem Händedruck aus dem Weg zu gehen oder irgendwie trockene Hände zu bekommen. So gehe ich bspw. wenn es klingelt auf "Toilette", um mir die Hände mit kaltem Wasser abzuspülen, um bei der Begrüßung trockene Hände zu haben. Leider hält der Effekt nicht lang an...und jedesmal wenns klingelt auf die Toilette zu gehen ist ja auch nicht grad die Lösung. Sehr grotesk finde ich, dass ich mal bei einem Anlass im Beruf beim trinken sogar zittrige Hände bekommen hab, weil ich aus der Angst heraus, man könnte die Schwitzfelcken am Glas sehen, nervös geworden bin. Den Sekt hätte ich fast verschüttet. Seit dem werde ich immer leicht nervös, wenn ich in einer Gruppe aus einem Wein- oder Sektglas anstoßen und trinken soll. Meine Güte, ich frage mich, was noch kommt. :(
Wie gesagt, ich ziehe mich deswegen nicht zurück. Ich habe Hobbies, gehe zum Sport (wo ich komischerweise an den Händen nicht sonderlich stark schwitze), gehe auf Parties, und hab auch eine ganze Weile einen Tanzkurs mitgemacht...wie es der Zufall wollte, hatte meine Tanzpartnerin das gleiche Problem. *lol*
Festzuhalten bleibt, dass die HH schon meine Persönlichkeit prägt. Da ich also wegen der feuchten Hände nicht jemand bin, der sofort auf fremde Leute zugeht und schnell Bekannstchaften macht, ich nicht soviel rede und nicht übermäßig witzig bin, hab ich auch seit ner Weile keine feste Freundin mehr gehabt. Kurze "Bekanntschaften" hatte ich einige, aber zu mehr als gelegentlichen Treffen, um die Bedürfnisse zu befriedigen ist es nicht gekommen, da ich immer distanziert geblieben bin.
Soviel zu meinen Erfahrungen. Ich stelle mir oft die Frage: Warum ich???? Aber das wird mir wohl keiner verraten können...
13 Replies
nachtrag: beim kauf der damenbinden schwitze ich übrigens extremst, besonders an der stirn, weil ich um mich herum, und von den kassierern natürlich etwas irritierte blicke wähne, da ich ja ein männlein bin. ich suche mir dann immer schon drogerien aus, wo man von aussen sieht, dass die gerade (fast) leer sind, und gehe jenseits der stoßzeiten kaufen.
Warum das? Ich hab (wie viele andere Männer) auch schon oft genug OBs, Binden oder gar Haarfärbemittel für meine Frau gekauft. Bislang hatte ich nicht das Gefühl blöd angeguckt zu werden. Ich denke das liegt immer auch daran, mit welcher Erwartungshaltung man an die Kasse geht...
admin schreibe:
das ich z.zt. keine frau habe, fällt es mir schwer mir einzubilden, die kassiererin würde glauben ich kaufte die für meine frau.
letztenendes machen sich die kassiererinnen und die kassenschlangenleute natürlich viel weniger gedanken als man sich einbildet, und wenn man sich das eingesteht, sich also einfach unverklemmter diesbezüglich macht, ist das schonmal auch ein guter anfang den stressschweiss zu besiegen, denk ich.
...werde mir heute mal ahc20 besorgen.
nachtrag: beim kauf der damenbinden schwitze ich übrigens extremst, besonders an der stirn, weil ich um mich herum, und von den kassierern natürlich etwas irritierte blicke wähne, da ich ja ein männlein bin. ich suche mir dann immer schon drogerien aus, wo man von aussen sieht, dass die gerade (fast) leer sind, und gehe jenseits der stoßzeiten kaufen.
Warum das? Ich hab (wie viele andere Männer) auch schon oft genug OBs, Binden oder gar Haarfärbemittel für meine Frau gekauft. Bislang hatte ich nicht das Gefühl blöd angeguckt zu werden. Ich denke das liegt immer auch daran, mit welcher Erwartungshaltung man an die Kasse geht...
das ich z.zt. keine frau habe, fällt es mir schwer mir einzubilden, die kassiererin würde glauben ich kaufte die für meine frau.
letztenendes machen sich die kassiererinnen und die kassenschlangenleute natürlich viel weniger gedanken als man sich einbildet, und wenn man sich das eingesteht, sich also einfach unverklemmter diesbezüglich macht, ist das schonmal auch ein guter anfang den stressschweiss zu besiegen, denk ich.
...werde mir heute mal ahc20 besorgen.
Hallo
ich kann dein Problem nachempfinden. Ich habe das Übermäßige Schwitzen im Achselbereich.Ich habe meide dadurch große Menschenmengen und mein sozialeys Umfeld hat sich auch verschlechtert. Ich schwitze einfach so ohne körperliche Aktionen. Ich werde dann wenn ich wieder stark schwitze von Kollegen angesprochen und es mir dann total peinlich. Ich möchte dann am liebsten im Erdboden versinken.Meine Lebensqulität leidet sehr darunter Kinobesuche, mit Freunden Essen gehen oder mit Arbeitskollegen auf Betriebsfeiern gehen, vermeide ich so oft es geht. Von einer Partnerschaft will ich erst gar nicht reden.
Leider hat bei mir noch nichts angeschlagen.Welchen Tipp habt ihr für mich? Ich möchte gern raus aus meinem Schneckenhaus.
ich kann dein Problem nachempfinden. Ich habe das Übermäßige Schwitzen im Achselbereich.Ich habe meide dadurch große Menschenmengen und mein sozialeys Umfeld hat sich auch verschlechtert. Ich schwitze einfach so ohne körperliche Aktionen. Ich werde dann wenn ich wieder stark schwitze von Kollegen angesprochen und es mir dann total peinlich. Ich möchte dann am liebsten im Erdboden versinken.Meine Lebensqulität leidet sehr darunter Kinobesuche, mit Freunden Essen gehen oder mit Arbeitskollegen auf Betriebsfeiern gehen, vermeide ich so oft es geht. Von einer Partnerschaft will ich erst gar nicht reden.
Leider hat bei mir noch nichts angeschlagen.Welchen Tipp habt ihr für mich? Ich möchte gern raus aus meinem Schneckenhaus.
hi
ich suche nach leuten die erfahrungen gemacht mit der op, wo man sich den nerv abklemmen lässt.......
würde mich freuen
ich suche nach leuten die erfahrungen gemacht mit der op, wo man sich den nerv abklemmen lässt.......
würde mich freuen
Hi Leute,
ich mir mal einige Berichte durchgelesen und muss mir jetzt auch las was von der Seele reden.
Meine Geschichte: Das erste mal als ich anfing einen schweißausbruch zu bekommen war mit 15 oder 16 als ich einen gekifft hatte, ich saß da und mir rennte der schweiß vom gesicht runter (war nie ein übertriebener, seit zwei jahren vielleicht noch 5 mal). der nächste kam dann bei einem referat in der 11 klasse, da war ich glaub 17 jahre alt. ich schwitze schon als kind viel, aber nicht im gesicht oder unter den achseln. ich war weder ängstlich noch sonst irgendwas als ich dieses referat hielt. ich hatte es auch garnicht wirklich realisiert da ich so was nicht kannte. erst ein, zwei jahre später realiesierte ich das dies glaube ich der beginn war. Ich bin heute 21 jahre alt, habe eine bildhübsche freundin, lebe in einer finanziell überdurchschnittlichen familie bin beliebt und stehe kurz vor beginn des studiums. es ist eigentlich ein traumleben und ich sollte stolz auf alles sein und nur so vor lebensfreude sprudeln, fehlanzeige. bei ist es so wie ich schon bei einigen gelesen habe: generell schwitze ich schon mal wie ein gestörter bei warmen Mahlzeiten, wenn ich mit anderen am tisch sitze. unkontrolierbare schweißausbrüche treten bei mir auf wenn ich mit anderen Menschen in Kontakt komme. Mal heftig, mal weniger, garnicht. bei mir ist es vor allem im gesicht, wenns dann mal anfängt steigert man sich immer mehr hinein, dass es immer schlimmer wird. seit meinem 18. lebensjahr hat sich meine lebensqualität drastisch verschlechtert. ich achte schonmal genau darauf was ich anziehe, in welchen stoffen ich schneller schwitze und so. Ich meide bestimmte situationen wo ich genau weis wie es enden wird. im winter durch einkaufsläden zu bummeln, so gut wie undenkbar. wenn ich noch die jacke anhabe läuft mir nur so der scheiß herunter. ich war auch schon beim arzt, blutwerte, herz und so testen lassen, alle werte earen gut. ich sogar erlich gesagt dass ich irgend ne fehlfunkion habe und die ursache gefunden zu haben. der arzt meinte dann zu mir dass es eben angeboren ist und ich damit klar kommen muss, komm ich aber nicht. es hat sich bei mir zu einer psychischen problem entwickelt, ich glaube ich schon depressionen. die angst bei kontakt mit andern personen ins schwitzen zu kommen wandelt sich um in angst vor anderen personen. es ist ein scheiß verfickter teufelskreis, wie es schon beschrieben wurde, und ich glaube selbstmord gedanken sind auch keine seltenheit. es ist einfach ein unbeschreibliche qual. das mit dem Alkohol kann ich nur bestätigen! wenn ich auf einem Level bin bringt mich nichts mehr zum schwitzen. die zwei tage danach sind aber horror. da ist es 10 mal so schlimm.
wenn ihr irgendwelche tipps habt, nur her damit
mfg max
ich mir mal einige Berichte durchgelesen und muss mir jetzt auch las was von der Seele reden.
Meine Geschichte: Das erste mal als ich anfing einen schweißausbruch zu bekommen war mit 15 oder 16 als ich einen gekifft hatte, ich saß da und mir rennte der schweiß vom gesicht runter (war nie ein übertriebener, seit zwei jahren vielleicht noch 5 mal). der nächste kam dann bei einem referat in der 11 klasse, da war ich glaub 17 jahre alt. ich schwitze schon als kind viel, aber nicht im gesicht oder unter den achseln. ich war weder ängstlich noch sonst irgendwas als ich dieses referat hielt. ich hatte es auch garnicht wirklich realisiert da ich so was nicht kannte. erst ein, zwei jahre später realiesierte ich das dies glaube ich der beginn war. Ich bin heute 21 jahre alt, habe eine bildhübsche freundin, lebe in einer finanziell überdurchschnittlichen familie bin beliebt und stehe kurz vor beginn des studiums. es ist eigentlich ein traumleben und ich sollte stolz auf alles sein und nur so vor lebensfreude sprudeln, fehlanzeige. bei ist es so wie ich schon bei einigen gelesen habe: generell schwitze ich schon mal wie ein gestörter bei warmen Mahlzeiten, wenn ich mit anderen am tisch sitze. unkontrolierbare schweißausbrüche treten bei mir auf wenn ich mit anderen Menschen in Kontakt komme. Mal heftig, mal weniger, garnicht. bei mir ist es vor allem im gesicht, wenns dann mal anfängt steigert man sich immer mehr hinein, dass es immer schlimmer wird. seit meinem 18. lebensjahr hat sich meine lebensqualität drastisch verschlechtert. ich achte schonmal genau darauf was ich anziehe, in welchen stoffen ich schneller schwitze und so. Ich meide bestimmte situationen wo ich genau weis wie es enden wird. im winter durch einkaufsläden zu bummeln, so gut wie undenkbar. wenn ich noch die jacke anhabe läuft mir nur so der scheiß herunter. ich war auch schon beim arzt, blutwerte, herz und so testen lassen, alle werte earen gut. ich sogar erlich gesagt dass ich irgend ne fehlfunkion habe und die ursache gefunden zu haben. der arzt meinte dann zu mir dass es eben angeboren ist und ich damit klar kommen muss, komm ich aber nicht. es hat sich bei mir zu einer psychischen problem entwickelt, ich glaube ich schon depressionen. die angst bei kontakt mit andern personen ins schwitzen zu kommen wandelt sich um in angst vor anderen personen. es ist ein scheiß verfickter teufelskreis, wie es schon beschrieben wurde, und ich glaube selbstmord gedanken sind auch keine seltenheit. es ist einfach ein unbeschreibliche qual. das mit dem Alkohol kann ich nur bestätigen! wenn ich auf einem Level bin bringt mich nichts mehr zum schwitzen. die zwei tage danach sind aber horror. da ist es 10 mal so schlimm.
wenn ihr irgendwelche tipps habt, nur her damit
mfg max
Ich hoffe Deine Depressionen sind noch nicht all zu schlimm und Deine Freundin gibt Dir viel Rückhalt?
Das Schwitzen im Gesicht kannst Du mit AHC20 sensitive in den Griff bekommen. Das unter den Achseln sowieso.
Ich denke das hilft Deiner Psyche erst einmal ein ganzes Stück weiter, wenn solche schweissnassen "Hingucker" erst einmal nicht mehr da sind.
Gerade Schwitzen im Gesicht kann man ja überhaupt nicht verstecken und es ist nun einmal der Punkt auf den man für gewöhnlich als erstes hinschaut (hinschauen sollte ;))
Ein erster Schritt, aber ein wichtiger, wie ich denke!
Das Schwitzen im Gesicht kannst Du mit AHC20 sensitive in den Griff bekommen. Das unter den Achseln sowieso.
Ich denke das hilft Deiner Psyche erst einmal ein ganzes Stück weiter, wenn solche schweissnassen "Hingucker" erst einmal nicht mehr da sind.
Gerade Schwitzen im Gesicht kann man ja überhaupt nicht verstecken und es ist nun einmal der Punkt auf den man für gewöhnlich als erstes hinschaut (hinschauen sollte ;))
Ein erster Schritt, aber ein wichtiger, wie ich denke!
Hallo,
wie ich gerade gesehen habe, ist der letzte Beitrag 2 Jahre alt, was mich aber nicht abhält meinen beitrag zu schrieben ;)
Habe dieses Forum erst heute entdeckt und fand es interessant wie ähnlich die gedanken von den meisten Leuten hier meinen eigenen sind.
Hoffe der Großteil von euch hat seine Probleme in den Griff bekommen.
Bin, wie mein benutzername schon verrät, 23 jahre alt und habe HH seit ich denken kann an den Handflächen und den Füßen, auch leicht unter den achseln was mich aber weniger stört.
Als kleines kind beim gameboyspielen, wenn dieser mal wieder komplett nass war, als hätte jemand wasser drübergeschüttet, hies es nur "ja er is halt ein kleines "nerverl" "... vllt indirekt ja auch richtig, da es in stresssituationen verstärkt auftritt.
Im winter ist es meistens besser, in zu warmen räumen ist es aber dann auch gleich wieder vorbei mit den trockenen händen.
Bei jeder Begrüßung und Verabschiedung sowieso ein Horror.
Im Sommer ist es am schlimmsten, wenn ich manchmal aufwache und innerhalb kürzester zeit meine Hände gleich wieder klatsch nass sind könnte ich sofort losheulen.
Hab auch schon meine Schilddrüse untersuchen lassen.. ergebnis alles ok ... gott sei dank, oder auch nicht.
hab indirekt schon "gehofft" dass es vllt eine überfunktion ist, da man diese angeblich leichter behandeln könne..
Blutuntersuchung habe ich auch schon machen lassen, befunde bekomm ich allerdings erst... wird warscheinlich aber auch nichts bei rauskommen.
Eine "salbe" bzw Mixtur aus salzen und was weiss ich was alles, die die Schweisdrüsen verstopfen sollen hab ich auch schon getestet.. ohne erfolg genauso wie verschiedene "natürlich trocken" Produkte.
Hoffe jetzt auf eine positive Wirkung bei der Iontophorese... wobei ich mit der behandlung noch nicht angefangen habe... ist nicht so einfach wie gedacht.. man muss mal nen arzt finden der sowas anbietet, 3mal die woche behandeln lassen über ein monat und hoffen dass man darauf anspricht. Mein Arbeitgeber wird begeistert sein =(
Ich muss zugeben dass ich mich derzeit sehr stark von der HH einschränken lasse...
soziale kontakte zu pflegen ist oft nicht so einfach, wenn man nicht mal mehr gerne das handy in die hand nimmt.
an manchen tagen würde ich am liebsten nicht mal mehr vor die Tür gehen..
hoffe meine Ärztin kann mir helfen
lg
wie ich gerade gesehen habe, ist der letzte Beitrag 2 Jahre alt, was mich aber nicht abhält meinen beitrag zu schrieben ;)
Habe dieses Forum erst heute entdeckt und fand es interessant wie ähnlich die gedanken von den meisten Leuten hier meinen eigenen sind.
Hoffe der Großteil von euch hat seine Probleme in den Griff bekommen.
Bin, wie mein benutzername schon verrät, 23 jahre alt und habe HH seit ich denken kann an den Handflächen und den Füßen, auch leicht unter den achseln was mich aber weniger stört.
Als kleines kind beim gameboyspielen, wenn dieser mal wieder komplett nass war, als hätte jemand wasser drübergeschüttet, hies es nur "ja er is halt ein kleines "nerverl" "... vllt indirekt ja auch richtig, da es in stresssituationen verstärkt auftritt.
Im winter ist es meistens besser, in zu warmen räumen ist es aber dann auch gleich wieder vorbei mit den trockenen händen.
Bei jeder Begrüßung und Verabschiedung sowieso ein Horror.
Im Sommer ist es am schlimmsten, wenn ich manchmal aufwache und innerhalb kürzester zeit meine Hände gleich wieder klatsch nass sind könnte ich sofort losheulen.
Hab auch schon meine Schilddrüse untersuchen lassen.. ergebnis alles ok ... gott sei dank, oder auch nicht.
hab indirekt schon "gehofft" dass es vllt eine überfunktion ist, da man diese angeblich leichter behandeln könne..
Blutuntersuchung habe ich auch schon machen lassen, befunde bekomm ich allerdings erst... wird warscheinlich aber auch nichts bei rauskommen.
Eine "salbe" bzw Mixtur aus salzen und was weiss ich was alles, die die Schweisdrüsen verstopfen sollen hab ich auch schon getestet.. ohne erfolg genauso wie verschiedene "natürlich trocken" Produkte.
Hoffe jetzt auf eine positive Wirkung bei der Iontophorese... wobei ich mit der behandlung noch nicht angefangen habe... ist nicht so einfach wie gedacht.. man muss mal nen arzt finden der sowas anbietet, 3mal die woche behandeln lassen über ein monat und hoffen dass man darauf anspricht. Mein Arbeitgeber wird begeistert sein =(
Ich muss zugeben dass ich mich derzeit sehr stark von der HH einschränken lasse...
soziale kontakte zu pflegen ist oft nicht so einfach, wenn man nicht mal mehr gerne das handy in die hand nimmt.
an manchen tagen würde ich am liebsten nicht mal mehr vor die Tür gehen..
hoffe meine Ärztin kann mir helfen
lg
Hallo Martin,
ich hoffe sehr, dass dir die Iontophorese helfen wird.
Allerdings sollte man schon während der Initialbehandlung
täglich behandeln und erst die Abstände vergrößern wenn
eine Wirkung eintritt.
Drei mal wöchentlich wird am Anfang bestimmt nicht ausreichen.
Vielleicht schaust du auch mal in diesem Iontophoreseforum
vorbei: [Admin: Link entfernt wegen deutlicher Häufung der immer gleichen Domain]
Viele Grüße Cleo
ich hoffe sehr, dass dir die Iontophorese helfen wird.
Allerdings sollte man schon während der Initialbehandlung
täglich behandeln und erst die Abstände vergrößern wenn
eine Wirkung eintritt.
Drei mal wöchentlich wird am Anfang bestimmt nicht ausreichen.
Vielleicht schaust du auch mal in diesem Iontophoreseforum
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Viele Grüße Cleo
Hey Leute,
es ist (nicht) schön so viele Gleichgesinnte hier zu treffen! Manchmal frag ich mich wo sich die ganzen HH´ler im Alltag befinden???
Also zu mir, ich habe Hyperhidrose seit ich 19 bin, zumindest dann erst ist es mir aufgefallen. Erst ein wenig unter den Achseln dann immer mehr, bis es dann irgendwann das Ausmaß von der typischen Tellergröße angenommen hatte.
Am Anfang hat es mich nicht so sehr gestört, sprich ich war immer sehr viel unter Menschen, hatte ne hübsche Freundin, war beliebt und sowieso der Witzbold überhaupt.
Aber später dann vor ca. 3-4 Jahren gab es einen "Knacks" bei mir, es begann mich immer mehr zu stören. Ich hatte damals eine Beziehung die insgesamt 5 Jahre gedauert hat. Ein Hauptgrund weshalb alles in die Brüche ging, war auch die Hyperhidrose! "Warum?", werdet ihr fragen.
Tja wie wir alle wissen ist die Hyperhidrose nicht nur ein ästhetisches Problem, auch wenn es viele Ärzte heute noch so ansehen. Nein, ich fing an mich total zu isolieren, machte immer weniger was mit meinen Freunden, keine Hobbys und kein Sport mehr, ständig schlechte Laune wegen dem Schwitzen. Dass das alles nicht so einen guten Eindruck auf meine Ex-Freundin gemacht hat könnt ihr euch ja vorstellen...
Mein Tagesablauf wurde von morgens bis abends durchgeplant: Morgens aufstehen und passende Klammotten aussuchen(immer drauf achten das sie gewaschen sind, und auch drauf achten nicht immer dasselbe anzuziehen, wie sieht das denn sonst aus! :)), dann ab zur Uni und schnell die Seminare hinter sich bringen und direkt wieder flüchten ins traute Heim! Also ein richtig jämmerliches und langweiliges dahinvegitieren. Positiv war nur das ich ein wirklich gute Student war haha....
Tja durch das ständige Rumgammeln zuhause hab ich auch noch zugenommen! Fühlte mich dann erst recht unwohl und hab noch weniger unternommen. Lange Rede kurzer Sinn, meine Freundin machte nach 5 Jahren mit mir Schluss weil ihr unser Leben zu langweilig wurde und sie mich nicht mehr lieben würde. Wie denn auch wenn der Partner so unzufrieden mit sich selber ist. Aber ich bin nicht aktiv geworden! Ich hatte mich komplett aufgegeben!
Was mich am meisten genervt hat, oder immer noch nervt, ist das die Menschen einen nicht ernst nehmen mit Hyperhidrose! Typische Sprüche: "Schwitzen ist doch gesund man!"; "Sieht man doch garnicht!"; "Gibt schlimmeres, hab ich auch manchmal wenn mir warm wird."
Ja und jetzt bin ich umgezogen und wohne alleine. Bin immer noch Student und lerne neue Leute kennen weil ich mich dem Problem stelle und nicht nach hause flüchte. Aber dann werd ich in manchen Situationen nervös und hab diese Blockade im Kopf. Manche Mädels denken bestimmt schon ich wär total unerfahren was Frauen angeht, aber nein man, es ist diese scheiß Hyperhidrose die mich so macht! Ich hasse es!!!
Auch bei mir gab es Situationen bei denen ich nicht in die Vorlesung vor lauter Schwitzen gegangen bin. Einmal war ich sogar so down das ich mir nachmittags einen gesoffen hab! Echt traurig sowas....
So langsam reichts, nach fast 9 Jahren (studiere nicht so lange, hab vorher ne Ausbildung und dann Abi gemacht ;) )werd ich auch endlich mal anfangen zu kämpfen.
Heute beginne ich mit der AlCl-Therapie. Weiss jemand von euch wie oft ich das anwenden muss in der Woche???
Liebe Grüße an alle Leidensgenossen,
H²O
es ist (nicht) schön so viele Gleichgesinnte hier zu treffen! Manchmal frag ich mich wo sich die ganzen HH´ler im Alltag befinden???
Also zu mir, ich habe Hyperhidrose seit ich 19 bin, zumindest dann erst ist es mir aufgefallen. Erst ein wenig unter den Achseln dann immer mehr, bis es dann irgendwann das Ausmaß von der typischen Tellergröße angenommen hatte.
Am Anfang hat es mich nicht so sehr gestört, sprich ich war immer sehr viel unter Menschen, hatte ne hübsche Freundin, war beliebt und sowieso der Witzbold überhaupt.
Aber später dann vor ca. 3-4 Jahren gab es einen "Knacks" bei mir, es begann mich immer mehr zu stören. Ich hatte damals eine Beziehung die insgesamt 5 Jahre gedauert hat. Ein Hauptgrund weshalb alles in die Brüche ging, war auch die Hyperhidrose! "Warum?", werdet ihr fragen.
Tja wie wir alle wissen ist die Hyperhidrose nicht nur ein ästhetisches Problem, auch wenn es viele Ärzte heute noch so ansehen. Nein, ich fing an mich total zu isolieren, machte immer weniger was mit meinen Freunden, keine Hobbys und kein Sport mehr, ständig schlechte Laune wegen dem Schwitzen. Dass das alles nicht so einen guten Eindruck auf meine Ex-Freundin gemacht hat könnt ihr euch ja vorstellen...
Mein Tagesablauf wurde von morgens bis abends durchgeplant: Morgens aufstehen und passende Klammotten aussuchen(immer drauf achten das sie gewaschen sind, und auch drauf achten nicht immer dasselbe anzuziehen, wie sieht das denn sonst aus! :)), dann ab zur Uni und schnell die Seminare hinter sich bringen und direkt wieder flüchten ins traute Heim! Also ein richtig jämmerliches und langweiliges dahinvegitieren. Positiv war nur das ich ein wirklich gute Student war haha....
Tja durch das ständige Rumgammeln zuhause hab ich auch noch zugenommen! Fühlte mich dann erst recht unwohl und hab noch weniger unternommen. Lange Rede kurzer Sinn, meine Freundin machte nach 5 Jahren mit mir Schluss weil ihr unser Leben zu langweilig wurde und sie mich nicht mehr lieben würde. Wie denn auch wenn der Partner so unzufrieden mit sich selber ist. Aber ich bin nicht aktiv geworden! Ich hatte mich komplett aufgegeben!
Was mich am meisten genervt hat, oder immer noch nervt, ist das die Menschen einen nicht ernst nehmen mit Hyperhidrose! Typische Sprüche: "Schwitzen ist doch gesund man!"; "Sieht man doch garnicht!"; "Gibt schlimmeres, hab ich auch manchmal wenn mir warm wird."
Ja und jetzt bin ich umgezogen und wohne alleine. Bin immer noch Student und lerne neue Leute kennen weil ich mich dem Problem stelle und nicht nach hause flüchte. Aber dann werd ich in manchen Situationen nervös und hab diese Blockade im Kopf. Manche Mädels denken bestimmt schon ich wär total unerfahren was Frauen angeht, aber nein man, es ist diese scheiß Hyperhidrose die mich so macht! Ich hasse es!!!
Auch bei mir gab es Situationen bei denen ich nicht in die Vorlesung vor lauter Schwitzen gegangen bin. Einmal war ich sogar so down das ich mir nachmittags einen gesoffen hab! Echt traurig sowas....
So langsam reichts, nach fast 9 Jahren (studiere nicht so lange, hab vorher ne Ausbildung und dann Abi gemacht ;) )werd ich auch endlich mal anfangen zu kämpfen.
Heute beginne ich mit der AlCl-Therapie. Weiss jemand von euch wie oft ich das anwenden muss in der Woche???
Liebe Grüße an alle Leidensgenossen,
H²O
Hallo H²O ,
als ich deinen Beitrag gerade gelesen habe, dachte ich irgendwie das du ber mich schreibst. Ich habe genau die gleichen Probleme, allerdings erst seit knapp 1 Jahr. Es fing bei mir kurz nach meinem 25. Geburtstag an.
Abgesehen vom Alter passt aber alles genau. Auch ich merke wie die HH mein Leben verändert und ziehe mich genauso wie du ins Haus zurück, da ich es in den eigenen vier Wänden am besten aushalten kann.
Meine Hände sind auch immer feucht bis nass, wobei ich da irgendwie Phasen durchlaufe. Im letzten Sommer lief mir teilweise das Wasser von den Händen und selbst in Flip-Flops konnte ich nicht laufen, da ich durch das starke Schwitzen an den Füßen ständig ausgerutscht bin.
Nach und nach kamen dann immer mehr Stellen hinzu und jetzt habe ich es eigentlich am ganzen Körper. Allerdings sind nur die Hände auch zu Hause betroffen. Geschlossenen Schuhe anziehen geht eigentlich gar nicht, da die Füße sofort extrem war werden und dann es total unangenehmes Gefühl entsteht, allerdings schwitzen die Füße seit 1 halben Jahr nicht mehr so extrem.
Das Problem mit der HH ist auch die daraus resultierende psychische Belastung. Vorher war ich offen und bin gerne gereist, aber seit der HH habe ich daran keinen Spaß mehr. Ist ja auch kein Wunder wenn man Südamerika liebt und dort genau herumreiste. Da muss man immer den Leuten die Hand geben und das nicht nur im Job. das gehört zu jeder Begrüßung und Verabschiedung dort dazu und die extremen Temperaturen dort tun ihr übriges. Ne, also die letzte Reise nach Lateinamerika war erstmal die letzte Reise für mich. Solange ich an HH leide macht es einfach keinen Sinn.
Nun führe ich also genau wie du mein Schattenleben. Das Traurige an der HH ist das einen niemand versteht. Meine Eltern oder nahe Verwandte können das irgendwie nicht richtig nachvollziehen. Oft höre ich dann Dinge wie du sie beschrieben hast. "Schwitzen tut doch jeder" oder ähnliches. Es versteht einfach niemand. Dazu kommt das man sich damit alleine fühlt. Ich hatte vorher nie etwas über HH gehört und war mir nicht bewusst darüber das es so eine Krankheit gibt. Genau das gleiche Problem haben die Mitmenschen wenn man ihnen von HH erzählt. Meine Mutter ist sogar Krankenschwester und kannte die Krankheit nicht.
Momentan warte ich auf den Studienbeginn im Oktober, obwohl mir davor graut. Zu allem übel werde ich wegen der HH wohl nicht mein Wunschstudium aufnehmen, denn ein Studiengang zum Thema Lateinamerika macht keinen Sinn mit HH. Da würde ich es nicht aushalten. Außerdem wollte ich unbedingt in Bayern studieren, aber dort ist es im Frühling und Sommer immer entschieden wärmer als im Norden der Republik und daher werde ich wohl so hoch in den Norden gehen wie nur irgend möglich. Ist einfach angenehmer vom Wetter dort.
Genau wie bei dir hat die HH mein Leben also gravierend verändert. Wie ich so auf Dauer weiter machen soll ist mir selbst manchmal ein Rätsel. Nur weiter gehen muss es ja irgendwie...
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig Trost spenden, da ich leider auch keine Lösung habe. Immerhin bist du nicht allein, auch wenn es einem im Alltag oftmals so erscheint.
als ich deinen Beitrag gerade gelesen habe, dachte ich irgendwie das du ber mich schreibst. Ich habe genau die gleichen Probleme, allerdings erst seit knapp 1 Jahr. Es fing bei mir kurz nach meinem 25. Geburtstag an.
Abgesehen vom Alter passt aber alles genau. Auch ich merke wie die HH mein Leben verändert und ziehe mich genauso wie du ins Haus zurück, da ich es in den eigenen vier Wänden am besten aushalten kann.
Meine Hände sind auch immer feucht bis nass, wobei ich da irgendwie Phasen durchlaufe. Im letzten Sommer lief mir teilweise das Wasser von den Händen und selbst in Flip-Flops konnte ich nicht laufen, da ich durch das starke Schwitzen an den Füßen ständig ausgerutscht bin.
Nach und nach kamen dann immer mehr Stellen hinzu und jetzt habe ich es eigentlich am ganzen Körper. Allerdings sind nur die Hände auch zu Hause betroffen. Geschlossenen Schuhe anziehen geht eigentlich gar nicht, da die Füße sofort extrem war werden und dann es total unangenehmes Gefühl entsteht, allerdings schwitzen die Füße seit 1 halben Jahr nicht mehr so extrem.
Das Problem mit der HH ist auch die daraus resultierende psychische Belastung. Vorher war ich offen und bin gerne gereist, aber seit der HH habe ich daran keinen Spaß mehr. Ist ja auch kein Wunder wenn man Südamerika liebt und dort genau herumreiste. Da muss man immer den Leuten die Hand geben und das nicht nur im Job. das gehört zu jeder Begrüßung und Verabschiedung dort dazu und die extremen Temperaturen dort tun ihr übriges. Ne, also die letzte Reise nach Lateinamerika war erstmal die letzte Reise für mich. Solange ich an HH leide macht es einfach keinen Sinn.
Nun führe ich also genau wie du mein Schattenleben. Das Traurige an der HH ist das einen niemand versteht. Meine Eltern oder nahe Verwandte können das irgendwie nicht richtig nachvollziehen. Oft höre ich dann Dinge wie du sie beschrieben hast. "Schwitzen tut doch jeder" oder ähnliches. Es versteht einfach niemand. Dazu kommt das man sich damit alleine fühlt. Ich hatte vorher nie etwas über HH gehört und war mir nicht bewusst darüber das es so eine Krankheit gibt. Genau das gleiche Problem haben die Mitmenschen wenn man ihnen von HH erzählt. Meine Mutter ist sogar Krankenschwester und kannte die Krankheit nicht.
Momentan warte ich auf den Studienbeginn im Oktober, obwohl mir davor graut. Zu allem übel werde ich wegen der HH wohl nicht mein Wunschstudium aufnehmen, denn ein Studiengang zum Thema Lateinamerika macht keinen Sinn mit HH. Da würde ich es nicht aushalten. Außerdem wollte ich unbedingt in Bayern studieren, aber dort ist es im Frühling und Sommer immer entschieden wärmer als im Norden der Republik und daher werde ich wohl so hoch in den Norden gehen wie nur irgend möglich. Ist einfach angenehmer vom Wetter dort.
Genau wie bei dir hat die HH mein Leben also gravierend verändert. Wie ich so auf Dauer weiter machen soll ist mir selbst manchmal ein Rätsel. Nur weiter gehen muss es ja irgendwie...
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig Trost spenden, da ich leider auch keine Lösung habe. Immerhin bist du nicht allein, auch wenn es einem im Alltag oftmals so erscheint.
Hey River!
Oh mein Gott, am ganzen Körper stell ich mir sehr schlimm vor. Ich bewundere die Leute die das haben und trotzdem ihren Alltag meistern,mir reicht es schon unter den Achseln. Aber wie du schon geschrieben hast, muss es ja irgendwie weitergehen.
Bezüglich der Wahl deines Studienortes. Ist es denn bei dir so wetterabhängig? Bei mir spielt das Wetter nämlich keine große Rolle.
Mich versteht leider auch kaum jemand,mittlerweile zeigt meine Schwester Verständnis, die ebenfalls Krankenschwester ist aber auch nichts von dieser Krankheit wusste. Aus dem Mangel an Verständnis der Menschen gegenüber der Hyperhidrose, ist mir aber klar geworden, dass keiner mir helfen wird wenn ichs nicht selber tue. Und selbst wenn, dann es doch nur Mitleid, damit kann ich und will ich mich nicht abfinden.
Es kann nicht sein dass diese Krankheit meine komplette Persönlichkeit verändert! Aus diesem Grund versuch ich jetzt aktiv dagegen vorzugehen und eine Art "scheißegal-Gefühl" zu entwickeln, denn das, so hab ich gemerkt,hilft mir manchmal. Bei mir ist vieles Kopfsache glaub ich, weshalb ich mir vorstellen könnte psychiatrische Hilfe zu suchen sollte AlCl nicht helfen.
Was denkst du (oder ihr) darüber?
Liebe Grüße
H²O
Oh mein Gott, am ganzen Körper stell ich mir sehr schlimm vor. Ich bewundere die Leute die das haben und trotzdem ihren Alltag meistern,mir reicht es schon unter den Achseln. Aber wie du schon geschrieben hast, muss es ja irgendwie weitergehen.
Bezüglich der Wahl deines Studienortes. Ist es denn bei dir so wetterabhängig? Bei mir spielt das Wetter nämlich keine große Rolle.
Mich versteht leider auch kaum jemand,mittlerweile zeigt meine Schwester Verständnis, die ebenfalls Krankenschwester ist aber auch nichts von dieser Krankheit wusste. Aus dem Mangel an Verständnis der Menschen gegenüber der Hyperhidrose, ist mir aber klar geworden, dass keiner mir helfen wird wenn ichs nicht selber tue. Und selbst wenn, dann es doch nur Mitleid, damit kann ich und will ich mich nicht abfinden.
Es kann nicht sein dass diese Krankheit meine komplette Persönlichkeit verändert! Aus diesem Grund versuch ich jetzt aktiv dagegen vorzugehen und eine Art "scheißegal-Gefühl" zu entwickeln, denn das, so hab ich gemerkt,hilft mir manchmal. Bei mir ist vieles Kopfsache glaub ich, weshalb ich mir vorstellen könnte psychiatrische Hilfe zu suchen sollte AlCl nicht helfen.
Was denkst du (oder ihr) darüber?
Liebe Grüße
H²O
Eine wie auch immer geartete psychiatrische Hilfe finde ich auf jeden Fall gut.
Ich selbst habe HH seit ich denken kann, habe mich im gesamten Kinder- und Jugendalter isoliert, weil ich mich selbst nicht mochte und Angst hatte, die anderen könnten über mich lachen oder mich abstoßend finden. Da das AlCl bei mir zum Glück sehr gut geholfen hat, ging es dann im Studium Stück für Stück bergauf, und heute bin ich der Meinung, dass das Leben es letztendlich doch ganz gut mit mir gemeint hat. Das heißt nicht, dass ich immer zufrieden wäre - ich schwitze seit der Behandlung mit AlCl an vielen anderen Körperstellen, die ich nicht erfolgreich behandeln kann, und es nevt auch, jeden Abend das Gel anzuwenden, weil es schlecht einzieht, die Haut und auch die Textilien kaputt macht.
Ich schaffe es trotzdem meistens, zwar nicht gerade eine "scheißegal-Haltung" anzunehmen, aber mich nicht so wahnsinnig darüber aufzuregen, dass ich eben nur bestimmte Sachen tragen kann und dass mich niemand wirklich versteht. Klar beeinträchtigt die HH mein Leben, aber ich lasse mir von ihr wenigstens nicht meinen Beruf oder meine soziale Kontakte verbieten.
Ich habe gelernt, mit einigen Menschen darüber sprechen zu können, ohne dass ich von ihnen volles Verständnis erwarte. Ich freue mich über jeden Tag, an dem es nicht so heiß ist und an dem ich nicht so stark schwitzen muss und versuche bei allem Gejammere über meine Krankheit nicht zu vergessen, dass es viel Schlimmeres gibt.
Allein hätte ich das nie geschafft - deshalb kann ich nur raten, in jedem Fall die Suche nach einem guten Gesprächspartner fortzusetzen. In meinem Fall sind es keine Psychologen.
Ich selbst habe HH seit ich denken kann, habe mich im gesamten Kinder- und Jugendalter isoliert, weil ich mich selbst nicht mochte und Angst hatte, die anderen könnten über mich lachen oder mich abstoßend finden. Da das AlCl bei mir zum Glück sehr gut geholfen hat, ging es dann im Studium Stück für Stück bergauf, und heute bin ich der Meinung, dass das Leben es letztendlich doch ganz gut mit mir gemeint hat. Das heißt nicht, dass ich immer zufrieden wäre - ich schwitze seit der Behandlung mit AlCl an vielen anderen Körperstellen, die ich nicht erfolgreich behandeln kann, und es nevt auch, jeden Abend das Gel anzuwenden, weil es schlecht einzieht, die Haut und auch die Textilien kaputt macht.
Ich schaffe es trotzdem meistens, zwar nicht gerade eine "scheißegal-Haltung" anzunehmen, aber mich nicht so wahnsinnig darüber aufzuregen, dass ich eben nur bestimmte Sachen tragen kann und dass mich niemand wirklich versteht. Klar beeinträchtigt die HH mein Leben, aber ich lasse mir von ihr wenigstens nicht meinen Beruf oder meine soziale Kontakte verbieten.
Ich habe gelernt, mit einigen Menschen darüber sprechen zu können, ohne dass ich von ihnen volles Verständnis erwarte. Ich freue mich über jeden Tag, an dem es nicht so heiß ist und an dem ich nicht so stark schwitzen muss und versuche bei allem Gejammere über meine Krankheit nicht zu vergessen, dass es viel Schlimmeres gibt.
Allein hätte ich das nie geschafft - deshalb kann ich nur raten, in jedem Fall die Suche nach einem guten Gesprächspartner fortzusetzen. In meinem Fall sind es keine Psychologen.
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Mittwoch, 06. September 2006 02:00
Last updated
Dienstag, 03. Oktober 2017 13:12
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